Was kostet Geld abheben im Ausland?
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Das hängt von deiner Karte und vom Automaten ab. Kartenseitig fallen oft 1,5–2 % Auslandseinsatzentgelt plus eine Abhebegebühr an; Reisekarten wie die Hanseatic Bank GenialCard oder die TF Bank Mastercard Gold heben im Ausland dagegen ohne eigene Gebühren ab. Zusätzlich kann der Automatenbetreiber ein Entgelt verlangen – es wird vor der Bestätigung angezeigt. Bei echten Kreditkarten fallen auf Bargeld zudem meist Sollzinsen ab dem Buchungstag an, also den Betrag direkt ausgleichen.
Wo kann ich im Ausland kostenlos Geld abheben?
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Am zuverlässigsten an Geldautomaten von Banken, mit einer Karte ohne Auslands- und Abhebegebühren. Freistehende Automaten in Touristenzonen und an Flughäfen verlangen häufiger eigene Betreiberentgelte und bieten aggressiv die teure Euro-Umrechnung an. Ganz kostenlos wird es nur, wenn auch der Betreiber kein Entgelt aufschlägt – wird eines angezeigt, kannst du den Vorgang abbrechen und einen anderen Automaten suchen.
Soll ich im Ausland in Euro oder in Landeswährung zahlen?
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Immer in Landeswährung. Wählst du Euro, greift die Dynamic Currency Conversion (DCC) des Händlers oder Automatenbetreibers mit einem Aufschlag von typisch 3–8 % auf den Wechselkurs. In Landeswährung rechnet dagegen dein Kartennetzwerk zum regulären Kurs um – mit einer Karte ohne Fremdwährungsgebühr kommt dann gar kein Aufschlag mehr dazu.
Reicht meine girocard im Urlaub?
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Außerhalb Deutschlands ist die girocard unzuverlässig: Sie funktioniert nur über ein Co-Badge, seit Mitte 2023 werden keine neuen Maestro-Karten mehr ausgegeben, und online ist sie kaum nutzbar. Für Reisen gehört eine Visa oder Mastercard ohne Fremdwährungsgebühr ins Gepäck – für Hotel- und Mietwagenkautionen idealerweise eine echte Kreditkarte mit Kreditrahmen.