◆ LAND · EUROPA
Morgens unter den Säulen der Akropolis, mittags ein Gyros in einer schattigen Taverne, abends der Sonnenuntergang über der Caldera von Santorini. Griechenland ist mehr als Postkartenblau: die rosa Sandbucht von Elafonissi auf Kreta, die in den Fels gehauene Byzantinerstadt Monemvasia, die Meteora-Klöster, die wie schwebend auf ihren Felsnadeln thronen. Tausende Inseln, ein antikes Erbe von Olympia bis Delphi und eine Küche aus Olivenöl, Feta und gegrilltem Fisch – alles nur zweieinhalb Flugstunden ab Deutschland.
Kaum ein Land bedient die deutsche Reisesehnsucht so vollständig wie Griechenland: Es ist nah genug für ein langes Wochenende und weit genug für echtes Fernweh. In zweieinhalb bis dreieinhalb Flugstunden ab Frankfurt, München oder Berlin tauscht man den heimischen Alltag gegen das Licht der Ägäis. Athen liefert die Akropolis und ein Nachtleben, das erst gegen Mitternacht in Gang kommt; vom Hafen Piräus laufen täglich die Fähren zu den Inseln aus. Wer Griechenland einmal kennt, kehrt fast immer zurück — meist auf eine andere Insel.
Das Land ist keine Postkarte, sondern ein Mosaik aus sehr unterschiedlichen Welten. Im Norden ragt die Chalkidiki mit ihren drei Halbinsel-Fingern und den Pinienstränden ins Meer, am Festland thronen die Meteora-Klöster auf ihren Felsnadeln. Im Westen liegen die grünen Ionischen Inseln, im Süden das ganzjährig bewohnbare Kreta, im Osten der Dodekanes mit der mittelalterlichen Altstadt von Rhodos. Und in der Mitte die Kykladen — jene weiß-blauen Inseln, die jeder vor Augen hat, der an Griechenland denkt.
Praktisch ist es unkompliziert: Euro-Zone, deutsche Standards bei der Versorgung, Personalausweis genügt. Die Hochsaison von Juni bis September bringt Hitze und volle Strände; die Reifen-Monate Mai, Anfang Juni sowie September und Oktober gelten unter Kennern als die schönste Zeit — warmes Meer, milde Luft, weniger Andrang. Gegessen wird spät, getrunken wird Ouzo oder ein lokaler Assyrtiko, und das berühmte griechische ‚Filoxenia‘ — die Gastfreundschaft — ist kein Klischee, sondern Alltag.
01 · Regionen
02 · Top-Städte
03 · Themen-Routen
10–14 Tage · Inselhüpfen
Ab Piräus über Mykonos, Paros und Naxos bis zum Caldera-Sonnenuntergang auf Santorini.
10 Tage · Roadtrip
Von Nafplio über Mykene, Epidauros und Olympia nach Mystras, Monemvasia und in die wilde Mani.
8 Tage · Mietwagen
Von Chania und der Balos-Lagune über Samaria-Schlucht und Elafonissi bis Heraklion und Knossos.
7 Tage · Kultur
Athen, das Orakel von Delphi und die schwebenden Meteora-Klöster bis nach Thessaloniki.
04 · Wann
Griechenland hat ein mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Am schönsten sind Mai, Juni und September: warm genug zum Baden, aber ohne den großen Andrang und die Hitze des Hochsommers. Im Juli und August wird es auf den Inseln voll und oft über 35 Grad heiß.
✦ Vom Land zum Tagesplan
Ob Inselhüpfen auf den Kykladen, Rundreise über den Peloponnes oder Badeurlaub auf Kreta – sagen Sie uns Ihren Reisestil, und wir finden die passende Region und Reisezeit für Sie.
· Praktisch
05 · Häufige Fragen
Für Bade- und Rundreisen sind Mai, Juni und September am angenehmsten: warmes Wetter, badetaugliches Meer und weniger Andrang als im Hochsommer. Juli und August sind am heißesten und vollsten, im Herbst ist das Meer noch warm. Athen und Thessaloniki lassen sich auch im Frühling und Herbst gut besichtigen.
Griechenland gilt als sicheres Reiseland. In Athen, Thessaloniki und am Hafen Piräus sollte man wie in jeder Großstadt auf Taschendiebe achten, vor allem in der Metro und an touristischen Hotspots. Im Hochsommer besteht regional erhöhte Waldbrandgefahr – aktuelle Hinweise des Auswärtigen Amts beachten.
Ja. Amtssprache ist Griechisch, doch in Urlaubsorten und auf den großen Inseln ist Englisch weit verbreitet, in vielen Hotels und Tavernen auch Deutsch. Die griechischen Schriftzeichen können bei Ortsschildern verwirren – ein paar Brocken Griechisch werden aber gern gesehen.
Am schnellsten per Direktflug: Athen, Kreta und Rhodos sind in rund 2,5 bis 3 Stunden erreichbar, Korfu in etwa 2,5 Stunden. Im Sommer gibt es viele Nonstop-Verbindungen ab zahlreichen deutschen Flughäfen; im Winter ist für Inselziele oft ein Umstieg in Athen nötig. Zwischen den Inseln verkehren Fähren ab Piräus.
Griechenland ist im Schnitt etwas günstiger als Deutschland, die Preise sind in den letzten Jahren aber spürbar gestiegen. Ein Gyros oder Souvlaki kostet meist nur wenige Euro, ein Tavernen-Essen liegt im niedrigen bis mittleren zweistelligen Bereich pro Person. Wer in der Nebensaison reist und Tavernen statt Touristenrestaurants wählt, spart deutlich.
06 · Verwandte Reisethemen
Erzählen Sie uns, wonach Ihnen ist – Inseln, Antike oder Strand – und wir empfehlen die richtige Region und Reisezeit für Ihren Griechenland-Urlaub.