Tansanias Regionen von der Savanne bis ans Meer
Tansania lässt sich in wenige große Reisegebiete gliedern, die sich gut miteinander verbinden lassen. Wer die grobe Geografie kennt, plant die Route klüger und spart lange Fahrten.
Die meisten Reisen beginnen im Norden rund um Arusha, die geschäftige Safaristadt am Fuß des Mount Meru auf gut 1.400 Metern Höhe. Von hier starten die Fahrten in den berühmten Nordkreis, der die klassischen Nationalparks bündelt. Der Tarangire-Nationalpark lockt mit riesigen Baobab-Bäumen und großen Elefantenherden, der Lake-Manyara-Park mit Flamingos und baumkletternden Löwen. Weiter westlich senkt sich das Land in den Ngorongoro-Krater, eine eingebrochene Vulkancaldera, und öffnet sich dahinter zu den endlosen Ebenen der Serengeti. Dieses Hochland zwischen 1.400 und 1.800 Metern bildet das Herz der klassischen Tansania-Safari.
Östlich von Arusha ragt der Kilimandscharo mit 5.895 Metern als höchster Berg Afrikas über die Hochebene, sein Ausgangspunkt für Bergtouren ist das ruhigere Moshi. Wer abseits der bekannten Routen reisen will, wendet sich dem Süden und Westen zu, wo der Nyerere-Nationalpark und der Ruaha-Park weite, kaum besuchte Wildnis bieten. Noch entlegener liegen die Mahale-Berge und Gombe am Ufer des Tanganjikasees, wo sich Schimpansen im Regenwald beobachten lassen. Diese Gebiete verlangen mehr Zeit und meist einen Inlandsflug, belohnen aber mit Einsamkeit und ursprünglicher Natur.
Ganz im Osten trifft das Land auf den Indischen Ozean. Die größte Stadt Daressalam ist wirtschaftliches Zentrum und wichtigster Hafen, während die Regierung im ruhigeren Dodoma im Landesinneren sitzt. Vor der Küste liegt der Sansibar-Archipel mit der Hauptinsel Unguja, der grünen Gewürzinsel Pemba und dem tauchbekannten Mafia. Das historische Stone Town mit seinen verwinkelten Gassen zählt zum UNESCO-Welterbe, rundherum säumen weiße Strände und vorgelagerte Riffe die Küste. So verbindet eine Reise das staubige Landesinnere mit ein paar Tagen am warmen Meer.
















