Die Inselgruppen von Fidschi im Überblick
Von Viti Levu bis in die entlegenen Yasawas – so ordnest du das Archipel und findest die Inselgruppe, die zu deiner Reise passt.

Fidschi ist kein einzelnes Reiseziel, sondern ein Archipel aus 333 Inseln, und die erste Entscheidung deiner Reise lautet, in welche Inselgruppe du überhaupt willst. Fast jede Reise beginnt auf Viti Levu, der mit Abstand größten Insel. Hier landen die Flieger am internationalen Flughafen Nadi im trockeneren Westen, hier liegt die quirlige Hauptstadt Suva im feuchteren Osten, und von hier aus fächern sich alle übrigen Regionen auf. Die meisten kleineren Inseln erreichst du anschließend nur noch per Katamaran, Kleinflugzeug oder Wasserflugzeug, was den Rhythmus deiner ganzen Route bestimmt.
Am schnellsten liegen die Mamanuca-Inseln vor dir, eine überschaubare Kette kleiner Riffinseln direkt vor Nadi, ideal für einen ersten Insel-Stopp und für Tagesausflüge. Nordwestlich schließen die Yasawa-Inseln an, vulkanisch, bergiger und spürbar ruhiger, verbunden durch den täglichen Katamaran Yasawa Flyer. Wer mehr Zeit hat, fliegt weiter in den Norden nach Vanua Levu mit dem verschlafenen Taucherort Savusavu oder auf die üppig grüne Garteninsel Taveuni, wo der Bouma-Nationalpark mit seinen Wasserfällen liegt. Ganz im Süden warten Kadavu am Great Astrolabe Reef und die kleine Insel Beqa mit ihrer berühmten Lagune.
Für die Auswahl hilft eine einfache Logik. Je näher eine Insel an Nadi liegt, desto kürzer der Transfer und desto leichter lassen sich mehrere Etappen verbinden. Die Coral Coast an der Südküste von Viti Levu ist sogar über die Straße erreichbar und eignet sich gut für einen entspannten Auftakt ohne weiteres Boot. Taucher und Ruhesuchende nehmen dagegen die längeren Wege in Kauf und steuern die abgelegenen Riffe im Norden und Süden an. Plane für jede entlegene Insel genügend Puffer ein, denn die Transfers dorthin fressen schnell einen halben Reisetag.







