Land · Nordamerika

Dominikanische Republik

Karibische Postkartenstrände, smaragdgrüne Bergwelten und ein Rhythmus, der nie verstummt — willkommen in der Dominikanischen Republik.

Über Dominikanische Republik

Urlaub in Dominikanische Republik

Ein Dominikanische Republik Urlaub ist die Einladung an alle Sinne: feiner Puderzuckersand, türkisblaues Meer und Kokospalmen, die sich im Passatwind wiegen. Die östliche Hälfte der Insel Hispaniola verbindet karibische Strandträume mit überraschend wilder Natur — von Mangrovenkanälen und Wasserfällen bis zu den höchsten Gipfeln der Karibik im Landesinneren. Doch das Land ist weit mehr als All-inclusive-Resorts. In Santo Domingo schlägt das älteste koloniale Herz der Neuen Welt, in Samaná tauchen im Winter Buckelwale auf, und auf abgelegenen Inseln wie Saona findet sich die Karibik, wie man sie sich erträumt. Ein Punta Cana Urlaub steht für entspannte Tage am Bávaro-Strand, während Merengue und Bachata abends für gute Laune sorgen. Wer Naturabenteuer sucht, wird ebenso fündig wie Genießer: frischer Fisch, tropische Früchte, dominikanischer Kaffee und Rum gehören zum Reiseerlebnis. Die Mischung aus Erholung, Kultur und Abenteuer macht die Insel zu einem der vielseitigsten Ziele der Karibik.

Dominikanische Republik – Karte
Reiseführer

Dominikanische Republik von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Punta Cana, Samaná, Santo Domingo oder die grünen Berge im Landesinneren — die Dominikanische Republik ist vielseitiger, als es die Resortprospekte zeigen, und dieser Reiseführer hilft dir, aus Regionen, Reisezeit und Route die richtige Kombination für deinen Urlaub zu bauen.

Regionen & Orte

Wohin in der Dominikanischen Republik reisen

Vier sehr unterschiedliche Landesteile teilen sich eine Insel, und wo du landest, prägt deinen ganzen Urlaub.

Die meisten Reisen beginnen im Südosten. Rund um Punta Cana und den Ortsteil Bávaro reiht sich der größte Hotelgürtel des Landes aneinander, mit ruhigem, riffgeschütztem Wasser und dem einfachsten Direktflug ab Deutschland. Etwas südlich liegen das Fischerdorf Bayahíbe als Tor zu den Inseln Saona und Catalina sowie La Romana mit dem nachgebauten Künstlerdorf Altos de Chavón. Wer zum ersten Mal in die Karibik fliegt und vor allem Strand und Sonne sucht, ist hier am unkompliziertesten aufgehoben.

Im Süden schlägt mit Santo Domingo das städtische Herz der Insel. Die Zona Colonial ist die älteste durchgehend bewohnte Europäerstadt Amerikas und lässt sich in ein bis zwei Tagen zu Fuß erkunden, bevor es weiter an die nahen Strände von Boca Chica und Juan Dolio geht. Als Hauptstadt bündelt Santo Domingo Museen, Restaurants und Nachtleben und eignet sich gut als kultureller Auftakt oder als Zwischenstopp einer Rundreise.

Die Nordküste rund um Puerto Plata, Sosúa und das Kite-Mekka Cabarete ist grüner, sportlicher und weniger auf reine Resorts ausgelegt. Weiter östlich schiebt sich die Halbinsel Samaná ins Meer, mit dem Bohème-Ort Las Terrenas, langen einsamen Buchten bei Las Galeras und den Buckelwalen, die von Januar bis März in die Bucht ziehen. Diese Ecke passt zu Reisenden, die Natur und einen ruhigeren Rhythmus über Poollandschaften stellen.

Ins Landesinnere verirren sich wenige Urlauber, dabei liegt dort ein ganz anderes Land. Um Jarabacoa und Constanza in der Cordillera Central wird es grün und kühl, Flüsse laden zum Rafting, und der Pico Duarte ist mit gut 3.000 Metern der höchste Gipfel der Karibik. Ganz im Südwesten, bei Barahona und Pedernales, warten mit der Bahía de las Águilas und dem Salzsee Lago Enriquillo die abgelegensten Landschaften — nichts für Pauschalurlauber, viel für Entdecker. Für einen ersten Besuch genügt eine Region, während sich das Landesinnere und der Südwesten eher für einen zweiten, abenteuerlicheren Aufenthalt anbieten.

Kultur & Natur

Sehenswürdigkeiten in der Dominikanischen Republik

Zwischen kolonialem Welterbe und wilden Nationalparks liegt die Bandbreite der Highlights weit auseinander.

Sehenswürdigkeiten in der Dominikanischen Republik
Kultur & Natur

Das kulturelle Kernstück ist die Zona Colonial von Santo Domingo, seit 1990 UNESCO-Welterbe. Hier stehen die erste Kathedrale Amerikas, der Gouverneurspalast Alcázar de Colón der Familie Kolumbus und die Festung Ozama an der ältesten gepflasterten Straße der Neuen Welt, der Calle Las Damas. Rund um den Parque Colón mit der Kolumbusstatue reihen sich Museen, Galerien und schattige Innenhöfe zum Verweilen. Ein Bummel über das Kopfsteinpflaster erzählt in wenigen Stunden fünf Jahrhunderte Geschichte und lässt sich gut mit einem Café in einem der Innenhöfe verbinden.

Für Natur steht der Nationalpark Los Haitises an der Bucht von Samaná. Vom Boot aus gleitest du durch Mangrovenkanäle zwischen bewaldeten Kalksteinkuppeln, den sogenannten Mogotes, und legst an Höhlen an, in denen die Taíno-Ureinwohner Felszeichnungen hinterlassen haben. Vogelkolonien und ein üppiger Regenwald machen die Fahrt zu einem der eindrücklichsten Ausflüge des Landes und zu einem starken Kontrast zur Strandkulisse.

Vor der Südostküste liegen die Inseln Saona und Catalina im Nationalpark Cotubanamá, als Tagestour per Katamaran oder Schnellboot erreichbar und mit klarem Schnorchelwasser gesegnet. Auf der Nordseite kletterst und springst du bei den 27 Wasserfällen von Damajagua durch eine Schlucht, während der Salto El Limón auf Samaná zu Fuß oder hoch zu Pferd erreicht wird und mitten im Grün in ein Naturbecken stürzt.

Wer tiefer eintaucht, findet stille Höhepunkte abseits der Ausflugsbusse. Der Aussichtsberg Montaña Redonda bei Miches, der krokodilbewohnte Lago Enriquillo als tiefster Punkt der Karibik und die Bernstein- und Larimar-Minen rund um Puerto Plata und Barahona zeigen, wie viel Substanz jenseits der Strandliegen steckt. Larimar, ein blauer Halbedelstein, kommt weltweit nur auf dieser Insel vor. Der dominikanische Bernstein ist für seine außergewöhnlich gut erhaltenen Insekteneinschlüsse bekannt und wird gern mit der Grundidee von Jurassic Park in Verbindung gebracht. Wer Kultur und Natur bündeln will, kombiniert einen Tag in der Zona Colonial mit einer Bootstour nach Los Haitises von der Ostseite der Bucht aus.

Strände & Küsten

Die schönsten Strände der Dominikanischen Republik

Karibik ist nicht gleich Karibik — jede Küste hat ihren eigenen Sand, ihr eigenes Wasser und ihr eigenes Tempo.

Die schönsten Strände der Dominikanischen Republik
Strände & Küsten

Die Postkartenkaribik mit feinem, hellem Sand und ruhigem Türkiswasser findest du im Südosten. Der kilometerlange Bávaro-Strand bei Punta Cana ist der Klassiker, riffgeschützt und ideal zum Schwimmen; wilder und bei Surfern beliebt ist das benachbarte Macao. Vor Bayahíbe locken die vorgelagerten Inseln Saona und Catalina mit Sandbänken und Seesternen im flachen Wasser, die sich gut als Tagesausflug ansteuern lassen. Ruhiger und gehobener geht es am Playa Juanillo in Cap Cana zu, während die Playa Blanca bei Cabeza de Toro als geschützte Badebucht zwischen den Resorts liegt.

Die Nordküste dreht die Karibik eine Spur rauer und sportlicher. In Cabarete sorgt der Nachmittagswind für gute Bedingungen zum Kite- und Windsurfen, Sosúa liegt geschützt in einer Bucht mit ordentlichem Schnorchelgrund, und bei Río San Juan wechseln sich mit Playa Grande und Playa Preciosa breite Atlantikstrände unter Klippen ab. Der Wellengang ist hier spürbarer als im ruhigen Südosten. Wer surfen lernen will, findet an der Playa Encuentro bei Cabarete eine der bekanntesten Surfbuchten des Landes.

Die einsamsten Strände liegen auf der Halbinsel Samaná. Die Playa Rincón hinter einem Bergrücken gilt vielen als der schönste Strand des Landes, Las Galeras endet dort, wo die Straße aufhört, und rund um Las Terrenas ziehen sich mit Playa Cosón und Playa Bonita palmengesäumte Buchten, an denen kleine Strandbars den Ton angeben statt großer Hotels. Der vorgelagerte Cayo Levantado in der Bucht von Samaná lässt sich zudem als Bootsausflug mit einem Strandtag verbinden. Für Ruhesuchende ist das die erste Adresse.

Wer die letzte Einsamkeit sucht, fährt in den tiefen Südwesten. Die Bahía de las Águilas im Nationalpark Jaragua ist nur per Boot oder Geländewagen erreichbar und bleibt darum unverbaut, während die Kiesel- und Sandstrände um Barahona mit Flussmündungen und natürlichen Pools eine ganz andere, kühlere Küste zeigen als der tropische Osten. Hierher kommt, wer Abgeschiedenheit über Komfort stellt. Als Faustregel liegen die ruhigsten Strände dort, wo die Straße endet, während die belebten Badebuchten direkt an den Resortzonen des Südostens beginnen.

All-inclusive & Hotels

All-inclusive und Pauschalreise in der Dominikanischen Republik

Kaum ein Karibikziel ist so stark auf All-inclusive ausgelegt — das macht die Anreise günstig und die Wahl der Region entscheidend.

Die Dominikanische Republik ist eines der All-inclusive-Zentren der Karibik, und ein großer Teil der Reisenden bucht Flug, Transfer und Hotel als ein Paket. Die dichteste Resortlandschaft liegt in Bávaro und Punta Cana, gefolgt von den ruhigeren Zonen Uvero Alto und Cap Cana, dem Taucherort Bayahíbe sowie der Playa Dorada bei Puerto Plata im Norden. In diesen Gürteln findest du vom familiären Mittelklassehaus bis zum großen Ferienkomplex die volle Bandbreite.

Abseits der Resortzonen lohnt sich individuelles Reisen. Las Terrenas und Las Galeras auf Samaná setzen auf kleine Boutiquehotels und Apartments, Santo Domingo bietet Stadthotels für Kultururlauber, und in Cabarete wohnst du oft direkt an der Surfbucht. Viele kombinieren beides und hängen an eine Woche im Strandresort noch ein paar individuelle Tage auf Samaná oder in der Hauptstadt an.

Für die Entscheidung hilft ein Blick auf den eigenen Reisetyp. Wer entspannen, gut essen und wenig planen will, fährt mit einem All-inclusive-Paket im Südosten am unkompliziertesten; wer Land und Leute sucht, bucht Flug und Unterkünfte getrennt und bleibt beweglich. Da Pauschalreisen hier oft preiswerter ausfallen als Einzelbuchungen vor Ort, lohnt sich in jedem Fall der Vergleich mehrerer Reisezeiten und Abflughäfen.

Beim Umfang der All-inclusive-Leistungen lohnt der genaue Blick, denn zwischen den Häusern liegen Welten. Grundpakete decken meist Buffet, hauseigene Restaurants, Hausgetränke und Sport ab, während À-la-carte-Abende, Ausflüge und Markenspirituosen je nach Haus zusätzlich anfallen können. Größere Anlagen punkten mit Auswahl und weitläufigen Poollandschaften, kleinere mit persönlicherem Service; wer viel unternehmen will, wählt ein Hotel mit guter Anbindung an Häfen und Ausflugsziele statt der abgelegensten Anlage. Als Reisedauer sind sieben Nächte der Klassiker, für eine Mischung aus Erholung und mehreren Ausflügen bieten sich eher zehn bis vierzehn an.

Routen & Etappen

Rundreise durch die Dominikanische Republik

Wer mehr als eine Region sehen will, kombiniert Strand, Berge und Kolonialstadt zu einer überschaubaren Schleife.

Rundreise durch die Dominikanische Republik
Routen & Etappen

Die meisten Reisenden bleiben in einem Resort und unternehmen Tagesausflüge, doch die kompakte Insel eignet sich gut für eine Rundreise. Als Faustregel gilt, dass eine Woche für eine Region samt Umland reicht und zwei Wochen für zwei bis drei sehr unterschiedliche Landesteile. Die Wege sind kürzer, als die Karte vermuten lässt, denn von Punta Cana nach Santo Domingo fährst du über die Küstenautobahn nur rund zwei bis drei Stunden.

Zwei Schleifen haben sich bewährt. Die Naturvariante führt von Santo Domingo hinauf nach Samaná, weiter an die Nordküste um Cabarete und Puerto Plata und durch die Berge um Jarabacoa zurück in die Hauptstadt. Die Strandvariante verbindet den Südosten um Punta Cana und Bayahíbe mit der Kolonialstadt Santo Domingo und einem Abstecher in den grünen Süden. Beide lassen sich entspannt in zehn bis vierzehn Tagen fahren.

Für die Umsetzung hast du die Wahl zwischen Mietwagen, privaten Transfers und geführten Touren. Ein eigener Wagen gibt auf dem Land die größte Freiheit, verlangt aber Gelassenheit im dominikanischen Verkehr, während geführte Rundreisen dir das Fahren abnehmen und die Regionen bündeln. Für einzelne lange Strecken wie nach Samaná oder Puerto Plata sind auch kurze Inlandsflüge eine praktische Option.

Bei der Reisezeit gilt für die Rundreise dasselbe wie für den Strandurlaub, die Trockenzeit macht Bergstraßen und Naturwege verlässlicher. In der feuchteren Jahreshälfte können Pisten im Landesinneren aufweichen und Flüsse anschwellen, was vor allem für Etappen abseits der Hauptstraßen zählt. Wer das Fahren und Organisieren ganz abgeben möchte, bucht die Klassiker als mehrtägige geführte Tour, während Selbstfahrer die Strecke frei aus Küste, Kolonialstadt und Bergen zusammenstellen und unterwegs spontan bleiben. Wer wenig Zeit hat, pickt sich eine Kurzschleife über drei bis vier Tage heraus, etwa Santo Domingo mit einem Abstecher nach Bayahíbe.

Küche & Spezialitäten

Essen und Trinken in der Dominikanischen Republik

Die dominikanische Küche ist deftig, günstig und viel spannender als das internationale Buffet im Resort.

Das Nationalgericht heißt La Bandera, weißer Reis mit roten Bohnen und geschmortem Fleisch, benannt nach den Farben der Flagge und mittags im ganzen Land auf dem Teller. Zum Frühstück gibt es Mangú, ein Püree aus Kochbananen, klassisch als Los Tres Golpes mit gebratenem Käse, Salami und Spiegelei. Deftiger wird es beim Sancocho, einem kräftigen Eintopf aus mehreren Fleischsorten und Wurzelgemüse, den Familien gern am Wochenende kochen.

An den Küsten dreht sich vieles um Fisch und Meeresfrüchte. In Samaná ist der Pescado con Coco, also Fisch in Kokossauce, eine lokale Spezialität, dazu passen Tostones aus gepressten grünen Kochbananen. Am Straßenrand und auf Märkten probierst du Empanadas, das frittierte Yaniqueque und den Chimi, den dominikanischen Burger von der Garküche, der abends an vielen Ecken über den Grill geht.

Tropische Früchte begleiten jede Reise, von Mango und Ananas über Papaya bis zur säuerlichen Chinola als frisch gepresster Saft. Zum Kaffee aus den Bergen um Jarabacoa kommen als Getränke der Milch-Orangen-Mix Morir Soñando, das einheimische Bier Presidente und vor allem Rum, den Marken wie Brugal, Barceló und Bermúdez seit Generationen brennen. Wer echte Landküche will, isst in einem Comedor abseits der Hotelzone.

Süßes und Besonderes runden die Küche ab. Zum Nachtisch gibt es Dulce de Leche und Habichuelas con Dulce, einen süßen Pudding aus roten Bohnen, den man traditionell zur Osterzeit isst. Als Mitbringsel taugen Kakao, Bergkaffee und die Kräutermischung Mama Juana, die vor Ort in Rum und Rotwein angesetzt wird. Am ehrlichsten schmeckt es dort, wo die Einheimischen anstehen, sei es an einer Strandbude, auf einem Wochenmarkt oder in einem einfachen Lokal mit Tagesgericht. Vegetarier kommen mit Reis, Bohnen, gebratenen Kochbananen und frischem Gemüse gut zurecht, auch wenn die klassische Landküche insgesamt eher fleischlastig ausfällt.

Familienurlaub

Dominikanische Republik mit Kindern

Kurze Wege, warmes flaches Wasser und Resorts mit Kinderbetreuung machen die Insel zu einem entspannten Familienziel.

Für Familien spielt der Südosten seine Stärken aus. Der riffgeschützte Bávaro-Strand fällt flach und ohne starke Strömung ab, viele Resorts sind auf Familien eingestellt und bieten Kinderclubs, Pools und Animation. Weil die meisten Ausflugsziele nah beieinanderliegen, bleiben die Fahrten kurz, was mit Kindern nach dem langen Flug ein spürbarer Vorteil ist und den Tagesrhythmus entspannt.

An Programm mangelt es nicht. Ein Katamaran-Tag zur Insel Saona mit Badestopps an Sandbänken begeistert schon kleinere Kinder, im Scape Park bei Cap Cana warten die Cenote Hoyo Azul und Seilrutschen, und Tierparks wie Ocean World bei Puerto Plata bringen die Fauna aus der Nähe. Ältere Kinder klettern bei den Wasserfällen von Damajagua durch die Schlucht, und im Winter lässt sich von Samaná aus die Walbeobachtung anhängen. Auch geführte Buggy-Touren durch die Palmenhaine und ein Ausritt hoch zu Pferd am Strand kommen bei größeren Kindern gut an.

Bei der Planung lohnt etwas Vorbereitung. Der Flug ab Deutschland dauert rund neun bis zehn Stunden, die tropische Sonne verlangt konsequenten Sonnen- und Mückenschutz, und in der Mittagshitze ist Schatten Pflicht. Zu Gesundheitsvorsorge und empfohlenen Impfungen informierst du dich am besten rechtzeitig bei einer reisemedizinischen Beratung, da die Empfehlungen je nach Route und Reisezeit variieren.

Für die Unterkunft mit Kindern ist das All-inclusive-Modell praktisch, weil Essen, Getränke und Programm inklusive sind und der Nachwuchs jederzeit versorgt ist. Viele Familienresorts haben eigene Kinderpools, Wasserrutschen und Miniclubs, sodass Eltern zwischendurch auch einmal durchatmen. Ausflüge außerhalb der Anlage legst du am besten in die kühleren Morgenstunden, und lange Bootstouren planst du mit genug Pausen, Sonnenschutz und Trinkwasser für die Kleinen ein. Für Babys und Kleinkinder sind die ruhigen Strände des Südostens angenehmer als die Atlantikbrandung der Nordküste oder die Felsbuchten des Südwestens.

Anreise & Praktisches

Reiseplanung für die Dominikanische Republik

Von der Anreise über den Transfer bis zum Bargeld vor Ort lässt sich das meiste schon vor dem Abflug klären.

Die meisten Gäste landen in Punta Cana (PUJ), dem verkehrsreichsten Flughafen des Landes, den Direktflüge ab Deutschland in rund neun bis zehn Stunden erreichen. Weitere Tore sind Santo Domingo (SDQ), Puerto Plata (POP), Samaná (AZS) und La Romana (LRM). Welchen du wählst, richtet sich nach der Zielregion, denn ein Transfer quer über die Insel kann mehrere Stunden dauern und einen Reisetag kosten.

Vor Ort hängt die Fortbewegung vom Reisestil ab. Für einen reinen Resorturlaub genügen die organisierten Flughafentransfers, für eine Rundreise gibt ein Mietwagen die größte Freiheit, wobei Ausweichen vor Mopeds und Schlaglöchern dazugehört. Günstig und einheimisch reist du in den Guaguas genannten Minibussen und den geteilten Sammeltaxis, während Motoconchos auf dem Motorrad die letzte Meile überbrücken. In Santo Domingo fahren zudem Fahrdienst-Apps und eine Metro.

Bezahlt wird im Dominikanischen Peso, in den Touristenzonen werden US-Dollar und Euro oft ebenso akzeptiert, und etwas Bargeld für Trinkgelder und kleine Läden ist praktisch. Amtssprache ist Spanisch, in den Resorts kommst du mit Englisch und häufig Deutsch weiter. Für die Einreise füllst du in der Regel ein elektronisches Formular online aus und brauchst einen gültigen Reisepass, die genauen Bestimmungen prüfst du vor der Reise beim Auswärtigen Amt, da sie sich ändern können.

Ein paar praktische Details erleichtern den Start. Für mobiles Internet bekommst du vor Ort eine SIM-Karte oder buchst vorab eine eSIM, und Trinkgeld ist üblich und in Rechnungen mitunter schon als Bedienungszuschlag enthalten. Leitungswasser trinkst du besser nicht, abgefülltes Wasser ist überall erhältlich. Die Zeitzone liegt fünf bis sechs Stunden hinter Mitteleuropa, eine Sommerzeitumstellung gibt es nicht, sodass der Jetlag auf der Rückreise meist mild ausfällt. Zur Sicherheit gilt die gängige Empfehlung, in den Städten wie überall auf Wertsachen zu achten und Fahrten nachts lieber organisiert statt allein zu unternehmen.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Partnerangebote in Kürze
Klima & beste Reisezeit

Beste Reisezeit für die Dominikanische Republik

Tropisch warm ist es das ganze Jahr, entscheidend sind Regen, Wind und die Hurrikansaison.

Die Dominikanische Republik liegt in den Tropen, darum bleiben die Temperaturen an den Küsten das ganze Jahr sommerlich und das Meer badewarm. Der Unterschied zwischen den Monaten zeigt sich weniger bei der Wärme als beim Regen und beim Wind. Die Trockenzeit von Dezember bis April bringt viel Sonne und niedrige Luftfeuchtigkeit, während die feuchteren Monate von Mai bis November mehr Schauer und im Spätsommer die Hurrikansaison mit sich bringen. Die folgenden Werte gelten für die Hauptreiseregion um Punta Cana im Südosten.

Jan28°20°Trockenzeit, sonnig und mild
Feb28°20°trocken, beste Walsaison in Samaná
Mär29°21°warm und sehr trocken
Apr30°22°letzter Trockenmonat, angenehm
Mai30°22°erste Regenschauer, meist kurz
Jun31°23°schwül mit kurzen Schauern
Jul31°23°heiß, kräftiger Passatwind
Aug32°23°heiß, Sturmrisiko steigt
Sep31°23°Höhepunkt der Hurrikansaison
Okt31°23°warm, regenreichster Monat
Nov30°22°Regen lässt spürbar nach
Dez28°21°Beginn der Trockenzeit

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von Dezember bis April mit viel Sonne, wenig Regen und geringer Luftfeuchtigkeit. Wer Buckelwale in Samaná sehen möchte, reist zwischen Januar und März. Die Monate August bis Oktober fallen in die Hurrikansaison und bringen das höchste Regenrisiko.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Dominikanische Republik

Wann ist die beste Reisezeit für die Dominikanische Republik?
Ideal ist die Trockenzeit von Dezember bis April mit viel Sonne und wenig Regen. Für Buckelwale in Samaná reist du zwischen Januar und März, die Hurrikansaison von August bis Oktober meidest du besser.
Wie lange dauert der Flug aus Deutschland?
Direktflüge nach Punta Cana dauern rund neun bis zehn Stunden. Weitere Flughäfen sind Santo Domingo, Puerto Plata, Samaná und La Romana, wobei Direktverbindungen vor allem in der Hauptsaison angeboten werden.
Welche Region passt zu welchem Urlaub?
Punta Cana und der Südosten stehen für ruhige Strände und All-inclusive, Samaná und die Nordküste für Natur und Sport, Santo Domingo für Kultur und die Berge um Jarabacoa für Abenteuer und angenehme Kühle.
Lohnt sich ein Mietwagen?
Für einen reinen Resorturlaub reichen organisierte Transfers völlig aus. Wer eine Rundreise plant und flexibel sein will, ist mit einem Mietwagen gut bedient, sollte sich aber auf Mopeds, Schlaglöcher und einen lebhaften Fahrstil einstellen.
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten?
Zu den Höhepunkten zählen die koloniale Zona Colonial von Santo Domingo, der Nationalpark Los Haitises, die Inseln Saona und Catalina sowie die Wasserfälle von Damajagua und der Salto El Limón auf Samaná.
Ist die Dominikanische Republik ein gutes Ziel für Familien?
Ja, vor allem der Südosten mit flachem, riffgeschütztem Wasser, familienfreundlichen Resorts und kurzen Wegen zu Ausflügen wie der Katamaran-Tour nach Saona oder dem Scape Park bei Cap Cana.
Wie sicher ist die Reise?
In den touristischen Regionen und Resorts reist man in der Regel unkompliziert. Auf Wertsachen solltest du wie überall achten und wenig beleuchtete Gegenden nachts meiden, aktuelle Hinweise gibt das Auswärtige Amt.
Womit bezahlt man vor Ort?
Die Landeswährung ist der Dominikanische Peso, in den Touristenzonen werden US-Dollar und Euro häufig ebenfalls angenommen. Etwas Bargeld für Trinkgelder, Taxis und kleine Läden ist immer praktisch.
Wie viele Tage sollte man einplanen?
Für einen Strandurlaub in einer Region reicht eine Woche. Wer eine Rundreise mit zwei bis drei Landesteilen wie Küste, Hauptstadt und Bergen verbinden will, plant besser zehn bis vierzehn Tage ein.
Was sollte man unbedingt essen?
Probier das Nationalgericht La Bandera aus Reis, Bohnen und Fleisch, zum Frühstück Mangú aus Kochbananen und an der Küste Pescado con Coco. Dazu passen frische Fruchtsäfte, Kaffee und der landestypische Rum.
Welche Einreisebestimmungen gelten?
Für touristische Aufenthalte brauchst du einen gültigen Reisepass, und meist füllst du vorab ein elektronisches Ein- und Ausreiseformular online aus. Da sich die Regeln ändern können, prüfst du sie rechtzeitig beim Auswärtigen Amt.
Kann man Baden und Rundreise verbinden?
Sehr gut sogar, weil die Insel kompakt ist. Viele hängen an eine Woche Strandresort im Südosten noch ein paar individuelle Tage in Santo Domingo, auf Samaná oder in den Bergen an und erleben so beide Seiten des Landes.
Dominikanische RepublikKaribische Postkartenstrände, smaragdgrüne Bergwelten und ein Rhythmus, der nie verstummt — willkommen in der Dominikanischen Republik.
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