Die wichtigsten Regionen und Orte in Sambia
Sambia ist groß und dünn besiedelt; die Reise ordnet sich weniger nach Städten als nach Flüssen und Nationalparks.
Der Süden um Livingstone ist für die meisten das Tor ins Land. Die frühere Kolonialstadt liegt direkt an den Victoriafällen, hat einen internationalen Flughafen und lebt vom Tourismus. Von hier startest du zu den Fällen, zu Sonnenuntergangsfahrten auf dem Sambesi und zu Adrenalintouren wie dem Bungee-Sprung von der Brücke zwischen Sambia und Simbabwe. Wer nur wenige Tage hat, bleibt in dieser Ecke und fliegt anschließend in einen Safaripark.
Der Osten gehört dem Luangwa-Tal. Der South-Luangwa-Nationalpark am gleichnamigen Fluss ist Sambias bekanntestes Safarigebiet, erreichbar über den kleinen Flughafen Mfuwe oder auf langer Piste von Lusaka. Rund um das Parktor reihen sich Lodges und einfache Bushcamps, und weil hier die geführte Fußsafari erfunden wurde, ist das Tal bis heute das Revier für alle, die dem Busch zu Fuß begegnen wollen. Nördlich schließt der abgelegene North-Luangwa-Park an.
Im Westen und Süden liegen die großen, stilleren Parks. Der Kafue-Nationalpark ist einer der größten Afrikas; in seinem Norden weiten sich die Busanga-Ebenen, auf denen in der Trockenzeit Löwen und rote Litschi-Antilopen stehen. Der Untere Sambesi wiederum lässt sich vom Wasser aus erleben, im Kanu zwischen Elefanten und Flusspferden. Die Hauptstadt Lusaka in der Landesmitte ist vor allem Drehkreuz — hier landen die Interkontinentalflüge, von hier gehen die Buschflieger weiter.
Für Wiederholungstäter beginnt Sambia erst im Norden. In Kasanka sammeln sich zwischen Oktober und Dezember Millionen Palmenflughunde zur größten Säugetierwanderung der Welt, in den Bangweulu-Sümpfen stakst der urzeitlich wirkende Schuhschnabel durchs Schilf, und auf der Liuwa-Ebene im äußersten Westen zieht die zweitgrößte Gnuwanderung des Kontinents. Dazu kommen Hausboote auf dem Kariba-Stausee und der lange Weg zum Tanganjikasee ganz im Norden.













