Wohin in den USA – von der West- zur Ostküste
Die USA bestehen aus fünfzig Bundesstaaten, doch für die Reiseplanung reicht ein grobes Raster aus wenigen Großregionen. Jede hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Distanzen und ihre eigene beste Zeit. Hier findest du heraus, welcher Teil des Landes zu deiner ersten Reise passt.
Der Westen ist für viele der Einstieg. Kalifornien verbindet die Metropolen San Francisco, Los Angeles und San Diego mit der Steilküste des Highway 1, den Weinbergen von Napa und den Granitwänden des Yosemite. Gleich östlich beginnt der Südwesten, das klassische Roadtrip-Land aus Wüste, Canyons und Neonlicht. Rund um Las Vegas, den Grand Canyon in Arizona und die roten Felsparks in Utah reihen sich die Höhepunkte so dicht, dass zwei Wochen für eine runde Schleife reichen. Wer zum ersten Mal fliegt und die großen Naturbühnen sucht, landet meist genau hier.
Der Osten ist dichter, städtischer und schneller zu bereisen. Im Nordosten liegen New York, die Hauptstadt Washington und das geschichtsträchtige Boston nah beieinander, dazu färbt sich Neuengland im Herbst in kräftiges Laub. Weiter südlich beginnt der Süden mit seiner eigenen Kultur. Florida lockt mit Miami, den Everglades und den Florida Keys, während New Orleans in Louisiana für Jazz und kreolische Küche steht und Nashville und Memphis in Tennessee die Wiege der amerikanischen Musik bilden. Die kürzeren Distanzen machen den Osten zur guten Wahl, wenn Städte und Geschichte im Vordergrund stehen.
Zwei weitere Welten liegen abseits der Hauptrouten. Der Mittlere Westen rund um Chicago am Michigansee führt zu den Great Lakes und zu den in Fels gehauenen Präsidentenköpfen des Mount Rushmore in South Dakota. Ganz im Nordwesten prägen Seattle und Portland eine grüne, regenreiche Ecke mit Vulkanen und alten Wäldern. Und weit vom Festland entfernt bilden Hawaii mit seinen tropischen Vulkaninseln und Alaska mit seiner arktischen Wildnis eigene Reisen für sich, die man selten auf einem ersten Besuch mit dem Rest verbindet.

















