Land · Griechenland

Griechenland

Wo das Mittelmeer in tausend Blautöne zerfällt, das Licht über antiken Säulen flirrt und jede Insel ihre eigene Geschichte erzählt.

15 Regionen725 Sehenswürdigkeiten490 Hotels
Überblick

Dein Griechenland-Urlaub auf einen Blick

Beste Reisezeit
Badeurlaub Juni–Oktober (um 30 °C, Wasser 21–25 °C); milder und ruhiger im April/Mai und September/Oktober
Hauptstadt
Athen
Sprache
Griechisch; in touristischen Regionen ist Englisch weit verbreitet
Währung
Euro (€) — Griechenland gehört zur Eurozone
Anreise (Flug ab DE)
Direktflüge ab den meisten deutschen Flughäfen; Flugzeit rund 2,5–3,5 Std. (z. B. Athen ca. 2,5–3 Std., Korfu ca. 2,5 Std., Rhodos ca. 3 Std.)
Einreise (deutsche Staatsbürger)
EU-Reisefreiheit: gültiger Personalausweis oder Reisepass genügt; kein Visum für touristische Aufenthalte
Über Griechenland

Urlaub in Griechenland

Ein Griechenland urlaub ist eine Reise an den Ursprung Europas und zugleich in eine der lebendigsten Gegenwarten am Mittelmeer. Zwischen den marmornen Säulen der Akropolis, den schwebenden Klöstern von Meteora und den weiß getünchten Dörfern der Kykladen spannt sich ein Land, das Mythos und Moderne mit beiläufiger Selbstverständlichkeit verbindet. Über 6.000 Inseln und Eilande liegen im Ägäischen und Ionischen Meer verstreut, dazu ein gebirgiges Festland, in dem Olivenhaine, Zypressen und einsame Buchten den Takt vorgeben. Wo es am schönsten ist, beantwortet jede Region anders: Die Kykladen liefern das ikonische Postkartenbild mit Santorin und Mykonos, die Ionischen Inseln betören mit smaragdgrünem Wasser und venezianischem Erbe, während Kreta und der Peloponnes ganze Welten für sich sind. Wer günstig reisen möchte, findet abseits der berühmten Namen auf weniger bekannten Inseln wie Naxos, Lesbos oder im Norden Griechenlands ehrliche Preise, herzliche Gastfreundschaft und Tavernen, in denen das Essen noch nach Großmutters Rezept schmeckt. Genau diese Vielfalt macht Griechenland zum perfekten Ziel für eine Rundreise: vom historischen Athen über die Tempel von Delphi und Olympia bis zum Inselhüpfen per Fähre. Frisch gegrillter Fisch, Ouzo bei Sonnenuntergang und das Gefühl, dass die Zeit hier langsamer fließt – das ist der Charakter, der Reisende immer wieder zurückkehren lässt.

Griechenland – Karte
Reiseführer

Griechenland von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Kaum ein Reiseland fächert sich so weit auf wie Griechenland – die kahlen Kykladen liegen anders als das grüne Ionische Meer, und das antike Festland ist noch einmal eine eigene Reise für sich. Dieser Reiseführer sortiert das Land nach dem, was du wirklich planst – von den Sehenswürdigkeiten über die Strände und die passende Route bis zu Essen, Anreise und der besten Reisezeit.

Regionen & Inseln

Wohin in Griechenland — von den Kykladen bis zum Festland

Die erste Entscheidung fällt nicht beim Hotel, sondern bei der See – die kahlen Kykladen liegen anders als das grüne Ionische Meer, und Kreta zählt fast als eigenes Land.

Wohin in Griechenland — von den Kykladen bis zum Festland
Regionen & Inseln

Griechenland zerfällt in zwei grundverschiedene Reisewelten, und die erste Weiche stellst du zwischen Inseln und Festland. Die Ägäis im Osten trägt die berühmten Namen: die Kykladen mit Santorin, Mykonos und dem größeren, entspannteren Naxos, dazu der Dodekanes um Rhodos und Kos direkt vor der türkischen Küste. Das Ionische Meer im Westen ist grüner, feuchter und italienisch geprägt, mit Korfu, Kefalonia und Zakynthos. Wer zum ersten Mal kommt und das weiß-blaue Postkartenbild sucht, landet fast zwangsläufig auf den Kykladen; wer Pinien, Schatten und türkise Buchten statt kahler Felsen will, fliegt besser ins Ionische Meer.

Das Festland wird als Ziel oft übersehen, dabei liegt hier die halbe Antike samt der eindrucksvollsten Landschaften. Von Athen aus erreichst du den Peloponnes mit Mykene, Olympia und Epidauros in wenigen Stunden, während Delphi am Parnass und die Klosterfelsen von Meteora nach Norden führen. Wer Berge statt Strände sucht, fährt in den Epirus mit der Vikos-Schlucht und den steinernen Dörfern der Zagoria, und Thessaloniki im Norden ist die junge, kulinarische Gegenspielerin Athens. Das Festland verlangt fast immer einen Mietwagen, belohnt dich dafür aber mit Ruinen, die du dir mit einer Handvoll Reisender teilst statt mit ganzen Kreuzfahrtschiffen.

Kreta spielt in einer eigenen Liga und ist fast ein kleiner Kontinent für sich, mit dem Minoerpalast von Knossos, der Samaria-Schlucht, den Lagunen von Balos und einer Bergkette, die im April noch Schnee trägt. Für Kreta allein planst du gut eine Woche. Ähnlich autark ist der Peloponnes. Als grobe Faustregel reicht eine Woche für eine Insel oder eine Festlandregion; fürs klassische Inselhüpfen über mehrere Kykladen oder für die Kombination aus Athen und Insel nimmst du dir besser zehn bis vierzehn Tage. Kürzer als eine Woche lohnt vor allem ein Städtetrip nach Athen, den du mit einem Tagesausflug auf eine der Saronischen Inseln verlängerst.

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Griechenland

Kurz nach der Öffnung stehst du auf dem Akropolisfelsen fast allein vor dem Parthenon, bevor die ersten Reisebusse den Aufstieg über die Propyläen füllen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Griechenland
Sehenswürdigkeiten

Athen ist der Startpunkt fast jeder Griechenland-Reise, und über allem thront die Akropolis mit dem Parthenon, dem Erechtheion und dem Eingangstor der Propyläen. Geh gleich zur Öffnung oder in den späten Nachmittag, wenn Reisebusgruppen und Mittagshitze nachlassen. Direkt darunter erzählt das moderne Akropolismuseum die Geschichte des Bergs, und in der Antiken Agora stand einst die Wiege der Demokratie. Danach verlierst du dich am besten in den Gassen der Plaka und steigst auf den Lykabettus, von dem aus die ganze Stadt bis zum Meer vor dir liegt.

Jenseits der Hauptstadt reiht sich ein Welterbe an das nächste. Die Klöster von Meteora schweben auf senkrechten Felstürmen über der Ebene von Kalambaka, Delphi klebt als antikes Orakel an den Hängen des Parnass, und auf Kreta gräbt sich der bronzezeitliche Palast von Knossos ins Gedächtnis. Der Peloponnes fügt das Löwentor von Mykene, das perfekt erhaltene Theater von Epidauros und das heilige Olympia hinzu, wo die ersten Spiele stattfanden. Für die großen Stätten gilt fast überall dieselbe Regel: früh kommen, feste Schuhe anziehen und im Sommer Wasser und Sonnenschutz mitnehmen, denn Schatten ist zwischen den Ruinen selten.

Auf den Inseln verschiebt sich das Sehenswerte von der Antike zur gebauten Kulisse. In Santorin ziehst du durch Oia bis zum Kastro Agios Nikolaos, von dem der Blick über die Caldera fällt, und wanderst zum vorgelagerten Skaros-Felsen bei Imerovigli. Mykonos setzt auf die Windmühlen von Kato Mili und die vielfach geschwungene Kirche Panagia Paraportiani. In Kretas Städten lohnt der Alte Venezianische Hafen von Chania mit Leuchtturm und Firkas-Festung ebenso wie die Koules-Festung und der Morosini-Löwenbrunnen in Heraklion. Wer mehr Zeit hat, nimmt die komplett erhaltene Ritteraltstadt von Rhodos im Dodekanes dazu.

Sehenswürdigkeiten in Griechenland

Alle 725 Sehenswürdigkeiten
Strände

Die schönsten Strände in Griechenland

Zwischen dem rosa Sand von Elafonisi und den weißen Kieseln des Myrtos-Strands liegen sehr verschiedene Badetage – und die Frage, ob du Sand oder Kies unter den Füßen willst.

Die schönsten Strände in Griechenland
Strände

Griechenlands Strände sortierst du am besten nach zwei Meeren. In der Ägäis prägt der Sommerwind Meltemi das Bild: Auf den Kykladen wie Naxos und Paros reihen sich lange, flach abfallende Sandstrände wie Plaka und Agios Prokopios, an windigen Tagen mit ordentlich Welle. Kreta liefert die spektakulärsten Farben – die rosa schimmernde Lagune von Elafonisi, das türkise Balos im Nordwesten und den Palmenstrand von Vai im Osten. Mykonos wiederum ist für seine belebten Strände Paradise und Elia bekannt, während sich auf Naxos und Milos auch im Hochsommer noch stille Buchten finden lassen.

Das Ionische Meer im Westen ist ruhiger, klarer und eine Spur karibischer. Der Klassiker ist die Schiffswrackbucht Navagio auf Zakynthos, nur vom Boot erreichbar, dazu der weiße Kieselbogen von Myrtos auf Kefalonia und Porto Katsiki auf Lefkada, wo eine steile Treppe zu türkisem Wasser führt. Weil hier der Meltemi kaum weht, bleibt das Meer oft spiegelglatt – gut für Familien und für alle, die lieber schwimmen als gegen Wellen ankämpfen. Der Preis dafür ist eine kürzere Saison und häufiger Kiesel statt Sand, weshalb ein Paar Badeschuhe im Gepäck nicht schaden.

Am Festland liegt die dichteste Strand-Infrastruktur in Chalkidiki, wo die kiefernbestandenen Buchten von Kassandra und Sithonia flach ins Meer abfallen und viele die Blaue Flagge tragen. Der Peloponnes kontert mit der halbrunden Bucht von Voidokilia und dem endlosen Sand von Elafonisos im Süden. Zur Praxis: An vielen Stränden mischen sich organisierte Abschnitte mit Liegen und Schirmen und frei zugängliche Streifen ohne Schatten. Gebadet wird verlässlich von Juni bis September, im Süden und auf Kreta oft noch bis in den Oktober, wenn das Meer nach dem langen Sommer am wärmsten ist.

Rundreise

Griechenland-Rundreise — Routen über Land und Meer

Die klassische erste Runde bleibt auf dem Festland und verbindet Athen mit dem Peloponnes, mit Delphi und den Klosterfelsen von Meteora.

Die einfachste erste Griechenland-Rundreise bleibt auf dem Festland und braucht einen Mietwagen. Von Athen fährst du auf den Peloponnes, schlägst dein Quartier in der venezianischen Hafenstadt Nafplio auf und besuchst von dort Mykene, Epidauros und die Ausgrabungen bei Korinth. Weiter geht es nach Olympia, dann über die weit gespannte Brücke von Rio-Andirrio ans Nordufer und hinauf nach Delphi. Den krönenden Abschluss bilden die Klosterfelsen von Meteora. Für diese Schleife rechnest du sieben bis zehn Tage und wechselst dabei nur drei- bis viermal das Hotel, statt jede Nacht die Koffer zu packen.

Die zweite große Reiseform ist das Inselhüpfen, meist in den Kykladen. Ab dem Athener Hafen Piräus verbinden Fähren die Inseln zu einer Kette – ein typischer Klassiker führt über Mykonos, Paros und Naxos nach Santorin. Dabei hast du die Wahl zwischen den langsameren, günstigeren Autofähren von Blue Star und den schnellen Katamaranen von Seajets, die in der halben Zeit fahren, bei Wind aber spürbar schaukeln. Für den Sommer buchst du die Verbindungen und die Unterkünfte früh und planst pro Insel mindestens zwei bis drei Nächte ein, damit sich die Fährtage nicht zur Hetzjagd summieren.

Kreta lohnt sich als eigene Rundreise: Von Heraklion mit Knossos ziehst du westwärts über Rethymno nach Chania, mit Abstechern in die Samaria-Schlucht oder an die Lagune von Balos. Eine eiserne Regel gilt für ganz Griechenland – vermische nicht zu viele Meere und Fährhäfen in einer Reise. Die Kykladen erreichst du ab Piräus, die Sporaden ab Volos, die Ionischen Inseln von der Westküste; alle in einem Urlaub zu verbinden kostet nur Zeit auf dem Wasser. Wer nur eine Woche hat, nimmt eine Region ganz statt drei halb und hängt höchstens einen Tag Athen davor.

Essen & Trinken

Essen und Trinken in Griechenland

In der Taverne bestellt nicht jeder für sich, sondern der Tisch teilt sich eine Mitte voller kleiner Teller, bis niemand mehr weiß, wem das letzte Stück Oktopus gehört.

Griechisches Essen ist Gemeinschaftssache. In der Taverne bestellt niemand ein eigenes Hauptgericht, sondern der Tisch teilt sich Mezedes: Tzatziki, gebackene Zucchini, Fava-Püree, gegrillten Oktopus und den Bauernsalat Horiatiki mit einem Block Feta obendrauf. Dazu kommen die Klassiker vom Grill – Souvlaki, Gyros und an manchen Festtagen ein ganzes Lamm. Frischen Fisch bestellst du meist nach Gewicht, lässt ihn dir vor dem Grillen zeigen und teilst ihn am Tisch. Wer sich durch eine Auswahl kleiner Teller probiert, isst abwechslungsreicher und oft günstiger als mit einem einzelnen großen Gericht.

Regional wird die Küche schnell eigen. Kreta gilt als Wiege der gesunden Mittelmeerkost, mit Dakos-Zwieback, wildem Bergkraut, viel Olivenöl und dem hochprozentigen Tresterbrand Raki, den es zum Abschluss fast überall aufs Haus gibt. Santorin bringt seine im Vulkansand trocken gereiften Kirschtomaten, die weiße Aubergine und den Kapernstrauch auf den Teller. Im Norden rund um Thessaloniki frühstückst du Bougatsa, einen warmen Blätterteig mit Grießcreme, und isst mehr kleine würzige Gerichte im osmanischen Erbe. Und über allem steht der Fisch der Inseln, schlicht mit Zitrone und Olivenöl serviert.

Auch der Rhythmus ist eigen. Gegessen wird spät – vor neun am Abend füllt sich kaum eine Taverne, und ein Mittagessen zieht sich gern bis in den Nachmittag. Getrunken wird Ouzo oder der Tresterbrand Tsipouro, mit Wasser verdünnt, bis er sich milchig trübt, dazu ein paar Eiswürfel und immer etwas zu essen. Der griechische Wein hat mächtig aufgeholt: Der trockene Assyrtiko von Santorin passt zu Fisch, und der harzige Retsina ist Geschmackssache, aber Teil der Tradition. Am Ende kommt selten ein aufwendiges Dessert, sondern ein Teller Obst, ein Löffelchen Joghurt mit Honig oder eben der Raki aufs Haus.

Restaurants in Griechenland

Alle 551 Restaurants
Mit Kindern

Griechenland mit Kindern

Flache Sandbuchten, warmes Meer und Wirte, die Kinder abends um zehn noch mit einer Extraportion begrüßen – Griechenland macht das Reisen mit Familie leicht.

Für die Kleinen zählt vor allem, wie sanft der Strand ins Wasser abfällt – auf Naxos, Kos oder in den Buchten von Chalkidiki bleibt das Meer weit draußen noch hüfthoch. Als Basis eignet sich ein Studio oder ein Apartment mit kleiner Küche, sodass ihr nicht auf feste Essenszeiten angewiesen seid. In den Tavernen sind Kinder überall gern gesehen, und eine einfache Portion Nudeln, Pommes oder gegrilltes Hähnchen bekommt auch der wählerischste Nachwuchs ohne Diskussion.

Die Kultur dosierst du am besten in kleinen Portionen und verpackst sie in Geschichten. Der Palast von Knossos auf Kreta wird zum Labyrinth des Minotaurus, die Akropolis zur Bühne der griechischen Sagen, und schon die Fahrt mit der Fähre ist für viele Kinder ein Abenteuer. Dazu kommen Bootsausflüge in einsame Buchten, die Wasserparks auf Kos, Rhodos und Kreta und auf Zakynthos die Chance, im Schutzgebiet die Unechte Karettschildkröte zu sehen. Plane pro Tag nur ein größeres Ziel ein und halte den Nachmittag für Strand und Pool frei, dann bleibt die Stimmung entspannt.

Zwei Dinge unterschätzt man leicht. Erstens die Sommerhitze: Im Juli und August klettert das Thermometer oft über 35 Grad, also legt ihr Ausflüge in den frühen Morgen und haltet mittags Siesta wie die Griechen. Zweitens die Fährfahrten – die schnellen Katamarane sparen Zeit, schaukeln bei Wind aber ordentlich, und auf empfindlichen Mägen liegt das schwer. Für die erste Reise mit kleinen Kindern ist deshalb oft eine einzige Insel oder eine Festlandbucht entspannter als ständiges Umziehen. Die angenehmsten Familienmonate sind Mai, Juni und September, wenn das Meer warm, die Hitze aber noch erträglich ist.

Aktivitäten & Touren in Griechenland

Alle 452 Aktivitäten
Pauschal & Unterkunft

Pauschalreise und Hotels in Griechenland

Ob eine Woche All-inclusive am Strand von Rhodos oder Inselhüpfen mit selbst gebuchten Studios – der Zuschnitt entscheidet sich lange vor dem Abflug.

Als Pauschalreise mit Flug, Transfer und festem Hotel funktioniert vor allem das Insel- und Küsten-Griechenland mit großer Resort-Infrastruktur. Die Klassiker sind Kreta, Rhodos und Kos, dazu Korfu im Ionischen Meer und die Halbinsel Chalkidiki auf dem Festland. Hier findest du die dichteste Auswahl an Strandhotels, Familienclubs und All-inclusive-Anlagen, häufig direkt an einer flach abfallenden Bucht. Für einen entspannten Badeurlaub, bei dem Anreise und Verpflegung schon organisiert sind, ist das eine bequeme und oft günstige Lösung – gerade in den Sommerferien und mit kleinen Kindern.

All-inclusive wählst du in Griechenland allerdings mit Bedacht, denn die eigentliche Stärke des Landes liegt in den Tavernen. Wer sich nur im Hotel verpflegen lässt, verpasst leicht den gegrillten Fisch am Hafen und die Mezedes im Dorf. Für viele Reisende ist deshalb Halbpension oder ein Zimmer mit Frühstück der bessere Kompromiss – morgens im Hotel, abends auswärts. Voll lohnt sich das Rundum-Paket eher dort, wo das Resort einsam an einer eigenen Bucht liegt und die nächste Taverne weit weg ist, oder wenn die Familie einen kalkulierbaren Preis und Animation für die Kinder sucht.

Abseits der Charterziele ist Griechenland klassisches Individualland. In den Kykladen, auf den kleinen Inseln und auf dem Festland wohnst du eher im familiengeführten Studio, in kleinen Boutiquehäusern wie den Suiten über der Caldera von Santorin oder in einem Ferienhaus mit Küche und Terrasse. Diese Unterkünfte buchst du einzeln und verbindest sie per Fähre oder Mietwagen zu deiner eigenen Route. Als Faustregel gilt: Für den reinen Strandurlaub an einem Ort ist die Pauschalreise praktisch, fürs Inselhüpfen, für Rundreisen und die stillen Ecken des Landes ist die selbst geplante Reise die bessere Wahl.

Hotels in Griechenland

Alle 490 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

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Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

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Anreise & Planung

Anreise, Mietwagen und Reiseplanung für Griechenland

Die meisten Reisen beginnen in Athen, doch im Sommer bringt dich der Charterflieger auch direkt nach Kreta, Rhodos oder Korfu.

Die meisten Reisen beginnen mit dem Flug nach Athen, von wo aus Fähren und Inlandsflüge das ganze Land erschließen. Im Sommer kommt eine zweite Möglichkeit dazu: Charter- und Direktflüge bringen dich ohne Umweg nach Kreta, Rhodos, Kos, Korfu, Santorin, Mykonos oder nach Thessaloniki im Norden. Willst du mehrere weit auseinanderliegende Inseln verbinden, sparen die Inlandsflüge von Aegean und Sky Express viel Zeit – von Athen bist du in rund 45 Minuten auf den meisten Inseln. Die großen Fähren legen im Hafen von Piräus ab, die Schnellfähren Richtung Kykladen oft auch im nahen Rafina.

Ob du einen Mietwagen brauchst, hängt vom Ziel ab. Auf Kreta, dem Peloponnes und dem übrigen Festland sowie auf großen Inseln wie Rhodos oder Naxos ist das Auto fast Pflicht, weil die schönsten Strände und Dörfer abseits der Buslinien liegen. Auf kleinen oder autoarmen Inseln kommst du dagegen gut ohne aus – das autofreie Hydra kennt gar keine Autos, und in den engen Gassen von Santorin oder Mykonos sind Bus, Roller oder Quad im Hochsommer oft die bessere Wahl. Gefahren wird rechts, die Bergstraßen sind kurvig, und den Sommer-Mietwagen buchst du früh, weil die Flotten schnell knapp werden.

Für alles Weitere gilt: je früher, desto besser. Fähren, gute Unterkünfte und Mietwagen für Juli und August sind rasch ausgebucht, während dir die Nebensaison im Mai, Juni, September und Oktober mehr Spielraum und niedrigere Preise lässt. Auf dem Festland und den großen Inseln verbindet das dichte Netz der KTEL-Überlandbusse die Städte zuverlässig und günstig. Innerhalb der Inselgruppen hältst du deine Route flexibel, indem du nicht jede Fähre Wochen im Voraus festnagelst, sondern nur die kritischen Verbindungen – etwa die stark gefragte Überfahrt nach Santorin am Anfang oder Ende der Reise.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

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Regionen

Die schönsten Regionen in Griechenland – und welche zu dir passt

KretaKretaDie größte Insel des Landes ist fast ein eigener Kontinent: der Minoerpalast von Knossos, die Samaria-Schlucht, die Lagunen von Balos und Elafonisi und Berge, die bis ins Frühjahr Schnee tragen. Chania und Heraklion liefern venezianische Häfen und Marktgassen.Ideal für: Strände, Antike & Wandern7–10 TageChalkidikiChalkidikiDie drei Finger südlich von Thessaloniki reihen kiefernbestandene Sandbuchten mit klarem Wasser aneinander. Kassandra ist belebt, Sithonia ruhiger und grüner, und über dem dritten Finger thront die Mönchsrepublik Athos.Ideal für: Strände und Pinienwälder5–7 TageKykladenKykladenWeiß getünchte Würfeldörfer, blaue Kuppeln und Fähren im dichten Takt: Santorin und Mykonos tragen die berühmten Namen, das größere Naxos und Paros dazu Sandstrände und ehrlichere Preise. Das Herz des Inselhüpfens.Ideal für: Inselhüpfen und Postkartendörfer7–10 TageDodekanesDodekanesNäher an der türkischen Küste als am Festland liegen Rhodos mit seiner mittelalterlichen Ritterstadt, das grüne Kos, das steile Hafenstädtchen Symi und die Klosterinsel Patmos. Dank der Südlage reicht die Badesaison bis in den Oktober.Ideal für: Ritterburgen und Badeorte5–8 TageIonische InselnIonische InselnGrüner und feuchter als die Ägäis, mit venezianischem Erbe: Korfu, das türkise Wasser von Kefalonia mit dem Myrtos-Strand, die Schiffswrackbucht auf Zakynthos und die Buchten von Lefkada. Ruhiges Meer ohne Meltemi.Ideal für: Grün und venezianisches Erbe5–8 TagePeloponnesPeloponnesDie Halbinsel im Süden bündelt die halbe Antike – Mykene, Olympia und das Theater von Epidauros – dazu die venezianische Festungsstadt Nafplio, die Felsenstadt Monemvasia und die wehrhaften Türme der wilden Mani.Ideal für: Antike und Bergdörfer5–8 TageNordägäische InselnNordägäische InselnAbseits der großen Namen liegen Lesbos mit seinem Ouzo, das Mastix-Land auf Chios, das grüne Samos vor der türkischen Küste und Ikaria, wo die Menschen für ihr langes Leben bekannt sind. Ehrliche Preise inklusive.Ideal für: Ursprünglich und günstig5–7 TageSporadenSporadenDicht bewaldete Kieferninseln nordöstlich von Euböa: das lebhafte Skiathos mit seinen Sandstränden, das ruhige Skopelos als Kulisse von Mamma Mia und Alonnisos am Rand eines Meeresschutzgebiets für Mönchsrobben.Ideal für: Pinieninseln und Buchten4–7 TageEpirusEpirusDer bergige Nordwesten führt in die Zagoria mit ihren steinernen Brücken und Dörfern, hinab in die Vikos-Schlucht und an den See von Ioannina. Metsovo und der Pindos liefern das raue, kühle Gegenstück zu den Inseln.Ideal für: Berge und Schluchten4–6 TageSaronische InselnSaronische InselnDirekt vor Athen liegen Ägina mit seinen Pistazien und dem Aphaia-Tempel, das autofreie Hydra mit seinem Hafenrund, das grüne Poros und das mondäne Spetses. Ideal für den Tagesausflug oder ein verlängertes Wochenende ab der Hauptstadt.Ideal für: Tagesausflüge ab Athen2–4 TageZentralmakedonien & ThessalonikiZentralmakedonien & ThessalonikiRund um Thessaloniki, die junge und kulinarische zweite Stadt des Landes, liegen die byzantinischen Mauern, die Königsgräber von Vergina und der Blick auf den Olymp. Bougatsa zum Frühstück gehört fest dazu.Ideal für: Stadtleben und Byzanz3–5 TageThessalien – Meteora & PilionThessalien – Meteora & PilionHier balancieren die Klöster von Meteora auf ihren Felstürmen über Kalambaka, und die grüne Halbinsel Pilion reiht Bergdörfer, Kopfsteinpflastergassen und versteckte Buchten aneinander.Ideal für: Klöster und Bergdörfer3–5 TageZentralgriechenlandZentralgriechenlandAm Hang des Parnass liegt Delphi, das Orakel der Antike, darüber der Wintersportort Arachova und das Kloster Osios Loukas. Der kleine Hafen Galaxidi am Golf von Korinth rundet die Region entspannt ab.Ideal für: Delphi und Bergorte2–4 TageAttika & AthenAttika & AthenDie Hauptstadt mit Akropolis, Akropolismuseum und den Gassen der Plaka bildet den Kern, dazu der Poseidontempel am Kap Sounion, die Badeorte der Athener Riviera und der Fährhafen Piräus als Tor zu den Inseln.Ideal für: Hauptstadt und Antike3–5 TageÉvia (Euböa)Évia (Euböa)Die zweitgrößte Insel des Landes hängt per Brücke am Festland und bleibt erstaunlich ruhig: Thermalquellen in Edipsos, Wanderwege über den Dirfys und einsame Buchten an der wilden Ostküste laden zum Ausspannen ein.Ideal für: Ruhe und Natur3–5 Tage
Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für Griechenland — Wetter im Jahreslauf

Griechenland hat einen langen, heißen Sommer und einen milden, oft grünen Winter – gebadet wird von Juni bis in den Oktober, gewandert und besichtigt am besten im Frühling und Herbst.

Griechenland liegt im mediterranen Klima mit langen, heißen und fast regenlosen Sommern und milden, feuchteren Wintern. Im Hochsommer bläst über der Ägäis oft der Meltemi, ein trockener Nordwind, der die Hitze erträglicher macht, aber Fähren und die windexponierten Kykladen durcheinanderbringen kann. Die Werte unten geben Athen und die Ägäis wieder – auf Kreta und im Dodekanes ganz im Süden liegt es ein paar Grad milder, im Bergland des Festlands und im Norden um Thessaloniki dagegen kühler, mit Schnee im Pindos und auf den kretischen Gipfeln.

Jan13°7°mild, Athen und Klöster
Feb14°7°kühl, noch Nebensaison
Mär16°8°Mandelblüte, grün
Apr20°11°Osterzeit, ideal für Antike
Mai25°15°warm, wenig Andrang
Jun30°20°Badesaison startet
Jul34°23°heiß, Meltemi, Hochsaison
Aug34°23°sehr heiß und voll
Sep29°19°Meer warm, ruhiger
Okt23°15°mild, Baden im Süden
Nov18°12°feuchter, Nebensaison
Dez14°9°mild, Städte ruhig

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für Griechenland sind die Übergangsmonate Mai, Juni sowie September und Oktober – warm genug fürs Meer, angenehm für Athen, Meteora und Wanderungen, dazu weniger Andrang und niedrigere Preise als im Hochsommer. Juli und August gehören dem Strand und den Inseln, werden aber heiß und voll, und der Meltemi kann die Ägäis aufwühlen. Zwischen November und März reist du für Athen, die Klöster und die Bergdörfer, nicht fürs Baden, denn viele Inselorte machen dann dicht.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Griechenland

Wann ist die beste Reisezeit für Griechenland?
Für Rundreisen und Städte sind Mai, Juni sowie September und Oktober ideal – warm, aber nicht zu heiß und deutlich leerer als im Hochsommer. Reiner Badeurlaub gelingt von Juni bis September am verlässlichsten, im Süden und auf Kreta oft noch bis in den Oktober. Den heißen, vollen August meidest du für Antike und Wandern besser.
Wie viele Tage sollte man für eine Griechenland-Rundreise einplanen?
Für die Festlandschleife von Athen über den Peloponnes und Delphi bis Meteora rechnest du sieben bis zehn Tage. Fürs Inselhüpfen über mehrere Kykladen oder für Kreta allein plane ebenfalls eine gute Woche ein. Willst du Athen mit Inseln verbinden, sind zehn bis vierzehn Tage entspannter, weil die Fährfahrten Zeit kosten.
Welche griechische Insel passt zu welchem Urlaub?
Santorin und Mykonos liefern das ikonische Postkartenbild und Nachtleben, Naxos und Paros dieselbe Kykladenkulisse zu ehrlicheren Preisen. Für grünes, ruhigeres Inselleben stehen Korfu und Kefalonia im Westen, für lange Badesaison und Mittelalter Rhodos und Kos im Dodekanes. Kreta ist groß genug für einen kompletten, abwechslungsreichen Urlaub.
Braucht man auf den griechischen Inseln einen Mietwagen?
Auf großen Inseln wie Kreta, Rhodos oder Naxos schon, weil die schönsten Strände und Bergdörfer abseits der Buslinien liegen. Auf kleinen oder autoarmen Inseln kommst du gut ohne aus – Hydra ist sogar komplett autofrei. In Santorin und Mykonos sind im Hochsommer Bus, Roller oder Quad oft praktischer als ein Auto in den engen Gassen.
Wie funktioniert das Inselhüpfen mit der Fähre?
Die meisten Kykladen-Routen starten im Athener Hafen Piräus, von dort verbinden Fähren die Inseln zu einer Kette. Du wählst zwischen langsameren, günstigen Autofähren und schnellen Katamaranen, die bei Wind aber schaukeln. Buche die Verbindungen im Sommer früh und plane pro Insel mindestens zwei bis drei Nächte, damit die Fährtage nicht überhandnehmen.
Wo sind die schönsten Strände in Griechenland?
Für spektakuläre Farben fährst du nach Kreta mit Elafonisi und Balos oder ins Ionische Meer zu Myrtos auf Kefalonia und zur Bucht von Navagio auf Zakynthos. Familien mit kleinen Kindern sind an den flachen, gut ausgestatteten Sandbuchten von Chalkidiki, Naxos oder Kos besser aufgehoben. Gebadet wird verlässlich von Juni bis in den September.
Ist Griechenland ein gutes Reiseziel mit Kindern?
Sehr gut sogar: Flache Sandstrände auf Naxos, Kos oder in Chalkidiki, warmes Meer und Tavernen, in denen Kinder überall willkommen sind, machen es leicht. Ziele wie Knossos oder die Akropolis lassen sich als Sagen erzählen, dazu locken Bootsausflüge und Wasserparks. Beachte im Juli und August aber die große Hitze und die manchmal ruppigen Schnellfähren.
Wie teuer ist ein Urlaub in Griechenland?
Das hängt stark von Insel und Saison ab. Santorin und Mykonos gehören im Hochsommer zu den teuersten Zielen, während größere Inseln wie Naxos, die Nordägäis um Lesbos und Chios oder das Festland spürbar günstiger bleiben. In der Nebensaison und im familiengeführten Studio statt im Höhlenhotel reist du deutlich preiswerter.
Pauschalreise oder Individualreise für Griechenland?
Für einen reinen Badeurlaub an einem Ort sind Pauschalpakete nach Kreta, Rhodos, Kos oder Chalkidiki praktisch und oft günstig. Fürs Inselhüpfen über die Kykladen, für Rundreisen auf dem Festland und die stillen Ecken lohnt die selbst geplante Reise mit Fähre, Mietwagen und einzeln gebuchten Studios deutlich mehr.
Wie ist das Wetter in Griechenland im Oktober?
Der Oktober ist mild und meist sonnig, mit Höchstwerten um 20 bis 24 Grad. Auf Kreta, im Dodekanes und in der südlichen Ägäis ist das Meer nach dem langen Sommer noch warm genug zum Baden, während sich Athen und die Antike ohne Hitze und Gedränge erkunden lassen. Gegen Monatsende wird es im Norden und in den Bergen frischer.
Lohnt sich Griechenland auch im Winter?
Ja, aber gezielt: Athen, Thessaloniki und die Klöster von Meteora zeigen sich zwischen Dezember und Februar ruhig und günstig, und in den Bergen des Pindos oder in Arachova am Parnass wird sogar Ski gefahren. Fürs Baden ist es dann zu kühl, und viele Inselorte schließen über den Winter fast vollständig.
Wie kommt man nach Griechenland?
Am schnellsten per Flug: Athen und Thessaloniki werden ganzjährig direkt angeflogen, im Sommer kommen Charterverbindungen nach Kreta, Rhodos, Kos, Korfu, Santorin und Mykonos dazu. Innerhalb des Landes verbinden Inlandsflüge und ein dichtes Fährnetz ab Piräus und Rafina das Festland mit den Inseln. Aus Italien fahren zudem Autofähren nach Igoumenitsa und Patras.
GriechenlandWo das Mittelmeer in tausend Blautöne zerfällt, das Licht über antiken Säulen flirrt und jede Insel ihre eigene Geschichte erzählt.
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