Region · Österreich

Salzburgerland

Über der Salzach thront die Festung, und nur eine Talfahrt weiter beginnen Gletscher, tiefblaue Seen und die höchsten Straßen der Alpen.

7 Städte46 Sehenswürdigkeiten41 Hotels
Überblick

Deine Salzburgerland auf einen Blick

Beste Zeit
Dezember–März (Ski), Mai–Oktober (Großglockner-Straße, Wandern); Salzburg ganzjährig
Gut für
Kultur und Mozartstadt, Ski, Nationalpark-Wandern, See- und Bergkombination
Anreise
Flughafen Salzburg W. A. Mozart (Direktflüge u. a. ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg); ÖBB-Bahn nach Salzburg, saisonal Direktzüge bis Zell am See
Hauptstadt
Salzburg (UNESCO-Welterbe)
Basis
Salzburg (Kultur) oder Zell am See/Kaprun (Aktivurlaub)
Tipp
Großglockner-Hochalpenstraße meist nur Mai–Oktober befahrbar
Die Region

Was Salzburgerland ausmacht

Das Salzburgerland verdichtet auf kurzer Distanz, wofür man anderswo weite Wege fährt: In der Stadt Salzburg thront die Festung Hohensalzburg über der barocken Altstadt, über Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse und den Gärten von Schloss Mirabell – ein UNESCO-Welterbe zum Zufußgehen. Nur eine Talfahrt weiter beginnt die Bergwelt der Hohen Tauern: Zell am See liegt am Ufer seines Sees, das Kitzsteinhorn bei Kaprun trägt ganzjährig Schnee, die Krimmler Wasserfälle stürzen 385 Meter in drei Stufen zu Tal, und die Großglockner-Hochalpenstraße schraubt sich in 36 Kehren zum höchsten Berg Österreichs. Dazu die Skischaukel von Saalbach-Hinterglemm, das Belle-Époque-Kurbad Bad Gastein mit dem Wasserfall mitten im Ort, die Eisriesenwelt und Burg Hohenwerfen bei Werfen und die Salzwelten unter dem Dürrnberg bei Hallein. Kultur und Hochgebirge liegen hier so dicht beieinander wie kaum sonst in den Alpen.

Reiseführer

Salzburgerland von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Irgendwo hinter dem Walserberg legt sich die Autobahn in eine lange Kurve, und plötzlich steht die Festung Hohensalzburg über den Kuppeln der Altstadt, als hätte jemand eine Postkarte an den Horizont geklebt. Doch das Salzburgerland fängt hier erst an. Fahr noch eine Stunde nach Süden, und aus den Barockgassen werden Talschlüsse, Gletscher und Seen, in denen sich die Dreitausender spiegeln. Kaum eine andere Alpenregion legt Stadt und Hochgebirge so dicht nebeneinander.

Sehenswürdigkeiten

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Salzburg und Umgebung

Am frühen Morgen, wenn die erste Standseilbahn zur Festung hochruckelt, gehört dir die Getreidegasse noch fast allein.

Beginn oben: Die Festung Hohensalzburg, ab 1077 erbaut und eine der größten vollständig erhaltenen Burgen Europas, erreichst du in wenigen Minuten mit der FestungsBahn vom Festungsgassl aus – oder zu Fuß über den Weg, der sich in Serpentinen hochzieht. Von den Wehrgängen blickst du über die grünen Kuppeln der Altstadt bis zu den Bergen des Tennengaus. Innen lohnen die Fürstenzimmer und das Salzburg-Panorama; plane für Bahn, Rundgang und Aussicht gut zwei Stunden ein und komm früh, bevor die ersten Reisegruppen die schmalen Gänge füllen.

Unten in der Altstadt läuft alles auf die Getreidegasse zu, die schmale Einkaufsgasse mit den kunstvollen schmiedeeisernen Zunftschildern über jedem Geschäft. Auf Hausnummer 9 steht das gelbe Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart, heute ein Museum mit Originalinstrumenten und Briefen. Quer über die Salzach, auf der rechten Altstadtseite, liegen Schloss Mirabell und sein barocker Garten mit dem Pegasusbrunnen – die Treppe, auf der die Kinder im Sound of Music sangen, ist bis heute ein Fixpunkt jeder Stadtführung und kostet keinen Eintritt.

Zwischen diesen Polen reihen sich der mächtige Dom mit seiner Kuppel, die Kollegienkirche von Fischer von Erlach, die Festspielhäuser und die Pferdeschwemme am Fuß des Mönchsbergs. Wer den Trubel der Gassen satt hat, nimmt den Lift auf den Mönchsberg zum Museum der Moderne und geht oben auf dem Höhenweg – dieselbe Aussicht wie von der Festung, aber ohne Eintritt und fast ohne Menschen. Für die Kaffeepause gilt: Das Café Tomaselli ist das älteste der Stadt, die Konditorei Fürst hat die originale Mozartkugel erfunden.

Rund um die Stadt liegen die großen Ausflugsziele dicht beieinander. Schloss Hellbrunn im Süden ist berühmt für seine Wasserspiele, die versteckten Fontänen, mit denen der Fürsterzbischof seine Gäste nass spritzte – ein Riesenspaß für Kinder an warmen Tagen. Der Untersberg über der Stadt lässt sich mit der Seilbahn erklimmen, und in Hallein warten die Salzwelten, das Bergwerk, dem Salzburg seinen Namen und seinen Reichtum verdankt. Für all das brauchst du kein Auto: Bus und Bahn decken das Salzburger Umland dicht ab.

Sehenswürdigkeiten in Salzburgerland

Alle 46 Sehenswürdigkeiten
Zell am See & Kaprun

Zell am See und Kaprun am Fuß des Kitzsteinhorns

Am Morgen liegt der Zeller See noch spiegelglatt, während oben am Kitzsteinhorn schon die ersten Skifahrer über den Gletscher ziehen – See und Schnee an einem Tag.

Zell am See und Kaprun am Fuß des Kitzsteinhorns
Zell am See & Kaprun

Zell am See liegt am Ufer des gleichnamigen Sees, rund vier Kilometer lang und im Sommer bis über 20 Grad warm – warm genug für ein Bad nach der Bergtour. Vom Schmittenhöhe-Gipfel über der Stadt, den mehrere Bahnen erschließen, überblickst du bei klarer Sicht mehr als dreißig Dreitausender der Hohen Tauern. Rund um den See führt ein flacher, gut zwölf Kilometer langer Rad- und Spazierweg, ideal für Familien; Ausflugsschiffe pendeln im Sommer zwischen den Uferorten. Die kleine Fußgängerzone mit der spätgotischen Kirche macht Zell zum lebendigsten Standquartier des Pinzgaus.

Das Nachbardorf Kaprun ist das Tor zum Kitzsteinhorn, dem einzigen Gletscherskigebiet des Salzburgerlandes. Die Gletscherbahnen führen über 3000 Meter hinauf, wo bis in den Frühsommer Ski gefahren wird und die Aussichtsplattform Top of Salzburg den Blick auf den Großglockner freigibt. Der gemeinsame Skipass Zell am See-Kaprun verbindet Gletscher, Schmittenhöhe und den kleinen Übungsberg Maiskogel, den seit einigen Jahren die K-onnection-Bahnen direkt aus dem Ort mit dem Gletscher verknüpfen – du steigst in Kaprun ein und stehst ohne Umsteigen im Hochgebirge.

Über Kaprun hinaus, tief im Kapruner Tal, liegen die Hochgebirgsstauseen Wasserfallboden und Mooserboden – zwei türkisgrüne Speicherseen auf rund 2000 Metern, deren Staumauern zu den Wahrzeichen der österreichischen Nachkriegszeit zählen. Im Sommer bringt dich ein Ausflugsbus samt Standseilbahn hinauf; oben führen Wege über die Mauerkronen, und an klaren Tagen glänzt der Große Wiesbachhorn-Gletscher über dem Wasser. Der Talschluss ist nur von etwa Mai bis Oktober erreichbar, im Winter liegt er unter Schnee.

Praktisch heißt das: Zell am See-Kaprun funktioniert als Ganzjahresziel wie kaum ein zweiter Ort. Im Sommer kombinierst du Baden, Radeln am See und Wandern am Gletscher, im Winter Skifahren auf drei Bergen plus schneesicherem Gletscher. Weil beide Orte an der Pinzgauer Lokalbahn und der Tauernautobahn liegen, kommst du ohne langes Zufahren an – und der Großglockner samt Krimmler Wasserfällen liegt als Tagesausflug in Reichweite.

Großglockner

Über die Großglockner-Hochalpenstraße zum höchsten Berg Österreichs

Ab Ferleiten schraubt sich die Straße Kehre um Kehre nach oben, und mit jedem Höhenmeter rücken die Gletscher näher, bis am Fuscher Törl die Baumgrenze weit unter dir liegt.

Über die Großglockner-Hochalpenstraße zum höchsten Berg Österreichs
Großglockner

Die Großglockner-Hochalpenstraße ist keine Verbindungsstrecke, sondern ein Ausflugsziel für sich: Rund 48 Kilometer windet sie sich in 36 Kehren von Bruck im Salzburger Pinzgau über die Passhöhe hinunter nach Heiligenblut in Kärnten. Höchster befahrbarer Punkt ist die Edelweißspitze auf 2571 Metern, von der du bei klarer Sicht auf Dutzende Dreitausender blickst. Die Straße ist mautpflichtig und unabhängig von der österreichischen Autobahn-Vignette – die Tagesmaut liegt pro Pkw bei rund 40 Euro und wird jährlich angepasst; prüfe den aktuellen Tarif vor der Fahrt.

Wichtigstes Ziel ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, eine Stichstraße, die von der Passhöhe zu einem großen Aussichtsbalkon direkt gegenüber dem Großglockner führt. Von hier siehst du den 3798 Meter hohen Gipfel – den höchsten Berg Österreichs – und darunter die Pasterze, den längsten Gletscher der Ostalpen. Der Gletscher ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgeschmolzen; Tafeln am Wegrand markieren, wo das Eis früher endete. Wer Kondition hat, steigt über den Gamsgrubenweg oder hinab zur Gletscherzunge.

Plane den ganzen Tag ein und starte früh. Die Straße ist nur von etwa Anfang Mai bis Anfang November geöffnet, nachts wird die Mautstelle geschlossen, und im Hochsommer stauen sich die Autos an schönen Vormittagen an den Aussichtspunkten. Rechne mit deutlich kühlerem Wetter als im Tal – auf über 2500 Metern kann es auch im Juli einstellig kalt sein und schneien –, nimm warme Kleidung mit und achte auf die Murmeltiere, die entlang der Kehren pfeifen. Motorradfahrer sollten wissen, dass die Kurven anspruchsvoll und die Kontrollen streng sind.

Als Alternative oder Ergänzung liegen die Krimmler Wasserfälle im Oberpinzgau: Mit 385 Metern Fallhöhe in drei Stufen sind sie der höchste Wasserfall Österreichs und einer der höchsten Europas. Ein gut angelegter, aber steiler Wasserfallweg führt in etwa anderthalb Stunden an mehreren Aussichtskanzeln vorbei bis zum obersten Fall – oben wirst du garantiert nass von der Gischt. Beide Ziele lassen sich von Zell am See oder dem Nationalpark Hohe Tauern aus gut zu einem großen Bergtag verbinden.

Wandern im Sommer

Wandern im Salzburgerland zwischen Hochgebirge und Grasbergen

Im Juli riecht es auf den Almen nach warmem Heu, über dir kreisen die Gipfel der Hohen Tauern, und abends kehrst du auf einer Hütte bei Kaiserschmarrn ein.

Zum Wandern teilt sich das Salzburgerland in zwei Welten. Im Süden liegt das Hochgebirge des Nationalparks Hohe Tauern mit Gletschern, dem Großglockner und langen Talwanderungen etwa durchs Habachtal oder zum Ursprung der Krimmler Ache; hier gehst du in echtem alpinem Gelände und brauchst Kondition, feste Schuhe und einen Wetterblick. Sanfter geht es in den Grasbergen des Pinzgaus und Pongaus zu, wo Sesselbahnen dich auf die Höhe bringen und Panoramawege von Alm zu Alm führen – ideal für Familien und alle, die abends wieder im Tal schlafen wollen.

Der spektakulärste Kurzausflug ist eine Klamm: Die Liechtensteinklamm bei Sankt Johann im Pongau, eine der längsten und tiefsten Schluchten der Alpen, führt auf Stegen an tosendem Wasser durch enge Felswände – seit der Neugestaltung mit einer schwindelerregenden Aussichtsplattform über dem Abgrund. Ähnlich beeindruckend ist die Kitzlochklamm bei Taxenbach oder die Seisenbergklamm bei Weißbach. Alle sind gesichert, kosten Eintritt und sind je nach Wasserstand von etwa Mai bis Oktober begehbar; feste Schuhe und Regenjacke gehören in den Rucksack.

Für einen aktiven Sommertag musst du dich nicht entscheiden: Vormittags eine Gipfeltour im Pinzgau, nachmittags ein Sprung in den Zeller See oder einen der Badeseen, abends eine Hütte – das ist der typische Rhythmus einer Salzburgerland-Woche. Wer es gemütlicher mag, radelt den flachen Tauernradweg entlang der Salzach oder den Ennsradweg; beide sind familientauglich und lassen sich in Etappen fahren, mit der Bahn als Rückweg.

Aktivitäten & Touren in Salzburgerland

Alle 27 Aktivitäten
Seen & Salzkammergut

Baden an den Seen und Ausflug nach Hallstatt im Salzkammergut

An heißen Nachmittagen liegt der Fuschlsee wie ein grünes Auge zwischen den Grasbergen, und vom Steg aus siehst du die Berge kopfüber im Wasser stehen.

Zum Baden ziehen die Seen im Norden des Salzburgerlandes. Rund um die Stadt liegen Wallersee, Fuschlsee und Mattsee, im Hochsommer über 20 Grad warm und gut mit Strandbädern, Liegewiesen und Bootsverleih erschlossen. Von Salzburg sind sie in einer halben Stunde erreichbar und füllen sich an heißen Wochenenden schnell – wer früh kommt, findet noch einen Platz am Steg. Für einen Badetag zwischen zwei Bergtouren sind sie der unkomplizierteste Sprung ins kühle Wasser.

Wenige Kilometer weiter beginnt das Salzkammergut, die Seenlandschaft an der Grenze zu Oberösterreich. Am Westufer des Wolfgangsees liegt der Salzburger Ort Sankt Gilgen, dazu kommen Mondsee und Attersee mit ihren Ausflugsschiffen und der Schafberg-Zahnradbahn über Sankt Wolfgang. Der berühmte Hallstätter See mit dem Ort Hallstatt liegt bereits in Oberösterreich, ist von der Stadt Salzburg aber ein klassischer Tagesausflug – rechne dort mit vollen Parkplätzen und plane die Anreise mit Bahn und Schiff oder sehr früh am Morgen.

Skifahren im Winter

Skifahren in Saalbach-Hinterglemm und im Skicircus

Um halb neun surren die ersten Gondeln los, der Schnee knirscht bei minus zehn Grad, und aus dem Tal von Saalbach ziehen die Pisten in alle Richtungen den Hang hinauf.

Skifahren in Saalbach-Hinterglemm und im Skicircus
Skifahren im Winter

Saalbach-Hinterglemm ist die Wintersporthochburg des Salzburgerlandes: Zusammen mit Leogang und Fieberbrunn bildet der Ort den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, mit rund 270 Pistenkilometern eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs. Der große Reiz ist die Skischaukel – du fährst über Gondeln und Lifte einen ganzen Talkessel im Kreis ab, ohne je dieselbe Piste zweimal zu nehmen. Die Höhen bewegen sich um 1000 bis 2100 Meter, überwiegend rote und blaue Abfahrten, dazu ein lebhaftes Après-Ski, für das der Ort bekannt ist.

Wer es schneesicherer und höher mag, fährt zum Kitzsteinhorn bei Kaprun, dem einzigen Gletscher der Region, wo die Saison von Herbst bis in den späten Frühling reicht. Klassische Familiengebiete liegen im Verbund Ski amadé, dem mit rund 760 Pistenkilometern größten Skiverbund Österreichs: Dazu gehören die Salzburger Sportwelt um Flachau, Wagrain und Sankt Johann, die Region Hochkönig sowie das Gasteinertal mit Bad Gastein und Bad Hofgastein. Ein einziger Skipass deckt alle diese Gebiete ab – prüfe vor der Buchung, welcher Teil zu deinem Können passt.

Bad Gastein verbindet Skifahren mit Kur wie kaum ein zweiter Ort: Über der Belle-Époque-Stadt liegen die Pisten von Stubnerkogel und Graukogel, und nach dem letzten Schwung entspannst du in der Felsentherme; wer es medizinisch mag, findet im Gasteiner Heilstollen in Böckstein eine kurbasierte Radon-Wärmetherapie. Für Anfänger und Familien mit kleinen Kindern eignen sich die breiten, flacheren Hänge in Flachau oder am Maiskogel bei Kaprun besser als die langen roten Abfahrten von Saalbach. Skischulen und Kinderländer gibt es in jedem größeren Ort.

Zur Planung: Die Hauptsaison mit den höchsten Preisen liegt in den Weihnachtsferien und im Februar; günstiger und ruhiger sind der Januar nach den Feiertagen und der März, wenn die Tage länger und die Nachmittage auf der Sonnenterrasse wärmer werden. Buche Unterkünfte für die Ferienwochen früh, reise wegen der Staus am Wochenende nicht mittags an, und rechne die Sondermaut für den Tauern- und Katschbergtunnel auf der A10 zusätzlich zur Vignette ein.

Mit Kindern

Das Salzburgerland mit Kindern entdecken

Kaum spritzt in Hellbrunn die erste versteckte Fontäne aus dem Steintisch, ist die Frage nach Kultur oder Natur für die Kinder entschieden.

Salzburg selbst ist erstaunlich kinderfreundlich. Die Wasserspiele von Schloss Hellbrunn sind ein Klassiker: Der Fürsterzbischof ließ sich einen Lustgarten voller versteckter Fontänen bauen, die den Rundgang unberechenbar nass machen – an heißen Tagen kreischen die Kinder vor Vergnügen. Die Festung erreicht man mit der Standseilbahn, was allein schon zieht, und im Haus der Natur warten Aquarien, Dinosaurier und ein Science Center zum Anfassen. Wer es tierisch mag, fährt in den Zoo Salzburg am Fuß des Untersbergs, der in einen alten Steinbruch gebaut ist.

Rund um die Berge gibt es eigene Kindererlebnisse. In Werfen führt die Eisriesenwelt, die größte Eishöhle der Welt, mit Karbidlampen durch bizarre Eisformationen – warm anziehen, die Höhle bleibt ganzjährig um den Gefrierpunkt, und der Aufstieg zum Eingang ist steil, daher erst für größere Kinder geeignet. Direkt gegenüber thront die Burg Hohenwerfen mit einer Greifvogel-Flugschau, bei der Adler und Geier tief über die Zuschauer segeln. In Hallein geht es mit der Grubenbahn und über hölzerne Bergmannsrutschen in die Salzwelten unter dem Dürrnberg.

Für aktive Familien sind die Sommerbergbahnen gemacht. Fast jeder Skiort betreibt im Sommer eine Sommerrodelbahn, einen Alpine Coaster oder einen Erlebnisberg mit Wasserspielplatz und Themenwegen – etwa der Montelino-Weg in Saalbach oder die Erlebniswelten an der Schmittenhöhe. Die Seen im Norden haben flache Strandbäder mit Liegewiese und Spielplatz, und der Rundweg um den Zeller See lässt sich problemlos mit Kinderwagen oder Laufrad bewältigen.

Praktischer Tipp für die Kasse: Viele Unterkünfte geben ihren Gästen die Salzburg-Karten der Regionen, mit denen Bergbahnen, Bäder und Schiffe frei oder vergünstigt sind – frag bei der Buchung nach der jeweiligen Sommer- oder Gästekarte. Für die Stadt lohnt die Salzburg Card, die freien Eintritt in Festung, Museen und Hellbrunn samt Nahverkehr bündelt. So bleiben die Ausflüge auch mit mehreren Kindern bezahlbar.

Rundreise

Rundreise durchs Salzburgerland in sieben bis zehn Tagen

Die klassische Runde passt auf einen Bierdeckel: von der Stadt Salzburg über die Seen in die Bergtäler des Pinzgaus und über den Großglockner zurück.

In sieben bis zehn Tagen fährst du eine Schleife, die Stadt und Hochgebirge verbindet. Starte mit zwei Tagen in Salzburg für Altstadt, Festung und Hellbrunn, dann ziehe über den Fuschlsee und den Wolfgangsee ins Salzkammergut mit einem Badetag. Weiter geht es über den Pass Lueg – vorbei an Werfen mit Eisriesenwelt und Burg Hohenwerfen – ins Gasteinertal nach Bad Gastein. Von dort in den Pinzgau nach Zell am See und Kaprun, mit einem Tag am Kitzsteinhorn und einem für den Großglockner und die Krimmler Wasserfälle.

Wechsle nicht jede Nacht das Quartier. Zwei bis drei Standorte reichen für die ganze Runde: einer in oder bei Salzburg für Stadt und Seen, einer im Raum Zell am See-Kaprun für die Berge, optional ein dritter in Bad Gastein oder im Pongau. Von dort fährst du sternförmig los, die Etappen bleiben unter anderthalb Stunden, und abends bist du zurück auf derselben Terrasse statt im nächsten Check-in. Gerade mit Kindern oder vollem Kofferraum macht das den Unterschied zwischen Reise und Umzugslogistik.

Beachte die Bergstraßen-Logik. Die Großglockner-Hochalpenstraße ist eine mautpflichtige Sackgasse mit Aussicht, keine schnelle Verbindung; die Gerlos Alpenstraße nach Tirol und der Felbertauern nach Osttirol sind ebenfalls kostenpflichtig. Auf der Tauernautobahn A10 brauchst du zusätzlich zur Vignette die Sondermaut für den Tauern- und Katschbergtunnel. Rechne für Bergpässe großzügig Zeit ein, und prüfe im Frühjahr und Spätherbst, ob die Höhenstraßen schon oder noch geöffnet sind – viele sperren von November bis Mai.

Wer mehr Zeit hat, hängt Kontrastprogramm an. Von Zell am See erreichst du über den Gerlospass die Zillertaler Berge in Tirol, vom Pongau aus liegt die Steiermark mit Schladming und der Dachstein-Südwand in Reichweite, und von der Stadt Salzburg ist das oberösterreichische Salzkammergut mit Hallstatt ein Tagesausflug. So lässt sich die Salzburger Runde in beide Richtungen erweitern, ohne das Standquartier ständig zu wechseln.

zoomen mit KlickSehenswürdigkeitenErlebnisse
Unterkünfte

Ferienwohnung, Chalet oder Hotel im Salzburgerland

Abends auf dem Balkon des Chalets, wenn die letzte Sonne die Gipfel rosa färbt und aus dem Tal nur noch die Kuhglocken heraufklingen, verstehst du den Reiz des Berghofs.

Der Bauernhof- oder Chalet-Urlaub ist die typische Salzburger Wahl: Du wohnst in einem Holzhaus am Hang, oft auf einem arbeitenden Hof mit Kühen, Hühnern und frischer Milch am Frühstückstisch, und morgens gehst du direkt vom Grundstück auf den Wanderweg. Für Familien und Gruppen ist das unschlagbar – eigene Küche, viel Platz, keine festen Essenszeiten. Der Preis dafür: Du brauchst meist ein Auto, viele Höfe vermieten in fixen Wochen von Samstag bis Samstag, und die guten Objekte für die Ski- und Sommerferien sind oft Monate im Voraus vergeben.

Das klassische Hotel spielt seine Stärke in den Orten aus. In Salzburg wohnst du am besten in Altstadtnähe, sodass du Festung, Dom und Getreidegasse zu Fuß erreichst und das Auto in der Garage lassen kannst – das Zentrum ist ohnehin weitgehend fußläufig und teils Fußgängerzone. In den Bergorten reicht das Spektrum vom Vier-Sterne-Wellnesshotel mit Panorama-Pool bis zur einfachen Frühstückspension; in Bad Gastein kommen die Belle-Époque-Grandhotels mit Thermalanschluss dazu. Wer im Winter fährt, achtet auf die Nähe zur Talstation oder auf einen Skibus vor der Tür.

Preislich schwankt das Salzburgerland stark nach Saison. Am teuersten sind die Weihnachts- und Februar-Skiwochen sowie der Hochsommer im Juli und August; deutlich günstiger reist du in der Zwischensaison im Mai, Juni, September und Oktober. Achte bei Bergunterkünften auf die enthaltene Gästekarte – viele Regionen geben im Sommer eine Karte mit freien Bergbahnen und Bädern aus, was die Rechnung spürbar senkt. In der Stadt lohnt die Frage nach der Parksituation, denn Altstadthotels haben oft nur kostenpflichtige Garagenplätze.

Die ehrlichste Empfehlung ist die Kombination: zwei, drei Nächte Stadthotel in Salzburg am Anfang, danach eine Woche Chalet oder Berghof im Pinzgau oder Pongau. So bekommst du erst Kultur und Abendstimmung der Stadt ohne Auto-Stress und danach die Langsamkeit, für die du eigentlich gekommen bist – Balkon mit Bergblick, kurze Wege zum Wanderstart und ein Abendessen, für das niemand mehr fahren muss.

Hotels in Salzburgerland

Alle 41 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

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Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

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Essen & Trinken

Essen und Trinken im Salzburgerland

In der Almhütte stellt die Wirtin einen Berg Kaiserschmarrn auf den Holztisch, mit Puderzucker und Zwetschgenröster – Portion für einen halben Tag am Berg.

Die Salzburger Küche ist deftige Bergküche mit einer süßen Krönung. Auf jeder Hütte findest du Kaspressknödel in der Suppe, Kasnocken mit geschmolzenem Bergkäse und gerösteten Zwiebeln, Bauerngröstl aus Kartoffeln und Fleisch und natürlich den Kaiserschmarrn, der zerrupfte Pfannkuchen mit Rosinen und Apfel- oder Zwetschgenkompott. Dazu ein Almdudler oder ein Radler, und für den Abstieg ein Schnaps aus hauseigenen Zwetschgen oder Vogelbeeren. Die Portionen sind für Berghunger gemacht – teil dir ruhig eine.

Das süße Wahrzeichen der Stadt ist die Salzburger Nockerl, ein luftiges Soufflé aus Eischnee, das in drei Bergen serviert wird und die schneebedeckten Gipfel rund um Salzburg darstellen soll. Bestell sie zu zweit, denn eine Portion ist riesig und muss frisch aus dem Ofen gegessen werden. Die zweite süße Ikone ist die Mozartkugel: Die originale, handgeschöpfte Variante aus Pistazienmarzipan, Nougat und dunkler Schokolade gibt es in der Konditorei Fürst, wo sie 1890 erfunden wurde – erkennbar an der blau-silbernen Verpackung.

Beim Trinken bleibt Salzburg beim Bier. Die Stieglbrauerei ist die größte Privatbrauerei Österreichs und betreibt mit der Stiegl-Brauwelt ein Museum mit Verkostung; ein besonderes Erlebnis ist das Augustiner Bräustübl in Mülln, wo du dir den Bierkrug selbst am Zapfhahn füllst und in schattigen Kastanien-Biergärten oder gewölbten Sälen trinkst. Dazu holst du dir an den Standln im Vorraum Brezn, Aufstriche und Grillhendl – eine der lebendigsten Wirtshaustraditionen der Stadt und bei Einheimischen wie Gästen beliebt.

Auf dem Land lohnt der Blick auf die Almwirtschaft. Viele bewirtschaftete Almen verkaufen im Sommer ihren eigenen Käse und Speck direkt ab Hof, und die Bauernmärkte in den Orten – etwa der Grüne Markt am Universitätsplatz in Salzburg – bieten regionale Produkte vom Pinzgauer Rind bis zum Bergkäse. Reservier für die Abende in beliebten Wirtshäusern und Hütten mit Talblick vor, gerade in der Hauptsaison; die guten Plätze mit Sonnenuntergang sind schnell weg.

Restaurants in Salzburgerland

Alle 35 Restaurants
Anreise & Mobilität

Anreise ins Salzburgerland und unterwegs im Land

Kurz hinter Bad Reichenhall wechselt das Autoradio ins Österreichische, und über der Ausfahrt tauchen zum ersten Mal die Türme der Salzburger Altstadt auf.

Die Stadt Salzburg liegt direkt an der deutschen Grenze und ist von Süddeutschland aus schnell erreicht: Von München fährst du auf der A8 in gut anderthalb Stunden, von Stuttgart oder Nürnberg in rund drei bis vier. Sobald du in Österreich auf die Autobahn willst, brauchst du die Vignette – als Klebe- oder digitale Variante, erhältlich für zehn Tage, zwei Monate oder ein Jahr. Für die Fahrt in die südlichen Täler über die Tauernautobahn A10 kommt die Sondermaut für den Tauern- und Katschbergtunnel dazu, die nicht in der Vignette enthalten ist.

Mit der Bahn ist Salzburg bequem angebunden. Railjet und ICE halten am Hauptbahnhof mit Direktverbindungen aus München, Wien und vielen deutschen Städten; von München bist du in gut anderthalb Stunden da. In die Bergregionen geht es per Bahn weiter – die Pinzgauer Lokalbahn führt von Zell am See durchs Salzachtal, und die Tauernbahn verbindet über Bad Gastein Salzburg mit Kärnten, teils durch den Autoreisezug-Tunnel unter dem Tauernhauptkamm. Der Flughafen Salzburg (SZG) liegt stadtnah und wird vor allem im Winter aus mehreren Ländern angeflogen.

In der Stadt selbst brauchst du kein Auto. Die Altstadt ist weitgehend Fußgängerzone, Parken im Zentrum ist teuer und knapp, und die Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand sind mit Obussen gut ans Zentrum angebunden. Für Ausflüge ins Umland – Hellbrunn, Hallein, die Seen – reichen Bus und Bahn oft aus. Wer nur die Stadt und ein, zwei Seen sehen will, kommt ohne Mietwagen aus und spart sich Parkplatzsuche und Gebühren.

Für die Bergtäler dagegen lohnt das eigene oder gemietete Auto. Das Gasteinertal, den Oberpinzgau mit Krimml, die Höhenstraßen und die entlegenen Talschlüsse erreichst du mit dem öffentlichen Verkehr nur eingeschränkt und langsam. Im Winter gehören Winterreifen zur Pflicht, Schneeketten ins Gepäck, und an Ferien-Samstagen solltest du die Staus auf der A10 mit früher oder später Anreise umfahren. Plane für Bergstraßen und Pässe stets mehr Zeit ein, als das Navi verspricht.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

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Städte & Basisorte

Die schönsten Städte in Salzburgerland – und welche Basis zu dir passt

SalzburgSalzburgFestung, Dom, Getreidegasse und Mozarts Geburtshaus drängen sich in einer barocken Altstadt, die als UNESCO-Welterbe gelistet ist. Abends gehören die Gassen unter dem Mönchsberg wieder den Einheimischen und den Konzertbesuchern der Festspiele.Ideal für: Barock & Stadtleben2–3 TageZell am SeeZell am SeeDer lebhafteste Ort des Pinzgaus liegt am Ufer seines Sees, mit der Schmittenhöhe im Rücken und dem Kitzsteinhorn vor Augen. Baden, Radeln am See und Skifahren auf drei Bergen liegen hier dicht beieinander, das Ganze als Ganzjahresziel.Ideal für: See & Berge kombiniert3–4 TageSaalbach-HinterglemmSaalbach-HinterglemmDie Skischaukel im Glemmtal bildet mit Leogang und Fieberbrunn einen der größten Skiverbünde Österreichs, im Sommer wird der Talkessel zum Bike-Revier. Bekannt für lebhaftes Après-Ski und ein dichtes Netz aus Gondeln und Pisten.Ideal für: Ski & Bike aktiv3–6 TageBad GasteinBad GasteinBelle-Époque-Hotels kleben an den Hängen, und mitten durch den Kurort stürzt der Gasteiner Wasserfall zu Tal. Radonhaltiges Thermalwasser, ein Heilstollen und die Skiberge über der Stadt machen den Ort zur Mischung aus Kur und Wintersport.Ideal für: Kur, Thermen & Ski2–4 TageSankt Johann im PongauSankt Johann im PongauDer Hauptort des Pongaus ist ein guter Ausgangspunkt für die Salzburger Sportwelt im Verbund Ski amadé. Direkt vor der Tür liegt die Liechtensteinklamm, eine der längsten und tiefsten Schluchten der Alpen mit einer Aussichtsplattform über dem Abgrund.Ideal für: Ski amadé & Klamm2–3 TageHalleinHalleinDer Salzstadt am Fuß des Dürrnbergs verdankt Salzburg seinen Reichtum: In den Salzwelten geht es mit Grubenbahn und Bergmannsrutschen unter Tage. Die kompakte Altstadt an der Salzach und das Keltenmuseum liegen nur eine kurze Bahnfahrt von der Landeshauptstadt entfernt.Ideal für: Salz & Geschichte½–1 TagWerfenWerfenÜber dem Salzachtal thront die Burg Hohenwerfen mit ihrer Greifvogel-Flugschau, gegenüber öffnet sich die Eisriesenwelt, die größte Eishöhle der Welt. Der kleine Ort ist einer der lohnendsten Ausflugsstopps zwischen Salzburg und dem Pongau.Ideal für: Eishöhle & Burg1 Tag
Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit fürs Salzburgerland im Jahreslauf

Das Salzburgerland hat zwei Hochsaisonen – den Sommer der Almen und Seen und den Winter der Skipisten –, und dazwischen liegen ruhige Wochen mit halbem Preis.

Das Klima des Salzburgerlandes ist alpin und feucht: Die Stadt Salzburg gilt als eine der regenreichsten Österreichs, und in den Bergen fällt noch mehr Niederschlag, im Winter als reichlich Schnee. Der Sommer bringt milde bis warme Tage mit Badetemperaturen in den Seen, aber auch kurze, kräftige Nachmittagsgewitter; der Winter ist kalt und schneesicher, vor allem in den höheren Tälern. Die Werte unten gelten für die Stadt Salzburg auf rund 420 Metern – in den Bergtälern und am Gletscher ist es deutlich kühler, oben liegt von November bis Mai Schnee.

Jan3°-3°Skihochsaison, kalt
Feb5°-3°beste Schneelage
Mär11°1°Firn, längere Tage
Apr15°4°Täler grünen, Berge weiß
Mai20°9°frisch, Wasserfälle voll
Jun23°12°Almen offen, ideal
Jul25°14°Badeseen warm, Gewitter
Aug24°14°Hochsaison, voll
Sep20°10°klare Wandertage, ideal
Okt14°5°goldener Herbst
Nov7°1°grau, Bergstraßen zu
Dez4°-2°Advent, Saisonstart Ski

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Das Salzburgerland hat zwei beste Reisezeiten. Für Wandern, Seen und Bergstraßen sind Juni bis September ideal – warm genug zum Baden, mit offenen Almen und begehbaren Klammen; September bringt die klarste Fernsicht und weniger Andrang. Für den Wintersport sind Januar und Februar am schneesichersten, allerdings zu Hochsaisonpreisen. Wer Ruhe und günstige Betten sucht, reist in den Zwischenwochen von Mai bis Anfang Juni oder im Oktober, wenn Herbstlaub die Täler färbt und die letzten Bergbahnen laufen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Salzburgerland

Wie viele Tage braucht man fürs Salzburgerland?
Für Stadt und einen Bergabstecher reichen drei bis vier Tage. Wer Salzburg, die Seen, Zell am See-Kaprun und den Großglockner verbinden will, plant besser eine Woche bis zehn Tage und wählt zwei bis drei Standquartiere, um nicht ständig umziehen zu müssen.
Braucht man im Salzburgerland ein Auto?
Für die Stadt Salzburg und die nahen Seen nicht – Bahn, Bus und Obus decken das gut ab. Für die Bergtäler, das Gasteinertal, den Oberpinzgau und die Höhenstraßen lohnt ein Auto klar, weil öffentliche Verbindungen dort selten und langsam sind.
Was kostet die Großglockner-Hochalpenstraße?
Die Tagesmaut liegt pro Pkw bei rund 40 Euro und ist unabhängig von der Autobahn-Vignette; für Motorräder ist sie günstiger. Der Tarif wird jährlich angepasst, daher prüfe den aktuellen Preis vorab. Die Straße ist nur von etwa Anfang Mai bis Anfang November geöffnet.
Wann ist die beste Reisezeit fürs Salzburgerland?
Es gibt zwei: Juni bis September für Wandern, Seen und Bergstraßen sowie Januar und Februar für schneesicheren Wintersport. Für ruhige, günstige Wochen eignen sich Mai, Anfang Juni und Oktober, wenn weniger los ist und die Preise sinken.
Braucht man in Österreich eine Vignette?
Ja, für alle Autobahnen und Schnellstraßen brauchst du die Vignette als Aufkleber oder digital, erhältlich für zehn Tage, zwei Monate oder ein Jahr. Auf der Tauernautobahn A10 kommt für den Tauern- und Katschbergtunnel eine Sondermaut hinzu, die nicht enthalten ist.
Kann man im Salzburgerland baden?
Ja, vor allem im Norden: Der Zeller See, der Wallersee, der Fuschlsee und der Mattsee werden im Sommer über 20 Grad warm und haben Strandbäder. Wenige Kilometer weiter beginnt das Salzkammergut mit Wolfgangsee und Mondsee. Badesaison ist etwa von Juni bis September.
Liegt Hallstatt im Salzburgerland?
Nein, Hallstatt am Hallstätter See gehört zu Oberösterreich, ist von der Stadt Salzburg aber ein klassischer Tagesausflug. Rechne mit vollen Parkplätzen und komm früh oder reise mit Bahn und Schiff an; der Ort ist beliebt und im Sommer stark besucht.
Welches Skigebiet ist das beste im Salzburgerland?
Für große Schaukeln ist Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn mit rund 270 Pistenkilometern top, für Schneesicherheit das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn bei Kaprun. Familien fahren gut in Flachau, Wagrain oder im Gasteinertal – alle liegen im Verbund Ski amadé auf einem gemeinsamen Skipass.
Was kann man in Salzburg mit Kindern machen?
Die Wasserspiele von Schloss Hellbrunn, die Festung mit der Standseilbahn, das Haus der Natur und der Zoo Salzburg sind Klassiker. Im Umland warten die Eisriesenwelt und die Greifvogelschau der Burg Hohenwerfen in Werfen sowie die Salzwelten mit Grubenbahn und Rutschen in Hallein.
Ist Salzburg an einem Tag machbar?
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt – Getreidegasse, Mozarts Geburtshaus, Dom, Festung und Schloss Mirabell – schaffst du an einem vollen Tag zu Fuß. Für Hellbrunn, ein Museum oder einen Seeausflug solltest du aber einen zweiten Tag einplanen, sonst wird es hektisch.
Wie warm wird der Zeller See im Sommer?
Der Zeller See erwärmt sich im Hochsommer auf über 20, in warmen Phasen bis etwa 23 Grad – warm genug für ein Bad nach der Bergtour. Rund um den See gibt es Strandbäder, einen flachen Rundweg und Ausflugsschiffe; die beste Badezeit liegt zwischen Juli und Anfang September.
Sind die Bergstraßen im Winter befahrbar?
Die großen Panoramastraßen wie die Großglockner-Hochalpenstraße und die Gerlos Alpenstraße sind im Winter gesperrt, meist von November bis Mai. Die normalen Talstraßen und Autobahnen bleiben offen, verlangen im Winter aber Winterreifen und bei Schneefall Ketten im Gepäck.
SalzburgerlandÜber der Salzach thront die Festung, und nur eine Talfahrt weiter beginnen Gletscher, tiefblaue Seen und die höchsten Straßen der Alpen.
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