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    Neue Flugsteuer (Luftverkehrsteuer) Deutschland – Alle Infos zu Höhe und Berechnung

    Alles rund ums Fliegen

    Die Flugsteuer (Luftverkehrsteuer) wird in Deutschland seit 2011 auf jeden Abflug erhoben. Erfahre, wie hoch die Steuer ist und welche Ausnahmen gelten.

    Was ist die Flugsteuer und wann zahlst du sie?

    Flugsteuer zahlst du in Deutschland bei jedem Abflug von einem deutschen Flughafen – egal ob München, Frankfurt oder Hamburg. Seit dem 1. Januar 2011 wird diese Luftverkehrsteuer vom Bund erhoben und direkt in den Ticketpreis eingerechnet. Die Airlines kassieren sie ein und führen sie ans Finanzamt ab. Du merkst davon meist nichts, denn die Steuer aufs Fliegen Deutschland ist bereits im Endpreis enthalten.

    Die Höhe richtet sich nach der Entfernung deines Ziels. Ab wann Flugsteuer fällig wird? Sobald dein Flugzeug in Deutschland abhebt. Bei einem Hin- und Rückflug zahlst du zweimal – einmal beim Hinflug ab Deutschland, einmal beim Rückflug. Transitpassagiere, die innerhalb von 24 Stunden mit demselben Ticket weiterfliegen, sind befreit.

    Wie hoch ist die Flugsteuer aktuell?

    Wie hoch ist Flugzeugsteuer Deutschland? Seit der Luftverkehrsteuer Erhöhung am 1. Mai 2024 gelten deutlich höhere Sätze. Die Staffelung erfolgt nach drei Distanzklassen, gemessen vom größten deutschen Flughafen Frankfurt. Für Kurzstrecken bis 2.500 Kilometer zahlst du 15,53 Euro pro Person. Das betrifft alle EU-Länder, die Kanarischen Inseln und Teile Nordafrikas – also deine typische Mallorca-Reise oder der City-Trip nach Rom.

    Bei Mittelstrecken zwischen 2.501 und 6.000 Kilometern werden 39,34 Euro fällig. Dazu gehören Ziele wie Dubai, Ägypten oder Indien. Langstreckenflüge über 6.000 Kilometer kosten dich 70,83 Euro Luftverkehrsteuer – etwa nach New York, Thailand oder Australien. Die Flugsteuer Erhöhung brachte einen Anstieg von 15 bis 20 Prozent gegenüber den Vorjahren.

    Beispielrechnungen für beliebte Ziele

    Fliegst du von Berlin nach Barcelona, zahlst du 15,53 Euro Steuer beim Hinflug und nochmal 15,53 Euro beim Rückflug – zusammen 31,06 Euro. Bei einem Trip nach Dubai sind es zweimal 39,34 Euro, also 78,68 Euro. Für einen Australien-Urlaub werden sogar 141,66 Euro an Flugsteuer fällig. Bei Familien mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern über zwei Jahren können da schnell über 100 Euro nur an Steuern zusammenkommen.

    Ausnahmen und Sonderregelungen bei der Luftverkehrsteuer

    Nicht jeder muss die volle Steuer zahlen. Kinder unter zwei Jahren ohne eigenen Sitzplatz fliegen steuerfrei. Das gleiche gilt für Flüge zu militärischen, medizinischen oder hoheitlichen Zwecken. Eine Besonderheit gibt es für deutsche Nordseeinseln: Flüge zu Inseln mit eingeschränktem Festlandanschluss kosten nur 3,11 Euro Steuer – deutlich günstiger als die regulären Sätze.

    Bei Umsteigeverbindungen wird die Steuer als Einheit betrachtet. Entscheidend ist dein endgültiges Ziel, nicht die einzelnen Stopps. Buchst du Frankfurt-London-New York mit einem Ticket, zahlst du die Langstrecken-Steuer von 70,83 Euro, nicht die Kurzstrecken-Steuer nach London. Das macht die Berechnung für komplexe Routen einfacher.

    Steuer fliegen Europa Vergleich

    Deutschland liegt mit seiner Luftverkehrsteuer im europäischen Mittelfeld. Länder wie Großbritannien und Frankreich erheben ähnliche Steuern, während andere EU-Staaten wie Spanien oder Italien keine separate Flugsteuer kennen. Die Niederlande hatten zeitweise eine Flugsteuer, schafften sie aber wieder ab, weil Passagiere auf Flughäfen in Nachbarländern auswichen. Genau diese Wettbewerbsnachteile befürchtet auch die deutsche Luftfahrtbranche.

    Entwicklung und Zukunft der Flugsteuer

    Seit ihrer Einführung 2011 stieg die Steuer kontinuierlich. Startete sie mit 7 bis 41 Euro je nach Strecke, bringt sie dem Staat heute über 2 Milliarden Euro jährlich ein. Die letzte Erhöhung im Mai 2024 sorgte für heftige Kritik aus der Branche. Airlines warnen vor Streckenkürzungen und Standortnachteilen gegenüber Nachbarländern. Manche überlegen, unrentable Verbindungen zu streichen.

    Politisch ist die Zukunft unklar. CDU und SPD fordern Senkungen, aber die Haushaltslage lässt das vorerst nicht zu. Laut aktuellem Haushaltsentwurf bleibt die Steuer mindestens bis 2026 auf Rekordniveau. Eine schnelle Reduzierung ist unwahrscheinlich – konkrete Gesetzespläne gibt es nicht. Frühestens in der nächsten Legislaturperiode könnte sich etwas ändern, wenn überhaupt. Die Bundesregierung sieht die Einnahmen als wichtig für den Haushalt und zur Finanzierung von Umweltmaßnahmen.

    Für dich als Reisenden bedeutet das: Rechne die Steuer bei deiner Flugbuchung mit ein. Bei Preisvergleichen lohnt es sich manchmal, Abflughäfen in Nachbarländern zu prüfen. Allerdings musst du dann Anfahrtskosten und Zeit gegenrechnen. In den meisten Fällen bleibt der deutsche Flughafen trotz Steuer die praktischste Option.

    Aktualisiert am: 09. Februar 2026

    Häufig gestellte Fragen zu Flugsteuer

    Du zahlst die Flugsteuer bei jedem Abflug von einem deutschen Flughafen. Sie ist bereits im Ticketpreis enthalten und wird von der Airline ans Finanzamt abgeführt. Bei Hin- und Rückflug zahlst du zweimal.

    Für Flüge innerhalb Europas zahlst du seit Mai 2024 15,53 Euro pro Person und Flug. Das gilt für alle Ziele bis 2.500 Kilometer Entfernung, also die meisten EU-Länder und beliebte Urlaubsziele am Mittelmeer.

    Ja, Kinder unter zwei Jahren ohne eigenen Sitzplatz sind befreit. Auch Transitpassagiere, die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, und Flüge zu militärischen oder medizinischen Zwecken zahlen keine Steuer.

    Eine Senkung ist vorerst unwahrscheinlich. Laut Haushaltsentwurf bleibt die Steuer mindestens bis 2026 auf dem aktuellen Niveau. Konkrete Pläne für Reduzierungen gibt es trotz politischer Forderungen nicht.

    Deutschland liegt im europäischen Mittelfeld. Länder wie Großbritannien und Frankreich haben ähnliche Steuern, während Spanien und Italien keine separate Flugsteuer erheben. Die Niederlande schafften ihre Flugsteuer wieder ab.

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