Land · Nordamerika

USA

Von der Skyline Manhattans bis zur roten Weite des Grand Canyon: Die USA sind ein Kontinent für sich, der jede Reise neu erfindet.

1 Sehenswürdigkeiten
Über USA

Urlaub in USA

Kein Land verdichtet so viele Welten auf einer einzigen Reise wie die Vereinigten Staaten. Ein usa urlaub kann mit Frühstück im Diner einer Kleinstadt beginnen, über endlose Highways durch Wüsten und Canyons führen und am Abend im Lichtermeer einer Metropole enden. Zwischen Pazifik und Atlantik liegen Nationalparks von gewaltigem Maßstab, Strände in Florida, die Vulkane Hawaiis und das Herbstlaub Neuenglands – Naturräume, die jede Vorstellung von Distanz sprengen. Wer das Land wirklich begreifen will, fährt selbst. Die klassische usa rundreise verbindet auf dem Roadtrip das, was sonst Welten trennt: die Neon-Boulevards von Las Vegas, die Geysire von Yellowstone, die Musik und Küche von New Orleans. Mietwagen, gut ausgebaute Interstates und eine dichte Folge von Sehenswürdigkeiten machen das Selbstfahren zum Reiseerlebnis – mal Route 66, mal Pacific Coast Highway entlang der kalifornischen Steilküste. Und doch ist es die Vielfalt der Menschen und Lebensentwürfe, die amerika reisen unvergesslich macht. Megacitys treffen auf weite Prärien, Südstaaten-Gastfreundschaft auf die Energie der Westküste, Indigene Kultur auf Einwanderergeschichten. Ob Großstadtpuls, Wüstenstille oder Strandtage – die USA halten für jede Reiseart die passende Bühne bereit.

USA – Karte
Reiseführer

USA von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Die USA sind kein einzelnes Reiseziel, sondern ein ganzer Kontinent voller eigener Welten. Dieser Reiseführer ordnet die großen Regionen von der Pazifik- zur Atlantikküste, sortiert Sehenswürdigkeiten, Nationalparks und Rundreise-Routen und zeigt dir, wie du aus einem so riesigen Land eine Reise machst, die zu deiner Zeit, deinem Budget und deinem Tempo passt.

Reiseregionen

Wohin in den USA – von der West- zur Ostküste

Die USA bestehen aus fünfzig Bundesstaaten, doch für die Reiseplanung reicht ein grobes Raster aus wenigen Großregionen. Jede hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Distanzen und ihre eigene beste Zeit. Hier findest du heraus, welcher Teil des Landes zu deiner ersten Reise passt.

Der Westen ist für viele der Einstieg. Kalifornien verbindet die Metropolen San Francisco, Los Angeles und San Diego mit der Steilküste des Highway 1, den Weinbergen von Napa und den Granitwänden des Yosemite. Gleich östlich beginnt der Südwesten, das klassische Roadtrip-Land aus Wüste, Canyons und Neonlicht. Rund um Las Vegas, den Grand Canyon in Arizona und die roten Felsparks in Utah reihen sich die Höhepunkte so dicht, dass zwei Wochen für eine runde Schleife reichen. Wer zum ersten Mal fliegt und die großen Naturbühnen sucht, landet meist genau hier.

Der Osten ist dichter, städtischer und schneller zu bereisen. Im Nordosten liegen New York, die Hauptstadt Washington und das geschichtsträchtige Boston nah beieinander, dazu färbt sich Neuengland im Herbst in kräftiges Laub. Weiter südlich beginnt der Süden mit seiner eigenen Kultur. Florida lockt mit Miami, den Everglades und den Florida Keys, während New Orleans in Louisiana für Jazz und kreolische Küche steht und Nashville und Memphis in Tennessee die Wiege der amerikanischen Musik bilden. Die kürzeren Distanzen machen den Osten zur guten Wahl, wenn Städte und Geschichte im Vordergrund stehen.

Zwei weitere Welten liegen abseits der Hauptrouten. Der Mittlere Westen rund um Chicago am Michigansee führt zu den Great Lakes und zu den in Fels gehauenen Präsidentenköpfen des Mount Rushmore in South Dakota. Ganz im Nordwesten prägen Seattle und Portland eine grüne, regenreiche Ecke mit Vulkanen und alten Wäldern. Und weit vom Festland entfernt bilden Hawaii mit seinen tropischen Vulkaninseln und Alaska mit seiner arktischen Wildnis eigene Reisen für sich, die man selten auf einem ersten Besuch mit dem Rest verbindet.

Höhepunkte

Die wichtigsten USA Sehenswürdigkeiten

Von der roten Weite des Grand Canyon bis zur Skyline von Manhattan verteilen sich die Höhepunkte der USA über einen ganzen Kontinent. Diese Sehenswürdigkeiten gehören auf die erste Liste, egal ob du im Westen, im Osten oder auf einer langen Rundreise unterwegs bist.

Die wichtigsten USA Sehenswürdigkeiten
Höhepunkte

Der Südwesten liefert die bekanntesten Naturbilder des Landes. Der Grand Canyon in Arizona ist die berühmteste Schlucht der Erde, ein Kilometer tief und in warmen Farben geschichtet. Auf derselben Südwesten-Runde liegen der schmale, von Lichtstrahlen durchflutete Antelope Canyon und die freistehenden Felsnadeln des Monument Valley an der Grenze zu Utah. Etwas weiter westlich funkelt der Strip von Las Vegas mitten in der Wüste, gesäumt von riesigen Themenhotels, Shows und Casinos. Kaum eine andere Region bündelt so viele Postkartenmotive auf so überschaubarer Strecke.

An den Küsten dominieren die städtischen Wahrzeichen. In New York stehen die Freiheitsstatue im Hafen, der Times Square und die Aussichtsplattformen von Empire State Building und One World Trade Center. In San Francisco spannt sich die rostrote Golden Gate Bridge über die Bucht, mit der Gefängnisinsel Alcatraz davor. Los Angeles wirbt mit dem Hollywood-Schriftzug und dem Walk of Fame, während in Washington das Weiße Haus, das Kapitol und die weißen Monumente der National Mall die Geschichte des Landes erzählen. Diese Klassiker liegen jeweils bequem in ihrer Stadt beieinander.

Dazu kommen die stilleren Höhepunkte für die zweite Reise. Die Niagarafälle stürzen an der Grenze zu Kanada in gewaltiger Breite in die Tiefe, und Ausflugsboote fahren bis in die Gischt. In Yosemite ragen die Granitmonolithen El Capitan und Half Dome über das Tal, im Death Valley liegt der tiefste und heißeste Punkt Nordamerikas. Wer den Kern des Landes verstehen will, verbindet ein paar dieser Ikonen mit den weniger bekannten Orten dazwischen und lässt sich unterwegs Zeit für die endlosen Straßen selbst.

Sehenswürdigkeiten in USA

Nationalparks

Nationalparks in den USA von Yellowstone bis Zion

Die eigentliche Attraktion der USA ist die Natur selbst. Mehr als sechzig Nationalparks schützen Geysire, Wüsten, Mammutbäume und Sümpfe, und für viele Reisende ist genau dieses Netz aus Schutzgebieten der Grund, überhaupt so weit zu fliegen und selbst zu fahren.

Nationalparks in den USA von Yellowstone bis Zion
Nationalparks

Yellowstone im Nordwesten von Wyoming ist der älteste Nationalpark der Welt und bis heute einer der spektakulärsten. Auf einem riesigen Vulkangebiet blubbern heiße Quellen in allen Farben, der Geysir Old Faithful bricht regelmäßig aus, und über die weiten Täler ziehen Bisonherden, Elche und Wölfe. Direkt südlich schließt der zerklüftete Grand Teton an. Zusammen bilden die beiden Parks das Herz der Rocky Mountains und lassen sich gut auf einer gemeinsamen Runde durch den Norden des Landes verbinden, meist im Sommer, wenn alle Passstraßen offen sind.

Der Südwesten ist die dichteste Parklandschaft überhaupt. In Utah reihen sich mit Zion, Bryce Canyon, Arches, Canyonlands und Capitol Reef gleich fünf Nationalparks aneinander, die als Mighty Five vermarktet werden. Dazu kommen der Grand Canyon in Arizona sowie die Mammutbäume von Sequoia und Kings Canyon und die tiefe Wüste des Death Valley in Kalifornien. Weil die Parks hier oft nur wenige Fahrstunden auseinander liegen, lassen sie sich zu einer einzigen großen Schleife verbinden. Für den Eintritt lohnt sich der landesweite Jahrespass, wenn du mehrere Parks besuchst.

Auch abseits des Westens gibt es große Natur. In Kalifornien schützt Yosemite die berühmten Granitwände der Sierra Nevada, Colorado bewahrt mit dem Rocky Mountain National Park hohe Gipfel und Bergseen, und in Montana liegt der wilde Glacier National Park an der kanadischen Grenze. Ganz im Südosten verwandeln die Everglades in Florida das Land in ein tropisches Sumpfgebiet voller Alligatoren und Vögel. Bei allen Begegnungen mit Bären, Bisons oder Alligatoren gilt derselbe Grundsatz, nämlich Abstand halten und den Tieren ihren Raum lassen.

Metropolen

Städtereisen in den USA von New York bis San Francisco

Die amerikanischen Metropolen sind ein Reiseziel für sich, jede mit eigenem Rhythmus und eigener Skyline. Zwischen dem Trubel von New York und der entspannten Bucht von San Francisco spannt sich ein weiter Bogen, und fast jede Rundreise beginnt oder endet in einer dieser Städte.

New York ist für viele der Inbegriff der amerikanischen Großstadt. In Manhattan drängen sich Wolkenkratzer, Broadway-Bühnen und Museen von Weltrang, dazwischen liegt der grüne Central Park als Ruhepol. Drei bis fünf Tage vergehen hier wie im Flug. Wer Geschichte und Politik sucht, ergänzt Washington, wo die Museen der Smithsonian Institution ohne Eintritt öffnen und die Monumente der National Mall die Nation erzählen. Etwas ruhiger und geschichtsreich ist Boston im Nordosten, ein guter Startpunkt für eine Herbstreise durch Neuengland.

Im Landesinneren überrascht Chicago am Michigansee mit einer der besten Architektur-Kulissen des Kontinents, einer langen Seepromenade und einer bodenständigen Atmosphäre abseits der Küsten. An der Westküste zeigt San Francisco seine steilen Straßen, die klingelnden Cable Cars und den Blick auf die Golden Gate Bridge, während Los Angeles weitläufig zwischen Hollywood, den Stränden von Santa Monica und den Bergen ausgebreitet liegt. Für Los Angeles brauchst du mehr Zeit und am besten ein Auto, weil die Stadt sich über ein enormes Gebiet zieht.

Der Süden bringt seinen eigenen Ton in die Städtereise. Miami in Florida verbindet die Art-déco-Fassaden von South Beach mit einem lateinamerikanischen Lebensgefühl und dient als Sprungbrett zu den Florida Keys. New Orleans in Louisiana lebt von Jazz, kreolischer Küche und dem morbiden Charme des French Quarter am Mississippi. Und mitten in der Wüste ist Las Vegas selbst ein Städtetrip, der sich ideal mit dem Südwesten verbinden lässt. Ob du eine einzelne Stadt in die Tiefe erkundest oder zwei benachbarte zu einem Kurztrip kombinierst, hängt vor allem an deiner verfügbaren Zeit und deinen Interessen.

Routen und Etappen

USA Rundreise – Routen für zwei bis vier Wochen

Die USA sind ein Fahrland. Die klassische Art zu reisen ist der Roadtrip mit dem Mietwagen, meist als Schleife durch eine einzelne Großregion, weil das Land für eine einzige Reise von Küste zu Küste schlicht zu groß ist. Zwei Wochen sind die gängige Länge für eine runde Route.

Die beliebteste Runde ist der Südwesten in rund zwei Wochen. Du startest in Las Vegas, fährst zum Grand Canyon, weiter ins Monument Valley und zum Antelope Canyon bei Page und schließt die roten Parks Zion und Bryce Canyon in Utah an, bevor es zurück nach Las Vegas geht. Wer mehr Zeit hat, hängt das Death Valley und Los Angeles an und macht daraus eine große Schleife durch Kalifornien und die Wüste. Plane pro Nationalpark lieber zwei Nächte ein, statt jeden Abend das Quartier zu wechseln.

Die Westküste ist die zweite große Route. Vom kühlen San Francisco folgst du dem Highway 1 die Steilküste hinunter, vorbei an Big Sur, bis nach Los Angeles und San Diego, oft ergänzt um einen Abstecher in den Yosemite. Der Osten lässt sich kompakter fahren. Eine gute Woche bis zehn Tage reichen für New York, Washington, Philadelphia und Boston, im Herbst bewusst in die Laubfärbung Neuenglands gelegt. Der tiefe Süden verbindet die Musikstädte New Orleans, Memphis und Nashville oder dreht als eigene Runde durch Florida von Miami über die Keys bis Orlando.

Für die ganz große Reise steht die Route 66. Die legendäre Straße führt in drei bis vier Wochen von Chicago quer durch acht Bundesstaaten bis nach Los Angeles und verbindet Kleinstadt-Diner, Wüsten und alte Tankstellen zu einer Reise durch das andere Amerika. Gefahren wird überall rechts wie in Deutschland, die Interstates sind gut ausgebaut, und Mietwagen mit Automatikgetriebe sind der Standard. Wichtig ist nur, die Distanzen realistisch einzuschätzen, weil sich einzelne Etappen im Westen schnell über mehrere hundert Kilometer ziehen.

Kulinarik

Essen und Trinken in den USA

Amerikanisches Essen ist weit mehr als Burger und Pommes. Vom Barbecue des Südens über die kreolische Küche von New Orleans bis zum frischen Hummer Neuenglands isst du dich einmal quer durch einen ganzen Kontinent, und jede Region kocht ihre eigene Geschichte.

Essen und Trinken in den USA
Kulinarik

Der Süden ist das Herz der amerikanischen Küche. In Texas und in den Carolinas dreht sich alles um Barbecue, also stundenlang über Holz gegartes Rind und Schwein, das mit regional sehr unterschiedlichen Saucen serviert wird. In New Orleans treffen französische, afrikanische und karibische Einflüsse in Gerichten wie Gumbo, Jambalaya und den gefüllten Po-Boy-Sandwiches aufeinander. Dazu kommt die deftige Soul-Food-Tradition mit Fried Chicken und Maisbrot. Wer den Süden bereist, plant seine Route am besten gleich entlang der guten Küchen von einer Kleinstadt zur nächsten.

An den Küsten regiert der Fisch. In Neuengland gehören der Lobster Roll mit Hummerfleisch im Brötchen und die cremige Clam Chowder zum Pflichtprogramm, an der Pazifikküste kommt frischer Lachs und Krebs auf den Tisch. Kalifornien steht für eine leichte, gemüsebetonte Küche mit Avocado, Fisch und starken Einflüssen aus Mexiko und Asien. Im Südwesten wiederum prägt Tex-Mex mit Tacos, Burritos und Chili den Alltag. So verschiebt sich der Geschmack des Landes mit jeder Region, und schon der Wechsel der Frühstückskarte verrät, wo du gerade bist.

Rund um die Mahlzeiten gibt es ein paar feste Rituale. Das Frühstück im Diner mit Pancakes, Eiern, Speck und endlosem Filterkaffee ist eine Institution, ebenso die riesigen Portionen, von denen du oft die Hälfte einpacken lässt. In den Städten hat sich eine breite Craft-Beer-Szene etabliert, und die Weine aus dem Napa Valley und aus Sonoma in Kalifornien spielen international ganz vorn mit. Beachte, dass Trinkgeld im Service fest erwartet wird und die ausgewiesenen Preise die Steuer noch nicht enthalten, die erst an der Kasse hinzukommt.

Für Familien

USA mit Kindern – Familienreise durch Amerika

Die USA sind ein dankbares Reiseland für Familien. Zwischen den großen Themenparks, sicheren Nationalparks und langen Roadtrips wird die Reise für Kinder zum Abenteuer, während die gute Infrastruktur und das Englisch als Reisesprache den Eltern viel Druck nehmen.

Für viele Familien sind die Themenparks der erste Gedanke. In Orlando in Florida liegen mit Walt Disney World und den Universal Studios gleich mehrere der größten Freizeitparks der Welt, in Kalifornien ergänzen Disneyland bei Anaheim und weitere Parks das Angebot. Rund um diese Ziele lassen sich Strandtage an der Küste und Ausflüge in die Everglades gut anhängen. Weil die Parks sehr voll und die Tage lang werden, hilft es, nicht zu viele Tage am Stück einzuplanen und die Besuche mit ruhigeren Etappen abzuwechseln.

Der Roadtrip durch den Westen funktioniert mit Kindern ebenfalls gut. In den Nationalparks gibt es das Junior-Ranger-Programm, bei dem Kinder kleine Aufgaben lösen und dafür ein Abzeichen bekommen, und die Aussicht auf echte Bisons oder Alligatoren wirkt oft stärker als jede Attraktion. Ein Wohnmobil macht die Reise besonders flexibel, weil Küche und Betten immer dabei sind. Für kürzere Beine eignen sich die kompakteren Regionen mit weniger Fahrzeit, etwa Kalifornien oder der Süden Floridas, besser als die endlosen Etappen quer durch den Kontinent.

Bei der Planung zählt vor allem ein ruhiges Tempo. Plane lieber weniger Stationen mit mehreren Nächten als jeden Tag ein neues Quartier, damit die Kinder zur Ruhe kommen und die langen Autofahrten nicht überhandnehmen. Die Sommerferien von Juni bis August sind die einfachste Zeit für den Norden und die Bergparks, während sich der heiße Süden und die Wüste eher im Frühjahr oder Herbst anbieten. Denk an Sonnenschutz für die Wüste, an warme Kleidung für die kühlen Bergabende und an genügend Pausen mit Bewegung auf den langen Strecken.

Praktisches

USA Reise planen und vor Ort unterwegs

Die USA sind unkompliziert zu bereisen, verlangen wegen der großen Distanzen aber etwas Vorbereitung. Von der Einreise über den Mietwagen bis zu den Zeitzonen lohnt es sich, die Eckpunkte vorab zu klären, damit vor Ort mehr Zeit für die Straße und die Landschaft bleibt.

Aus Deutschland erreichst du die USA mit Direktflügen an beide Küsten, an die Ostküste nach New York in rund acht bis neun Stunden, an die Westküste nach Los Angeles oder San Francisco in etwa elf bis zwölf. Für touristische Reisen brauchen deutsche und österreichische Staatsangehörige in der Regel kein Visum, müssen aber vor dem Abflug online eine elektronische Einreisegenehmigung beantragen und einen gültigen Reisepass mitführen. Kümmere dich rechtzeitig darum und prüfe die aktuellen Vorgaben vor der Reise bei den offiziellen Stellen der US-Behörden.

Vor Ort ist der Mietwagen fast Pflicht, denn außerhalb der großen Städte fährt kaum öffentlicher Verkehr. Gefahren wird rechts, die Autos haben meist Automatik, und die Interstates sind gut beschildert und gebührenfrei oder günstig zu befahren. Für die riesigen Distanzen zwischen Ost und West nimmt man statt tagelanger Fahrten besser einen Inlandsflug. In den Metropolen dagegen brauchst du kein Auto, New York etwa erkundest du am besten zu Fuß und mit der U-Bahn, die rund um die Uhr fährt.

Ein paar Dinge machen den Alltag leichter. Bezahlt wird fast überall mit Kreditkarte, die du für Mietwagen und Hotels ohnehin brauchst, und Trinkgeld gehört in Restaurants, Bars und Taxis fest dazu. Denk an die Steuer, die zu vielen Preisen erst an der Kasse hinzukommt, und an die mehreren Zeitzonen, die das Land von Ost nach West durchziehen. Für unterwegs lohnt sich eine eSIM oder eine lokale Datenkarte, ein Steckdosenadapter für den amerikanischen Steckertyp und eine vorab geladene Offline-Karte für die vielen Funklöcher in den weiten Nationalparks des Westens.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Partnerangebote in Kürze
Klima und Saison

Beste Reisezeit für die USA

Wegen der Größe des Landes gibt es keine einzige beste Reisezeit. Für den Südwesten und die Nationalparks zählen Frühling und Herbst, Florida glänzt im Winter und der Norden im Sommer.

Die folgenden Klimawerte beziehen sich auf den Südwesten rund um Las Vegas, den Grand Canyon und die Nationalparks Utahs, also auf das Kernland der klassischen USA-Rundreise. In der tiefen Wüste bleiben die Sommer extrem heiß und die Winter mild, während die höher gelegenen Parks wie der Grand Canyon (Südrand) und Bryce Canyon deutlich kühler ausfallen. An der Ostküste um New York gibt es dagegen vier klare Jahreszeiten mit kalten Wintern, Florida ist im Winter mild und im Sommer schwül, und Hawaii bleibt das ganze Jahr über tropisch warm.

Jan14°4°Mild und ruhig in der Wüste, gute Zeit für Las Vegas und das Death Valley, in den Bergen liegt Schnee.
Feb17°6°Weiter mild und trocken, angenehm für Städte und die tiefer gelegenen Wüstenparks im Südwesten.
Mär21°9°Frühlingshaft warm, die Wüstenblüte beginnt, gute Zeit kurz vor dem großen Osteransturm in den Parks.
Apr26°13°Warme Tage und kühle Nächte, die beste Zeit für Grand Canyon, Zion und die Wüstenrouten.
Mai31°18°Sehr angenehm in den Parks, in der tiefen Wüste wird es am Nachmittag bereits deutlich heiß.
Jun37°23°Der Sommer bringt große Hitze in Las Vegas und im Death Valley, früh am Morgen zu starten ist Pflicht.
Jul40°27°Heißester Monat mit Extremwerten in der Wüste, angenehmer sind jetzt die hoch gelegenen Bergparks.
Aug39°26°Weiter sehr heiß, dazu kurze, kräftige Monsungewitter am Nachmittag im Südwesten.
Sep34°21°Die Hitze lässt spürbar nach, stabile Sonne und weniger Andrang machen den Monat sehr angenehm.
Okt27°14°Milder Herbst mit klarer Luft, eine der besten Zeiten für die gesamte Südwesten-Runde.
Nov19°8°Kühler und ruhig, tagsüber angenehm, die Nächte in den höheren Parks werden bereits frostig.
Dez14°4°Mild in der Wüste und festlich in den Städten, die höher gelegenen Parks sind teils verschneit.

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Für die klassische Südwesten-Rundreise sind der Frühling von April bis Mai und der Herbst von September bis Oktober die beste Wahl, weil die Wüste dann angenehm warm statt glühend heiß ist und die höher gelegenen Parks bereits oder noch gut zugänglich sind. Der Hochsommer bringt in Las Vegas und im Death Valley extreme Hitze, lohnt aber für die kühleren Bergparks im Norden wie Yellowstone. Im Winter bleibt der Südwesten mild und ruhig, während sich Florida und Hawaii als warme Alternative anbieten.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu USA

Wann ist die beste Reisezeit für die USA?
Das hängt stark von der Region ab. Für den Südwesten und die Nationalparks sind Frühling und Herbst ideal, Florida glänzt im Winter, Neuengland im Herbst und die Bergparks des Nordens im Sommer.
Wie viele Tage sollte eine USA-Reise dauern?
Für eine runde Region solltest du mindestens zwei Wochen einplanen. Der Südwesten und die Westküste brauchen je etwa zwei Wochen, der kompakte Osten reicht in zehn bis vierzehn Tagen, die Route 66 in drei bis vier Wochen.
Ost- oder Westküste für die erste USA-Reise?
Der Westen und der Südwesten sind die richtige Wahl für Natur, Nationalparks und den klassischen Roadtrip. Die Ostküste passt besser, wenn dich Metropolen, Geschichte und das Herbstlaub Neuenglands mehr reizen.
Braucht man in den USA einen Mietwagen?
Für Rundreisen ist ein Mietwagen fast unverzichtbar, weil außerhalb der Städte kaum öffentlicher Verkehr fährt. In Metropolen wie New York kommst du dagegen mit U-Bahn und zu Fuß bequem und oft schneller voran.
Was muss ich bei der Einreise in die USA beachten?
Für touristische Reisen brauchen deutsche Staatsangehörige in der Regel kein Visum, müssen aber vorab online eine elektronische Einreisegenehmigung beantragen und einen gültigen Reisepass mitführen. Prüfe die aktuellen Vorgaben rechtzeitig bei den offiziellen Stellen.
Wie lange dauert der Flug in die USA?
An die Ostküste nach New York dauert ein Direktflug rund acht bis neun Stunden. Ziele an der Westküste wie Los Angeles oder San Francisco erreichst du in etwa elf bis zwölf Stunden ab mehreren deutschen Flughäfen.
Wie teuer ist ein Urlaub in den USA?
Die USA gelten als eher hochpreisiges Reiseland, vor allem in Metropolen. Dazu kommen Trinkgelder und die Steuer, die erst an der Kasse aufgeschlagen wird. Mit einem Roadtrip abseits der großen Städte und früher Buchung lässt sich das Budget strecken.
Welche Nationalparks sollte man in den USA sehen?
Zu den bekanntesten zählen Yellowstone mit seinen Geysiren, der Grand Canyon, das Granittal Yosemite sowie die roten Felsparks Utahs rund um Zion und Bryce Canyon. Für mehrere Parks lohnt sich der landesweite Jahrespass.
Wo sind die schönsten Städte für eine Reise in die USA?
New York, San Francisco, Chicago und Washington gehören zu den beliebtesten Zielen, dazu New Orleans für Musik und Küche und Las Vegas als Tor zum Südwesten. Zwei Städte lassen sich gut zu einem Kurztrip verbinden.
Ist die USA für einen Urlaub mit Kindern geeignet?
Ja, die USA sind sehr familienfreundlich. Themenparks wie in Orlando, kindgerechte Nationalpark-Programme, Strände und die gute Infrastruktur machen die Reise für Kinder spannend und für Eltern erstaunlich stressarm.
Wo findet man in den USA die schönsten Strände?
Florida bietet mit Miami Beach und den Florida Keys warme Strände fast das ganze Jahr, Kalifornien lockt mit San Diego und Santa Monica an die Pazifikküste. Für tropische Traumstrände fliegst du weiter bis nach Hawaii.
Wie zahlt man in den USA und braucht man Bargeld?
Bezahlt wird fast überall mit Kreditkarte, die du für Mietwagen und Hotels ohnehin benötigst. Etwas Bargeld ist für Trinkgeld praktisch, und denk daran, dass die Steuer zu vielen Preisen erst an der Kasse hinzukommt.
USAVon der Skyline Manhattans bis zur roten Weite des Grand Canyon: Die USA sind ein Kontinent für sich, der jede Reise neu erfindet.
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