Hier dreht sich alles rund ums Bankkonto auf Reisen: von den verschiedenen Kontoarten über Gebühren im Ausland bis hin zu den cleveren Kontomodellen, die Reisende wirklich entlasten.
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Die wichtigsten Kontoarten sind das Girokonto (für den täglichen Zahlungsverkehr), das Sparkonto bzw. Tagesgeldkonto (zum Ansparen mit flexiblem Zugriff), das Festgeldkonto (für fest angelegte Beträge über einen bestimmten Zeitraum) sowie das Fremdwährungskonto (für das Halten von Guthaben in anderen Währungen). Für Reisende steht das Girokonto mit einer verknüpften Debit- oder Kreditkarte im Mittelpunkt.
Klassisch unterscheidet man: 1. Girokonto (Zahlungskonto für den Alltag), 2. Sparkonto/Tagesgeldkonto (flexibles Ansparkonto), 3. Festgeldkonto (Anlage für einen festen Zeitraum) und 4. Depot (für Wertpapieranlagen). Im Reisekontext ist häufig auch das Fremdwährungskonto relevant, das das Halten von Guthaben in einer Fremdwährung ermöglicht.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, da die beste Wahl stark vom persönlichen Reiseverhalten abhängt. Grundsätzlich punkten Neobanken und Direktbanken im Reisekontext oft mit kostenlosen Auslandsabhebungen, keinen Fremdwährungsgebühren und guter App-Unterstützung. Wichtig ist ein Vergleich der konkreten Konditionen: Abhebungslimits, Fremdwährungsgebühren und eventuelle Monatsbeiträge für Premium-Tarife sollten sorgfältig geprüft werden.
Das Girokonto ist kein Sparkonto – es bietet in der Regel keine oder sehr geringe Zinsen. Finanzexperten empfehlen, nur den Betrag auf dem Girokonto zu belassen, der für laufende Ausgaben der nächsten ein bis zwei Monate benötigt wird. Größere Beträge sollten auf ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto umgeschichtet werden, wo sie zumindest etwas Zinsen erwirtschaften.
Es gibt keine allgemeingültige Definition, ab wann ein Bankkunde als vermögend gilt. Banken und Finanzinstitute sprechen häufig ab einem frei verfügbaren Vermögen von 100.000 Euro von 'Affluent'-Kunden, ab 500.000 Euro von Private-Banking-Kunden und ab einer Million Euro aufwärts von Wealth-Management-Kunden. Diese Einordnungen variieren je nach Institut und sind nicht gesetzlich geregelt.
Die versteckten Kosten beim Einsatz eines deutschen Bankkontos im Ausland umfassen in der Regel Fremdwährungsgebühren (oft 1–2 % pro Transaktion), Abhebungsgebühren am Geldautomaten (durch die eigene Bank und/oder den Automaten-Betreiber) sowie mögliche Aufschläge bei der sogenannten Dynamic Currency Conversion. Wer regelmäßig reist, sollte ein Konto wählen, das diese Kosten minimiert oder ganz vermeidet.
Ein klassisches Girokonto ist auf den inländischen Alltag ausgerichtet und erhebt häufig Gebühren für Auslandstransaktionen. Ein sogenanntes Reisekonto – oft von Neobanken oder Direktbanken angeboten – ist gezielt für internationale Nutzung optimiert: keine oder geringe Fremdwährungsgebühren, kostenlose Abhebungen weltweit (bis zu bestimmten Limits) und eine intuitive App-Verwaltung. Beide Konten können ein Girokonto im rechtlichen Sinne sein, unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Gebührenstruktur.
Beide haben Vor- und Nachteile. Die Debitkarte bucht Beträge direkt vom Girokonto ab und verhindert so das Entstehen von Schulden – allerdings wird sie nicht überall akzeptiert, etwa bei Mietwagen-Reservierungen oder Hotelvorautorisierungen. Die Kreditkarte ist weltweit akzeptierter, bietet oft Zusatzleistungen wie Reiseversicherungen und Bonusprogramme, birgt aber das Risiko von Zinskosten bei nicht sofortiger Rückzahlung. Optimal ist häufig die Kombination beider Kartentypen.