Wohin in der Dominikanischen Republik reisen
Vier sehr unterschiedliche Landesteile teilen sich eine Insel, und wo du landest, prägt deinen ganzen Urlaub.
Die meisten Reisen beginnen im Südosten. Rund um Punta Cana und den Ortsteil Bávaro reiht sich der größte Hotelgürtel des Landes aneinander, mit ruhigem, riffgeschütztem Wasser und dem einfachsten Direktflug ab Deutschland. Etwas südlich liegen das Fischerdorf Bayahíbe als Tor zu den Inseln Saona und Catalina sowie La Romana mit dem nachgebauten Künstlerdorf Altos de Chavón. Wer zum ersten Mal in die Karibik fliegt und vor allem Strand und Sonne sucht, ist hier am unkompliziertesten aufgehoben.
Im Süden schlägt mit Santo Domingo das städtische Herz der Insel. Die Zona Colonial ist die älteste durchgehend bewohnte Europäerstadt Amerikas und lässt sich in ein bis zwei Tagen zu Fuß erkunden, bevor es weiter an die nahen Strände von Boca Chica und Juan Dolio geht. Als Hauptstadt bündelt Santo Domingo Museen, Restaurants und Nachtleben und eignet sich gut als kultureller Auftakt oder als Zwischenstopp einer Rundreise.
Die Nordküste rund um Puerto Plata, Sosúa und das Kite-Mekka Cabarete ist grüner, sportlicher und weniger auf reine Resorts ausgelegt. Weiter östlich schiebt sich die Halbinsel Samaná ins Meer, mit dem Bohème-Ort Las Terrenas, langen einsamen Buchten bei Las Galeras und den Buckelwalen, die von Januar bis März in die Bucht ziehen. Diese Ecke passt zu Reisenden, die Natur und einen ruhigeren Rhythmus über Poollandschaften stellen.
Ins Landesinnere verirren sich wenige Urlauber, dabei liegt dort ein ganz anderes Land. Um Jarabacoa und Constanza in der Cordillera Central wird es grün und kühl, Flüsse laden zum Rafting, und der Pico Duarte ist mit gut 3.000 Metern der höchste Gipfel der Karibik. Ganz im Südwesten, bei Barahona und Pedernales, warten mit der Bahía de las Águilas und dem Salzsee Lago Enriquillo die abgelegensten Landschaften — nichts für Pauschalurlauber, viel für Entdecker. Für einen ersten Besuch genügt eine Region, während sich das Landesinnere und der Südwesten eher für einen zweiten, abenteuerlicheren Aufenthalt anbieten.














