Was das Haus gut kann
Die Betreuung ist konkret, nicht dekorativ: Türen werden geöffnet, Aufzüge gehalten, Taxis bestellt, oft bevor jemand darum bittet. Dazu kommen Details wie der Zeitungsservice am Morgen und Zimmer, die zweimal täglich hergerichtet werden. Wer Architektur mag, findet im Haus noch Spuren des Vorgängerbaus: geometrische Reliefs aus Oya-Stein und originales Mobiliar aus dessen Zeit.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Eine Schwäche hat der Service, und zwar in der Gastronomie. Im Restaurant der oberen Etage, beim Frühstück und in der Organisation von Konditorei und Café läuft es nicht auf dem Niveau, das Rezeption und Bar vorgeben. Der zweite Punkt ist das Alter des Hauses: Möbel, Beleuchtung, Steckdosen, Föhn und der kleine Sportraum stammen sichtbar aus einer anderen Zeit.
Wie der Aufenthalt gelingt
Wenn du mit Kind reist und Platz brauchst, nimm eine Junior Suite statt der Standardkategorie — der Unterschied ist deutlich spürbar. Und wird dir ein Upgrade angeboten, frag vorher nach der Aussicht.
Für wen das Haus passt
Dieses Haus lohnt sich für Reisende, denen klassische Hotellerie, Geschichte und eine ruhige, förmliche Atmosphäre wichtiger sind als moderne Ausstattung. Wer neue Möbel, aktuelle Technik im Zimmer und einen gut bestückten Sportbereich erwartet, wird das Preisniveau schwer nachvollziehen. Als zentrale Basis für Ginza, Hibiya und den Kaiserpalast ist die Lage dagegen unstrittig.
































