Wohin auf den Bahamas reisen
Rund 700 Inseln und Cays verteilen sich über den Atlantik, und wo du landest, prägt deinen ganzen Urlaub.
Die meisten Reisen beginnen in Nassau auf New Providence, dem verkehrsreichsten Punkt des Archipels und Sitz des wichtigsten Flughafens. Rund um die Bay Street mischen sich koloniale Bauten, der Straw Market und die großen Kreuzfahrtpiers, an der Cable Beach reihen sich die Strandhotels, und über eine Brücke erreichst du die vorgelagerte Paradise Island mit dem Atlantis-Resort. Wer zum ersten Mal auf die Bahamas fliegt und Strand, Ausflüge und etwas Trubel sucht, ist hier am unkompliziertesten aufgehoben.
Weiter nördlich liegen die beiden größten Nachbarn der Hauptstadt. Grand Bahama mit Freeport und dem Ferienort Lucaya bietet lange Strände, den Lucayan-Nationalpark mit seinen Unterwasserhöhlen und eine gute Anbindung, während die Abaco-Inseln das Segelrevier der Bahamas sind. Rund um das geschützte Sea of Abaco liegen die Loyalist Cays wie Elbow Cay mit dem gestreiften Leuchtturm von Hope Town, Green Turtle Cay und Man-O-War Cay, wo Bootsbau und Neuengland-Charme bis heute nachwirken.
Das Zentrum der Bahamas gehört den ruhigeren Family Islands. Die Exumas ziehen sich als Kette aus 365 Cays durch leuchtendes Flachwasser und locken mit schwimmenden Schweinen, Sandbänken und einem der ältesten Meeresschutzparks der Welt. Nördlich davon liegt das langgestreckte Eleuthera mit der Glass Window Bridge und den Ananasfeldern, und ihm vorgelagert das winzige Harbour Island mit seinem berühmten rosa Strand und dem pastellfarbenen Dunmore Town.
Wer noch tiefer eintaucht, findet auf den entlegenen Inseln ein ganz anderes Land. Andros ist die größte und wildeste Insel mit einem gewaltigen Barriereriff und unzähligen Blue Holes, Long Island trägt mit Dean's Blue Hole eines der tiefsten der Welt, und Bimini vor Florida ist das Revier der Hochseeangler. Dazu kommen San Salvador mit seiner Kolumbus-Geschichte, das bergige Cat Island und die Flamingos von Inagua. Für einen ersten Besuch reicht eine Insel samt Umland, während sich die Out Islands eher für einen zweiten, neugierigeren Aufenthalt anbieten.












