Region · Ägypten

Hurghada

Zwischen dem Roten Meer und der ockerfarbenen Wüste liegt Ägyptens beständigste Sonnenadresse – mit Korallenriffen direkt vor dem Hotelsteg und Ferienbuchten von Makadi Bay bis Sahl Hasheesh.

Die Region

Was Hurghada ausmacht

Hurghada ist für viele Deutsche der schnellste Weg ans warme Meer im Winter: gut vier Flugstunden, dann Palmen, All-Inclusive und ein Riff, das oft schon am Hausstrand beginnt. Aus dem kleinen Fischerort der 1980er ist ein langgezogenes Badeziel geworden, das sich über 40 Kilometer Küste zieht – vom quirligen El Dahar mit Souk und Moschee über die Marina mit ihrer Promenade bis zu den durchgeplanten Resortbuchten im Süden. Makadi Bay und Sahl Hasheesh liegen abgeschottet hinter eigenen Toren, mit langen Sandstränden und Hausriffen; nördlich lockt das Lagunenstädtchen El Gouna. Das eigentliche Kapital aber liegt unter Wasser: Die Giftun-Inseln, Steilwände und Wracks des Roten Meeres zählen zu den besten Tauch- und Schnorchelrevieren weltweit. Dazu kommen Wüstensafaris per Quad, Ausflüge zu den Tempeln von Luxor und ein Klima, das fast das ganze Jahr Badewetter garantiert.

Reiseführer

Hurghada von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Der Sinkflug kommt aus dem Nichts. Eben noch endlose braune Wüste bis zum Horizont, dann kippt die Maschine übers Wasser, und das Rote Meer läuft in Streifen von Türkis nach Tiefblau unter der Tragfläche durch. Kaum ist die Tür auf, steht die trockene Hitze im Finger, es riecht nach Kerosin, Salz und heißem Asphalt – und irgendwo zwischen Gepäckband und Transferbus begreifst du, dass hier im Januar 24 Grad und ein Riff auf dich warten, während zu Hause die Scheiben zufrieren.

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Hurghada

Hurghada ist kein Ort mit Altstadt-Postkarten, sondern ein Küstenband aus drei Vierteln – wer es verstehen will, fährt einmal von El Dahar bis zur Marina durch.

Fang in El Dahar an, dem ältesten Teil der Stadt: Hier liegt der Souk, eine überdachte Marktgasse, in der sich Gewürzhändler, Parfümöl-Läden und Shishas aneinanderreihen, und wo Handeln zum Umgangston gehört – der erste genannte Preis ist selten der letzte. Nahe dem Souk steht auch eine große Stadtmoschee, deren Minarett über die niedrigen Häuser des Viertels ragt. El Dahar ist das ägyptischste Hurghada, weit weg von den Poolbars: Männer sitzen in den Ahwas beim Karten- und Domino-Spiel, aus den Läden dröhnt arabischer Pop, und ein Tee mit frischer Minze kostet fast nichts.

Das touristische Herz schlägt ein paar Kilometer weiter südlich in Sakkala rund um die Hurghada Marina. Die Promenade am Yachthafen ist abends der Treffpunkt schlechthin – flanieren zwischen Tauchbooten und Segelyachten, essen mit Blick aufs Wasser, und über allem thront die pastellfarbene Kulisse der Marina-Bauten. Unweit des Hafens steht die Al-Mina-Moschee mit ihren zwei Minaretten direkt am Meer, Hurghadas größtes und markantestes Gotteshaus. Tagsüber legen hier die Ausflugsboote zu den Riffen ab, abends füllen sich die Restaurants und Bars. Es ist bewusst gebaute Kulisse, keine gewachsene Stadt – aber als Bühne für den Sonnenuntergang und das erste kühle Getränk funktioniert sie.

Für Regentage – so selten sie sind – oder die heißen Mittagsstunden gibt es das Grand Aquarium Hurghada mit einem Unterwassertunnel und Becken voller Rochen, Haie und Rifffische, eine gute Einstimmung aufs echte Riff für Kinder. Wer es kitschiger mag, besucht die Sand City mit ihren riesigen Sandskulpturen oder das Mini-Ägypten. Der eigentliche Reiz Hurghadas liegt aber nicht in Attraktionen, die man abhakt, sondern im Rhythmus: morgens Riff, mittags Pool, nachmittags Souk oder Wüste, abends Marina.

Ein Wort zur Orientierung, das dir den ersten Tag erleichtert: Die drei Zonen liegen weit auseinander, und zu Fuß geht hier fast nichts. Zwischen El Dahar, Sakkala und den südlichen Hotelzonen pendelst du am günstigsten mit den blau-weißen Sammel-Microbussen, die die Küstenstraße entlangfahren, oder per Taxi zum vorher verhandelten Festpreis. Viele Hotels haben zudem eigene Shuttles in die Marina. Plane also nicht, spontan von Attraktion zu Attraktion zu schlendern – Hurghada besichtigt man in Etappen, mit dem Fahrzeug dazwischen.

Tauchen & Schnorcheln

Tauchen und Schnorcheln am Roten Meer

Zwei Meter unter der Oberfläche hört der Lärm der Motorboote auf, und vor der Maske zieht eine Wand aus Korallen vorbei, an der Hunderte gelb-schwarze Falterfische stehen wie in einer Warteschlange.

Tauchen und Schnorcheln am Roten Meer
Tauchen & Schnorcheln

Das Rote Meer bei Hurghada gehört zu den besten und zugänglichsten Tauchrevieren der Welt – und der Grund, warum viele überhaupt herkommen. Das Wasser ist warm (im Winter um 22, im Sommer bis 28 Grad), klar und meist ruhig, die Sicht reicht oft 20 bis 30 Meter weit. Wer noch nie getaucht ist, macht hier den Schnupperkurs oder gleich den Open-Water-Schein: Es gibt zahllose Tauchbasen, viele mit deutschsprachigen Instruktoren und SSI- oder PADI-Zertifizierung. Achte weniger auf den Preis als auf den Zustand des Equipments, kleine Gruppengrößen und Basen, die nicht jeden Tauchgang durchpeitschen.

Die klassischen Tauchplätze erreichst du per Tagesboot: die Riffe rund um die Giftun-Inseln, Fanadir mit seinen Steilwänden, Abu Ramada („das Aquarium“) mit Schwärmen aus Glasfischen und Fledermausfischen, und weiter draußen die Korallentürme von Umm Gamar. Weit im Norden an der Straße von Gubal liegt mit Shaab Abu Nuhas der berühmteste Wrackfriedhof des Roten Meeres, per Tagesboot oder Safari ab El Gouna oder Hurghada erreichbar – mehrere Frachter aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter die mit Fliesen und Wein beladenen Wracks, die zu den meistbetauchten Tauchspots Ägyptens zählen. Für die entfernteren Riffe lohnt sich eine Tauchsafari per Liveaboard über mehrere Tage.

Auch ohne Flasche kommst du ans Riff: Schnorcheln ist in Hurghada fast überall möglich, und viele Hotels werben mit einem eigenen Hausriff, das du direkt vom Steg aus erreichst. Prüfe vor der Buchung, ob das Riff wirklich am Haus liegt und intakt ist – in einigen Buchten ist der Korallengarten weiter draußen oder durch jahrelangen Andrang beschädigt. Sahl Hasheesh und Makadi Bay haben oft die besseren Hausriffe als die eng bebauten Zonen im Stadtzentrum. Nimm eigene Maske und Schnorchel mit, das erspart schlecht sitzende Leihware.

Ein paar Regeln schützen dich und das Riff gleichermaßen: Fass keine Korallen an – sie sind lebende Tiere, brechen leicht und können brennen –, steig nie auf die Riffplatte, und füttere keine Fische. Sonnencreme solltest du 20 Minuten vor dem Wasser auftragen oder ein UV-Shirt tragen, das schützt Haut und Korallen zugleich. Für Ausflüge zu den geschützten Inselriffen fällt eine Umweltgebühr für den Nationalpark an. Und plane den letzten Tauchgang so, dass zwischen Tauchen und Rückflug mindestens 18 bis 24 Stunden liegen – das ist keine Vorsicht, sondern Pflicht gegen die Dekompressionskrankheit.

Ausflüge & Touren

Hurghada Ausflüge zwischen Meer und Wüste

Kurz nach Sonnenaufgang steht der Jeep im Hotelhof, der Fahrer klopft den Staub von den Sitzen, und zwei Stunden später sitzt du zwischen schwarzen Vulkanbergen, wo das letzte Ortsschild längst hinter dir liegt.

Die beliebtesten Hurghada-Ausflüge gehen aufs Wasser: Ganztags-Bootstouren zu den Giftun-Inseln mit mehreren Schnorchelstopps, Mittagessen an Bord und Badezeit an einer Sandbank wie Orange Bay. Daneben gibt es Delfin-Touren – im Idealfall zu den wilden Spinnerdelfinen am Hausriff-Gebiet Sha'ab El Erg, wo Delfine frei vorbeiziehen; meide Angebote, bei denen Delfine in Gehegen gehalten oder zum Anfassen gejagt werden. Semi-U-Boote und Glasbodenboote bringen auch Nichtschwimmer und kleine Kinder ans Riff, ohne dass jemand die Maske aufsetzen muss.

Zu Land ist die Wüstensafari der Renner: mit dem Quad, dem Buggy oder im geländegängigen Jeep hinaus in die Eastern Desert, oft kombiniert mit einem Besuch im Bedouinen-Dorf, Kamelreiten, Sonnenuntergang über den Dünen und Abendessen unter freiem Himmel mit Blick in einen Sternenhimmel, wie ihn Stadtbewohner selten sehen. Die Quad-Touren sind staubig – Tuch und Sonnenbrille sind Pflicht, und wer empfindliche Atemwege hat, überlegt es sich zweimal. Buche solche Touren am besten über den Hotel-Reiseleiter oder eine etablierte Agentur, nicht beim erstbesten Straßenstand.

Wer Kultur will, nimmt den langen Tagesausflug nach Luxor auf sich: rund vier Stunden Fahrt pro Richtung durch die Wüste, dafür am Ziel das Tal der Könige mit dem Grab des Tutanchamun, der gewaltige Karnak-Tempel und der Hatschepsut-Tempel – die Dichte an Weltgeschichte gleicht die lange Anfahrt aus. Der Tag beginnt sehr früh und ist anstrengend, gerade im Sommer; alternativ fliegen manche Anbieter nach Kairo zu den Pyramiden von Gizeh, was den weiten Weg abkürzt. Beides ist ein voller Tag, kein Halbtagsprogramm – plane danach einen ruhigen Strandtag ein.

Ein Rat zum Buchen, der bares Geld und Ärger spart: Vergleiche die Hotel-Ausflüge mit denen der lokalen Agenturen in der Marina oder in Sakkala – oft sind Letztere deutlich günstiger, aber prüfe Bewertungen, Versicherung und ob eine seriöse Firma dahintersteht. Achte bei Bootstouren auf die Gruppengröße; die großen „Party-Boote“ sind billig, aber voll und laut, kleine Schnorcheltouren ruhiger und näher am Riff. Vereinbare Preise und Programm vorab schriftlich, und plane für alle Wüsten- und Fernausflüge Bargeld für Trinkgeld ein – Bakschisch gehört hier zur Kalkulation.

Makadi Bay

Makadi Bay, der Ferienort südlich von Hurghada

In Makadi Bay endet die Wüstenstraße an einem Bogen aus Sand, und das Einzige, was die Stille bricht, ist das Klatschen der Wasserrutschen und der Wind, der über die flache Bucht streicht.

Makadi Bay, der Ferienort südlich von Hurghada
Makadi Bay

Makadi Bay liegt rund 30 Kilometer südlich des Flughafens Hurghada und ist kein Ort im eigentlichen Sinn, sondern eine reine Hotelbucht: eine Reihe großer Resortanlagen entlang eines langen, hellen Sandstrands, dazwischen fast nichts. Wer hierher fährt, kommt zum Baden, Tauchen und Abschalten, nicht zum Bummeln – Souk, Nachtleben und Stadtluft gibt es hier nicht, dafür ist es ruhig, sauber und geschützt. Die Bucht fällt flach ins Meer ab, das Wasser ist meist ruhig, und viele Hotels haben ein eigenes Hausriff, das zu den besseren der Region zählt.

Das macht Makadi Bay zur Familienadresse Nummer eins südlich von Hurghada. Herzstück für Kinder ist der Makadi Water World Wasserpark mit Dutzenden Rutschen, den mehrere Hotels direkt angeschlossen haben oder gegen Eintritt anfahren – ein Nachmittag hier ersetzt jede Poolanimation. Die Anlagen sind überwiegend auf All-Inclusive und Familien ausgelegt, mit weitläufigen Gärten, mehreren Pools und Kinderclubs. Wer Trubel und Ausgehen sucht, ist hier falsch; wer mit Kindern verlässliches Badewetter, kurze Wege und Sicherheit will, genau richtig.

Der große Vorteil ist zugleich der Haken: Makadi Bay ist bewusst abgeschottet. Aus der Bucht kommst du nur mit Taxi oder Hotel-Shuttle heraus, und die Fahrt nach Hurghada dauert rund 30 bis 40 Minuten. Das hält den Ort ruhig, macht dich aber vom Hotelangebot abhängig – prüfe vor der Buchung, was das Resort an Restaurants, Riff und Aktivitäten bietet, denn spontan „mal woanders essen gehen“ ist hier keine Option. Für einen entspannten, in sich geschlossenen Badeurlaub ist genau das der Reiz.

Rund um Makadi Bay lohnt trotzdem der Blick über den Zaun: Nach Süden schließt Soma Bay mit Golfplatz und Kitesurf-Revier an, nördlich liegt Sahl Hasheesh mit seiner Promenade, und die Riffe der Region – etwa der lange Hausriff-Streifen und die Ausfahrten zu den Giftun-Inseln – sind von hier gut per Tauchboot erreichbar. Wüstensafaris und der Luxor-Ausflug werden auch ab Makadi angeboten, mit entsprechend längerer Abholzeit. Als Basis für einen ruhigen, familientauglichen Rote-Meer-Urlaub ist die Bucht eine der verlässlichsten Adressen der Küste.

Sahl Hasheesh

Sahl Hasheesh und die Lagune mit Promenade

Abends füllt sich die Promenade von Sahl Hasheesh mit Familien, die am Wasser entlangschlendern, während die Kuppeln des Zentrums im letzten Licht orange glühen und aus den Cafés Sheesha-Rauch zieht.

Sahl Hasheesh ist die durchkomponierteste der südlichen Buchten – rund 20 Kilometer südlich von Hurghada, aus dem Reißbrett auf eine geschwungene Bucht gesetzt. Anders als das reine Hotelband von Makadi hat Sahl Hasheesh ein Zentrum: einen im orientalischen Stil gebauten „Old Town“-Platz mit Arkaden, Restaurants, Läden und einer langen Strandpromenade, an der du auch ohne Hotelbindung entlangflanieren kannst. Das ist gepflegt, verkehrsberuhigt und gehoben – eine gebaute Kulisse zwar, aber eine, die abends Leben bekommt und dem Ort mehr Aufenthaltsqualität gibt als den anonymen Hotelbuchten.

Unter Wasser hält Sahl Hasheesh, was die Kulisse verspricht: Das Hausriff ist vielerorts direkt vom Strand aus erschnorchelbar, mit Korallengärten und Seegraswiesen, auf denen mit Glück Schildkröten grasen. Eine Besonderheit ist die künstlich angelegte „Sunken City“ vor der Küste – versenkte Nachbauten antiker Statuen und Bauten, die als Schnorchel- und Tauchziel dienen und gerade Familien Spaß machen. Die Bucht ist weitläufig, das Wasser ruhig, und weil die Anlagen großzügig verteilt stehen, wirkt der Strand selten überfüllt.

Die Hotellandschaft ist tendenziell gehobener als in der Stadt: viele Vier- und Fünf-Sterne-Resorts mit großen Poollandschaften, Spa und Golfnähe. Das schlägt sich im Preis nieder, dafür bekommst du Ruhe, Platz und ein stimmiges Gesamtbild. Wie in allen Buchten gilt: Du bist relativ abgeschottet, nach Hurghada in den Souk oder ins Nachtleben sind es 20 bis 30 Minuten Taxifahrt. Für Paare und Familien, die einen ruhigen, ästhetisch geschlossenen Badeurlaub mit gutem Hausriff suchen, ist Sahl Hasheesh eine der überzeugendsten Adressen der Region.

Praktisch heißt das: Wenn dir die Kombination aus gepflegter Promenade zum Abendspaziergang, gutem Schnorcheln vor der Tür und einer ruhigen, autofreien Umgebung wichtiger ist als Ausgehmeilen und Stadtleben, wählst du Sahl Hasheesh vor dem Zentrum Hurghadas. Umgekehrt: Wer jung reist, feiern und den Souk vor der Tür haben will, wohnt besser mittendrin in Sakkala. Beide Welten liegen nur eine kurze Fahrt auseinander – du kannst also in der ruhigen Bucht wohnen und für einen Abend in die Stadt fahren.

Orte an der Küste

Die Buchten der Küste von El Gouna bis Soma Bay

Wer die Küstenstraße von Norden nach Süden abfährt, merkt schnell, dass „Hurghada“ ein Sammelname ist – jede Bucht hat ihren eigenen Charakter, vom Lagunenstädtchen bis zum Kitesurf-Revier.

Ganz im Norden, rund 25 Kilometer von Hurghada, liegt El Gouna – die eleganteste Adresse der Küste, vom ägyptischen Bauunternehmer Orascom in den 1990ern komplett neu auf ein System von Lagunen und Inseln gesetzt. Weiße Häuser im nubisch-mediterranen Stil, Kanäle statt Straßen, Wassertaxis, eine belebte Marina und ein internationales Publikum machen El Gouna zum Kontrastprogramm: mehr Boutique-Ort als Badebunker, mit Restaurants, Bars und einem lebendigen Kitesurf- und Wassersport-Betrieb. Es ist teurer als Hurghada, dafür gepflegt und mit echtem Ortsleben – viele Langzeit-Überwinterer bleiben hier.

In der Mitte liegt Hurghada selbst mit seinen drei Vierteln, dem Souk, der Marina und dem größten Angebot an Hotels aller Preisklassen. Es ist das quirligste, ägyptischste und am wenigsten durchgeplante Stück der Küste – hier hast du Straßenleben, Nachtleben und die günstigsten Ausflüge, aber auch Verkehr, Baustellen und weniger heile Kulisse. Wer das erste Mal ans Rote Meer fährt und flexibel sein will, sitzt hier zentral: Alle Buchten der Umgebung erreichst du von Hurghada aus in unter einer Stunde, und die Ausflugsboote starten direkt vor der Haustür.

Nach Süden reihen sich die ruhigen Resortbuchten: erst Sahl Hasheesh mit Promenade, dann Makadi Bay mit Wasserpark, weiter Soma Bay – eine Halbinsel mit renommiertem Golfplatz, Thalasso-Spa und einem der besten Kite- und Windsurf-Reviere Ägyptens, weil hier verlässlich Wind über die flache Lagune steht. Ganz im Süden folgt schließlich Safaga, ruhiger und ursprünglicher, bekannt für Tauchen und den heilklimatischen Ruf seines Sandes. Jede dieser Buchten ist in sich geschlossen und auf einen bestimmten Reisetyp zugeschnitten.

Für die Wahl heißt das konkret: El Gouna für Ortsleben, Wassersport und ein internationales Publikum; Hurghada für Zentralität, Preis und ägyptischen Alltag; Sahl Hasheesh und Makadi Bay für ruhiges Familien- und Paar-Baden mit gutem Hausriff; Soma Bay für Golf, Spa und Kitesurfen. Weil alle Buchten an derselben Küstenstraße liegen, kannst du in einer wohnen und die anderen per Taxi besuchen – ein Nachmittag in El Gouna oder ein Tag in Soma Bay ist von jedem Standort aus machbar. Leg dich also weniger auf „Hurghada“ als auf die passende Bucht fest.

Strände & Baden

Die schönsten Strände rund um Hurghada

An der Sandbank von Orange Bay steht das Wasser so flach und klar über dem hellen Grund, dass es aussieht, als läge das Boot auf einer Glasplatte.

Die Strände direkt in Hurghada-Stadt sind größtenteils Hotelstrände – hell, gepflegt, mit Liegen und Sonnenschirmen, aber oft eng bebaut und mit einem Ufer, das teils steinig ist oder erst nach einem Steg über die Riffkante ins tiefe Wasser führt. Für reines Baden am feinen Sandstrand fährst du besser in die südlichen Buchten: Makadi Bay und Sahl Hasheesh haben die längeren, flacheren Sandstrände, und in Soma Bay reicht eine breite Sandzunge weit ins ruhige Wasser. Prüfe bei der Hotelwahl genau, ob der Strand sandig oder felsig ist und ob du Badeschuhe brauchst.

Die eigentlichen „Traumstrände“ der Region liegen aber nicht am Festland, sondern auf den vorgelagerten Sandbänken der Giftun-Inseln. Orange Bay (Insel Giftun) und Paradise Island sind die bekanntesten: schmale weiße Sandzungen, umspült von türkisem Flachwasser, dahinter Riff zum Schnorcheln. Sie sind nur per Boot erreichbar, an schönen Tagen entsprechend voll, und es fällt eine Nationalpark- bzw. Inselgebühr an. Wer die Menge meiden will, bucht eine kleine, frühe Tour oder ein privates Boot – dann liegt die Sandbank in der ersten Stunde fast leer.

Ein Faktor, den Erstbesucher unterschätzen, ist der Wind. Die Rote-Meer-Küste ist über weite Strecken windig, besonders im Frühjahr und an exponierten Buchten – gut fürs Kitesurfen in El Gouna und Soma Bay, weniger schön, wenn du windstill in der Sonne liegen willst. Buchten mit natürlichem Windschutz oder nach Süden orientierte Strände sind dann angenehmer, und viele Hotels haben windgeschützte Poolbereiche als Rückzug. Frag im Zweifel nach der Ausrichtung des Strands; ein permanent auflandiger Wind kann den Badetag spürbar abkühlen.

Fürs Baden mit Kindern sind die flach abfallenden Sandstrände der südlichen Buchten die sichere Wahl: ruhiges, warmes Wasser, oft ohne scharfe Riffkante direkt am Ufer. Wo das Hausriff nah ist, brauchst du unbedingt Badeschuhe – auf Steinkorallen und Seeigel tritt man schnell, und Feuerkorallen brennen. Sonnenschutz ist am Roten Meer keine Kür: Die Sonne steht hoch und intensiv, auch bei Wind und im Winter, und der reflektierende Sand verstärkt sie. UV-Shirt, Hut und regelmäßiges Nachcremen gehören zum Strandtag, gerade in den Mittagsstunden.

Unterkünfte

Hotels und All-Inclusive für den Hurghada Urlaub

Um sieben Uhr abends öffnet das Buffet, die Poolbar füllt die ersten Cocktails ab, und irgendwo zwischen Show-Küche und Meerblick-Terrasse merkst du, dass „All-Inclusive“ hier weniger Paket als Lebensgefühl ist.

Der Hurghada-Urlaub ist zu großen Teilen ein All-Inclusive-Urlaub – die meisten Reisenden buchen ein Resort mit Vollverpflegung, Getränken, Pools und Animation und verbringen den Großteil der Zeit auf der Anlage. Das Angebot reicht von einfachen Drei-Sterne-Häusern im Stadtzentrum bis zu weitläufigen Fünf-Sterne-Resorts in den südlichen Buchten mit mehreren À-la-carte-Restaurants, Aquapark und Spa. Für den Preis bekommst du hier deutlich mehr Anlage als in vielen Mittelmeerzielen; das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einer der Hauptgründe, warum Hurghada seit Jahrzehnten läuft.

Bei der Lage entscheidest du zwischen Stadt und Bucht. Im Zentrum von Hurghada (Sakkala, Marina-Nähe) wohnst du mittendrin, mit Souk, Ausflügen und Nachtleben zu Fuß oder per kurzer Taxifahrt erreichbar – dafür lauter und weniger heile Kulisse. In den Buchten (Makadi Bay, Sahl Hasheesh, Soma Bay, El Gouna) wohnst du ruhiger, gepflegter und oft mit besserem Hausriff, bist aber vom Hotelangebot abhängig und auf Taxis angewiesen. Faustregel: Familien und Ruhesuchende in die Buchten, junge Reisende und Flexible in die Stadt.

Prüfe vor der Buchung ein paar handfeste Punkte, die im Prospekt gern untergehen: Ist der Strand sandig oder felsig? Gibt es ein echtes Hausriff am Haus – und ist es intakt? Wie weit ist es zum nächsten Ort, und fährt ein kostenloser Shuttle? Bei All-Inclusive lohnt der Blick, welche Restaurants und Getränke wirklich inklusive sind und was extra kostet. Aktuelle Gästebewertungen mit Fotos sagen mehr als Hochglanzbilder, gerade zu Sauberkeit, Essensqualität und Zustand der Anlage, die zwischen Häusern stark schwankt.

Wer es individueller mag, findet abseits der großen Resorts auch kleinere Boutique-Hotels und Apartments – vor allem in El Gouna mit seinen Lagunenhäusern und in Teilen Hurghadas. Das ist eher etwas für Wiederholungstäter, Überwinterer und Wassersportler, die nicht ans Buffet gebunden sein wollen und selbst kochen oder auswärts essen. Für den klassischen ersten Rote-Meer-Urlaub, gerade mit Kindern, bleibt das All-Inclusive-Resort aber die stressärmste Wahl: ein Preis, alles inklusive, und der Nachwuchs pendelt selbstständig zwischen Pool, Rutsche und Buffet.

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

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Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

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Essen & Trinken

Essen und Trinken in Hurghada

Auf dem Souk in El Dahar dreht sich das Hähnchen am Spieß, daneben backt einer Falafel in siedendem Öl, und für ein paar Pfund bekommst du ein Fladenbrot, das noch die Hitze des Ofens hat.

Wer nur im Hotel isst, verpasst die ägyptische Küche – und die ist gut, herzhaft und günstig. Grundnahrungsmittel ist Brot (Aish), dazu gibt es Ful Medames (geschmorte Saubohnen), Ta'amiya (die ägyptische Falafel aus Bohnen), Koshari (ein Straßengericht aus Reis, Linsen, Nudeln und Röstzwiebeln mit Tomatensauce) und Mezze wie Tahina, Baba Ghanoush und eingelegtes Gemüse. In den lokalen Lokalen von El Dahar isst du all das für einen Bruchteil der Hotelpreise und deutlich authentischer – frag nach, wo die Einheimischen essen.

Am Roten Meer gehört Fisch auf den Tisch: In den Fischrestaurants der Stadt und der Marina wählst du die Ware oft frisch aus der Auslage und lässt sie gegrillt oder in Salzkruste zubereiten, dazu Reis, Salat und Fladenbrot. Gambas, Calamari, Dorade und Wolfsbarsch sind Standard – kläre den Preis (meist nach Gewicht) vor dem Bestellen, damit die Rechnung keine Überraschung wird. Zum Abschluss kommt oft ein Tee mit frischer Minze oder ein Karkade, der leuchtend rote Hibiskustee, kalt oder heiß.

In der Marina und in El Gouna findest du daneben die ganze internationale Bandbreite – Pizza, Sushi, Steakhäuser, Burger –, ausgelegt aufs Urlaubspublikum und entsprechend teurer als die lokale Küche. Für den Abend am Wasser ist das eine schöne Kulisse; für den echten Geschmack des Landes gehst du besser in die einfacheren Lokale. Alkohol ist in touristischen Hotels, Bars und Restaurants erhältlich, außerhalb aber teuer und nicht überall verfügbar – Ägypten ist ein muslimisch geprägtes Land, und gerade während des Ramadan ändern sich Essenszeiten und Angebot.

Zwei praktische Hinweise ersparen dir Ärger: Trink kein Leitungswasser und nimm auch keine Eiswürfel unklarer Herkunft – Wasser aus versiegelten Flaschen ist überall günstig zu haben, und die meisten Magenprobleme lassen sich so vermeiden. Und rechne mit Trinkgeld: Bakschisch ist in Ägypten fester Bestandteil des Alltags, vom Restaurant über den Zimmerservice bis zum Kofferträger. Halte dafür immer etwas Kleingeld in Ägyptischen Pfund bereit; kleine, regelmäßige Beträge sind üblich und werden erwartet, ohne dass es dich viel kostet.

Anreise & Mobilität

Anreise nach Hurghada und Wege vor Ort

Der Flughafen Hurghada liegt so nah an den Hotelzonen, dass du vom Landeanflug bis zum ersten Sprung in den Pool oft keine 90 Minuten brauchst.

Die Anreise ist der große Pluspunkt: Von Deutschland aus fliegst du in rund 4 bis 4,5 Stunden direkt zum Hurghada International Airport (HRG), mit zahlreichen Direktverbindungen ab Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin und weiteren Flughäfen. Viele Flüge sind Charter- oder Pauschalverbindungen, gerade in der Wintersaison, wenn Hurghada als Sonnenziel Hochkonjunktur hat. Die Zeitverschiebung beträgt nur eine Stunde (im Sommer teils null), ein Jetlag bleibt also aus – ein Grund, warum das Ziel auch für einen kurzen Winterurlaub mit Kindern funktioniert.

Vor der Einreise brauchst du ein Touristenvisum. Du bekommst es als E-Visa vorab online, bei vielen Pauschalreisen ist es eingeschlossen, oder du kaufst es bei Ankunft am Flughafen (Visa on Arrival). Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Weil sich Einreisebestimmungen ändern können, prüfe kurz vor Abflug die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts – das ist in fünf Minuten erledigt und erspart Diskussionen am Schalter. Den Flughafentransfer organisiert bei Pauschalreisen der Veranstalter; sonst nimmst du ein Taxi zum vorher verhandelten Festpreis.

Vor Ort brauchst du selten einen Mietwagen. Weil die Hotels alles bieten und die Ausflüge mit Abholung arbeiten, kommst du meist ohne eigenes Auto aus – zumal der ägyptische Verkehr ungewohnt und der Fahrstil forsch ist. Innerhalb der Küstenzone bewegst du dich per Taxi (Preis immer vor der Fahrt aushandeln, es gibt selten Taxameter) oder mit den blau-weißen Sammel-Microbussen entlang der Küstenstraße, die spottbillig, aber ohne festen Fahrplan sind. Uber und Bolt sind in Hurghada teilweise verfügbar und nehmen die Preisdiskussion aus dem Taxi.

Für Ausflüge über die Küste hinaus – Luxor, Kairo, die Wüste – buchst du am einfachsten organisierte Touren mit Transfer, statt selbst zu fahren: Die Fernstraßen durch die Wüste sind lang, einsam und teils mit Kontrollpunkten versehen, und der Aufwand lohnt für einen Urlaub nicht. Wer die Region intensiver bereisen oder zwischen mehreren Buchten pendeln will, mietet punktuell ein Taxi für den Tag zum Pauschalpreis – oft günstiger und entspannter als ein Mietwagen. So bleibst du mobil, ohne dich selbst durch den Verkehr kämpfen zu müssen.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

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Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für Hurghada mit Wetter und Wassertemperatur

Hurghada hat kaum eine echte Nebensaison – die Sonne scheint fast immer, die Frage ist nur, ob dir 25 oder 40 Grad lieber sind.

Das Klima am Roten Meer ist heiß und extrem trocken: Regen fällt kaum, die Sonne scheint das ganze Jahr, und Badewetter herrscht praktisch durchgehend. Die Unterschiede liegen in der Intensität. Der Winter (Dezember bis Februar) ist mild mit rund 22 bis 24 Grad, angenehm zum Baden, aber abends und bei Wind spürbar kühler – ein Fleece für den Abend gehört ins Gepäck. Der Hochsommer (Juni bis August) bringt 35 bis 40 Grad, Wüstenglut, in der man sich fast nur zwischen Pool, Meer und Klimaanlage bewegt. Am ausgewogensten sind Frühjahr und Herbst. Das Wasser des Roten Meeres ist ganzjährig warm, von rund 21 Grad im Winter bis 28 Grad im Spätsommer.

Jan22°11°mild, abends kühl
Feb23°12°mild, teils windig
Mär26°14°warm, windanfällig
Apr29°17°ideal, angenehm
Mai33°21°warm, viel Sonne
Jun35°24°heiß, trocken
Jul36°26°sehr heiß
Aug37°27°Höchsthitze
Sep34°25°heiß, warmes Meer
Okt31°21°ideal, Bestzeit
Nov27°17°ideal, angenehm
Dez23°13°mild, Wintersonne

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für Hurghada sind April, Mai sowie Oktober und November: warm genug fürs entspannte Baden bei rund 27 bis 33 Grad, ohne die Wüstenglut des Hochsommers. Der Winter funktioniert als Sonnenflucht mit 22 bis 24 Grad, verlangt aber wegen Wind und kühler Abende einen Pullover; Juli und August sind mit bis zu 40 Grad nur etwas für Hitzefeste, die ohnehin zwischen Pool und Klimaanlage pendeln.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Hurghada

Wann ist die beste Reisezeit für Hurghada?
April, Mai, Oktober und November sind ideal – rund 27 bis 33 Grad, warmes Wasser und weniger Extremhitze als im Sommer. Der Winter eignet sich als milde Sonnenflucht um 22 Grad, im Hochsommer klettern die Werte auf 35 bis 40 Grad.
Wie lange dauert der Flug nach Hurghada?
Von Deutschland aus fliegst du in rund 4 bis 4,5 Stunden direkt zum Flughafen Hurghada (HRG). Es gibt viele Direktverbindungen ab großen deutschen Flughäfen, und die Zeitverschiebung beträgt nur eine Stunde, sodass kein Jetlag entsteht.
Braucht man für Hurghada ein Visum?
Ja, deutsche Reisende benötigen für Ägypten ein Touristenvisum – als E-Visa vorab online, oft im Pauschalpreis enthalten oder bei Ankunft am Flughafen. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein; prüfe die aktuellen Regeln vor Abflug.
Was ist der Unterschied zwischen Makadi Bay, Sahl Hasheesh und Hurghada?
Hurghada ist die Stadt mit Souk, Marina und Nachtleben. Makadi Bay und Sahl Hasheesh sind ruhige Resortbuchten südlich davon – ohne gewachsenen Ort, dafür mit langen Sandstränden und Hausriffen. Stadt für Trubel, Buchten für Ruhe und Familien.
Kann man in Hurghada gut tauchen und schnorcheln?
Ja, das Rote Meer bei Hurghada zählt zu den besten Tauchrevieren weltweit: warmes, klares Wasser, bunte Riffe, Steilwände und Wracks. Viele Hotels haben ein Hausriff, dazu gibt es zahlreiche Tauchbasen mit Kursen und Tagestouren zu den Giftun-Inseln.
Welche Ausflüge lohnen sich in Hurghada?
Beliebt sind Bootstouren zu den Giftun-Inseln, Schnorchel- und Delfin-Trips sowie Wüstensafaris per Quad oder Jeep mit Bedouinen-Abend. Für Kulturinteressierte lohnt der lange Tagesausflug nach Luxor mit Tal der Könige und Karnak-Tempel.
Ist Hurghada für Familien geeignet?
Sehr gut: All-Inclusive-Resorts mit Wasserrutschen, flach abfallende Sandstrände und Wasserparks wie Makadi Water World. Das warme, ruhige Wasser passt für Kinder, und die kurze Flugzeit ohne nennenswerte Zeitverschiebung macht die Anreise entspannt.
Kann man in Hurghada mit Euro oder Karte bezahlen?
In Hotels, bei Tauchbasen und Ausflügen werden Euro und US-Dollar oft akzeptiert, Karten gehen in größeren Häusern. Offizielle Währung ist das Ägyptische Pfund – für Souk, Taxi und das übliche Trinkgeld (Bakschisch) solltest du immer Bargeld in kleiner Stückelung dabeihaben.
Ist das Wasser in Hurghada zum Baden warm?
Ja, das Rote Meer ist ganzjährig warm: von rund 21 Grad im Winter bis etwa 28 Grad im Spätsommer. Selbst im Januar ist Baden möglich; nur bei Wind und an kühlen Abenden fühlt es sich frischer an. Zum Schnorcheln ist das klare Wasser fast immer geeignet.
Muss man in Hurghada auf das Wetter oder Wind achten?
Ja: Die Küste ist über weite Strecken windig, besonders im Frühjahr – top fürs Kitesurfen, weniger schön beim windstillen Sonnenliegen. Achte bei der Hotelwahl auf die Strandausrichtung und windgeschützte Poolbereiche; Regen ist dagegen fast nie ein Thema.
Braucht man in Hurghada einen Mietwagen?
Meist nicht. Die Hotels bieten alles, Ausflüge arbeiten mit Abholung, und der ägyptische Verkehr ist ungewohnt. Für kurze Wege nimmst du Taxi, Sammel-Microbus oder teils Uber/Bolt; für Tagesausflüge sind organisierte Touren mit Transfer die einfachste Lösung.
Sollte man in Hurghada im Souk handeln?
Unbedingt – auf dem Souk in El Dahar gehört Feilschen zum Umgangston, und der erste genannte Preis ist selten der letzte. Bleib freundlich, nenn ruhig deutlich weniger und geh notfalls weiter; oft folgt dann ein besseres Angebot. Feste Preise gelten nur in Hotels und Supermärkten.
Wie sicher ist Trinkwasser und Essen in Hurghada?
Trink nur Wasser aus versiegelten Flaschen und meide Eiswürfel unklarer Herkunft – das verhindert die meisten Magenprobleme. Hotelbuffets und etablierte Restaurants sind in der Regel unproblematisch; bei Streetfood auf frisch Zubereitetes und gut besuchte Stände achten.
HurghadaZwischen dem Roten Meer und der ockerfarbenen Wüste liegt Ägyptens beständigste Sonnenadresse – mit Korallenriffen direkt vor dem Hotelsteg und Ferienbuchten von Makadi Bay bis Sahl Hasheesh.
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