Land · Ozeanien

Fidschi

333 Inseln im Herzen des Südpazifiks: Fidschi ist das Versprechen von türkisem Wasser, weißem Sand und einer Herzlichkeit, die zum Sprichwort geworden ist.

Über Fidschi

Urlaub in Fidschi

Ein Fidschi Urlaub beginnt dort, wo die Landkarte in unzählige grüne Tupfer zerfällt: 333 Inseln, eingefasst von einem der größten Korallenriff-Systeme der Erde. Zwischen den beiden Hauptinseln Viti Levu und Vanua Levu liegen verstreute Atolle, Vulkankegel und Sandbänke, die bei Ebbe wie aus dem Nichts auftauchen. Wer durch dieses Archipel reist, wechselt mühelos zwischen Welten – vom belebten Hafen in Nadi zu einsamen Buchten, die nur per Boot erreichbar sind. Die Fidschi Inseln stehen für mehr als Postkarten-Strände. Hier begrüßt man Gäste mit einem warmen "Bula!", teilt eine Schale Kava in der Dorfgemeinschaft und lebt einen Rhythmus, den die Einheimischen liebevoll "Fiji Time" nennen. Unter Wasser entfaltet sich ein eigenes Universum aus Weichkorallen, Mantarochen und Riffhaien, während an Land Regenwald, Wasserfälle und Zuckerrohrfelder das Bild prägen. Ob Flitterwochen in einem Überwasser-Bungalow, Familienzeit an seichten Lagunen oder Tauch-Abenteuer im Freiwasser – Fidschi lässt sich so entspannt oder so aktiv gestalten, wie man möchte. Das tropische Klima, die kurzen Bootswege zwischen den Inselgruppen und die Gastfreundschaft machen das Archipel zu einem der entspanntesten Fernreiseziele überhaupt.

Fidschi – Karte
Reiseführer

Fidschi von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Nach den ersten Eckdaten zu den Fidschi Inseln geht dieser Reiseführer in die Tiefe und zeigt dir, welche Inselgruppe zu welcher Reise passt, wie du sie zu einer Route verbindest, wann die beste Reisezeit ist und wie du die weite Anreise clever planst.

Wohin im Archipel

Die Inselgruppen von Fidschi im Überblick

Von Viti Levu bis in die entlegenen Yasawas – so ordnest du das Archipel und findest die Inselgruppe, die zu deiner Reise passt.

Die Inselgruppen von Fidschi im Überblick
Wohin im Archipel

Fidschi ist kein einzelnes Reiseziel, sondern ein Archipel aus 333 Inseln, und die erste Entscheidung deiner Reise lautet, in welche Inselgruppe du überhaupt willst. Fast jede Reise beginnt auf Viti Levu, der mit Abstand größten Insel. Hier landen die Flieger am internationalen Flughafen Nadi im trockeneren Westen, hier liegt die quirlige Hauptstadt Suva im feuchteren Osten, und von hier aus fächern sich alle übrigen Regionen auf. Die meisten kleineren Inseln erreichst du anschließend nur noch per Katamaran, Kleinflugzeug oder Wasserflugzeug, was den Rhythmus deiner ganzen Route bestimmt.

Am schnellsten liegen die Mamanuca-Inseln vor dir, eine überschaubare Kette kleiner Riffinseln direkt vor Nadi, ideal für einen ersten Insel-Stopp und für Tagesausflüge. Nordwestlich schließen die Yasawa-Inseln an, vulkanisch, bergiger und spürbar ruhiger, verbunden durch den täglichen Katamaran Yasawa Flyer. Wer mehr Zeit hat, fliegt weiter in den Norden nach Vanua Levu mit dem verschlafenen Taucherort Savusavu oder auf die üppig grüne Garteninsel Taveuni, wo der Bouma-Nationalpark mit seinen Wasserfällen liegt. Ganz im Süden warten Kadavu am Great Astrolabe Reef und die kleine Insel Beqa mit ihrer berühmten Lagune.

Für die Auswahl hilft eine einfache Logik. Je näher eine Insel an Nadi liegt, desto kürzer der Transfer und desto leichter lassen sich mehrere Etappen verbinden. Die Coral Coast an der Südküste von Viti Levu ist sogar über die Straße erreichbar und eignet sich gut für einen entspannten Auftakt ohne weiteres Boot. Taucher und Ruhesuchende nehmen dagegen die längeren Wege in Kauf und steuern die abgelegenen Riffe im Norden und Süden an. Plane für jede entlegene Insel genügend Puffer ein, denn die Transfers dorthin fressen schnell einen halben Reisetag.

Kultur und Natur

Sehenswürdigkeiten zwischen Regenwald und Dörfern

Thermalquellen, Orchideengärten und traditionelle Dörfer zeigen, dass Fidschi zwischen den Stränden mehr zu bieten hat.

Sehenswürdigkeiten zwischen Regenwald und Dörfern
Kultur und Natur

Fidschi lebt vom Wasser, doch das grüne Innere von Viti Levu hält eigene Ziele bereit, die viele Reisende unterschätzen. Nahe Nadi sprudeln die Sabeto-Thermalquellen mit ihrem warmen Schlammbad, in dem man sich von Kopf bis Fuß einreiben lässt, bevor man sich im Becken wieder sauber spült. Gleich nebenan blüht der Garden of the Sleeping Giant, eine große Orchideensammlung, die einst der Schauspieler Raymond Burr anlegen ließ. Beide Ziele verbindest du gut mit dem ersten oder letzten Reisetag, wenn du ohnehin in Flughafennähe bist.

Kulturell reicht die Insel tiefer, als es die Resorts vermuten lassen. Im Hochland hinter der Küste liegt Navala, eines der letzten Dörfer, in dem noch fast alle Häuser als traditionelle Bure mit Grasdächern errichtet sind. In Nadi steht mit dem Sri-Siva-Subramaniya-Tempel einer der größten Hindu-Tempel der Südhalbkugel, ein sichtbares Erbe der indischstämmigen Bevölkerung. Wer die Hauptstadt besucht, findet in Suva mit dem Fiji Museum und dem großen überdachten Markt einen ehrlichen Blick auf den Alltag jenseits der Ferienanlagen, samt Kolonialbauten und geschäftigem Hafen.

Für Naturfreunde lohnt der Sigatoka-Sand-Dunes-Nationalpark, Fidschis erstes Schutzgebiet, wo alte Dünen an der Küste aufragen und archäologische Funde von früher Besiedlung zeugen. Nahe Suva bietet der Colo-i-Suva-Regenwald schattige Pfade und Badebecken unter kleinen Wasserfällen. Auf Taveuni führen die Tavoro-Wasserfälle im Bouma-Park durch dichten Dschungel, und die kleine Kolonialstadt Levuka auf der Insel Ovalau gehört als erstes Weltkulturerbe des Landes zur Unesco-Liste. So verbindest du deine Strandtage mit Ausflügen, die zeigen, wie Fidschi jenseits von Lagune und Liegestuhl wirklich tickt.

Sand und Lagune

Die schönsten Strände auf Fidschi

Feiner Sand am Festland oder türkise Lagune vor der Insel – wo du die schönsten Strände findest und worauf es bei den Gezeiten ankommt.

Die Strände auf Fidschi teilen sich grob in zwei Welten, und es hilft, den Unterschied schon vor der Buchung zu kennen. Am Festland von Viti Levu gilt Natadola als schönster Sandstrand, ein breiter, heller Bogen mit ungewöhnlich gutem Badewasser, sanften Wellen zum Bodysurfen und Reitangeboten am Ufer. Entlang der Coral Coast reihen sich weitere Küstenabschnitte, viele davon mit einem vorgelagerten Saumriff, das bei Ebbe flach fällt und dann eher zum Spazieren als zum Schwimmen einlädt.

Die klassischen türkisfarbenen Buchten liegen jedoch auf den vorgelagerten Inseln. In den Mamanucas locken die feinen Strände von Castaway, Mana und Tokoriki, in den Yasawas die Blaue Lagune bei Nanuya Lailai und der lange Sandstreifen von Nacula. Dort fällt das Wasser rasch in kräftigem Türkis ab, die Lagunen sind vom offenen Meer geschützt, und oft kannst du direkt vom Strand aus über intakte Korallengärten schnorcheln, ohne erst mit dem Boot hinausfahren zu müssen. Bei Ausflügen halten die Boote zudem gern an einer Sandbank, die erst bei Ebbe aus dem Wasser auftaucht und für ein, zwei Stunden zum eigenen kleinen Strand wird.

Ein praktischer Hinweis betrifft die Gezeiten. An der Coral Coast und vor manchen Resorts liegt ein Riffdach, das bei Niedrigwasser trockenfällt, weshalb das Baden dort vor allem bei auflaufender Flut Freude macht. Ein Paar Badeschuhe schützt zuverlässig vor scharfen Korallenresten. Wer tiefes Wasser und sofortiges Schnorcheln sucht, ist auf den Inseln draußen klar besser aufgehoben, während das Festland mit Natadola und den langen, gut erreichbaren Küstenabschnitten für unkomplizierte Strandtage punktet.

Unter der Oberfläche

Tauchen und Schnorcheln auf Fidschi

Weichkorallen, Mantarochen und Haie machen Fidschi zu einem der spannendsten Tauchreviere im Südpazifik.

Tauchen und Schnorcheln auf Fidschi
Unter der Oberfläche

Fidschi trägt den Beinamen Weichkorallen-Welthauptstadt, und dieser Ruf hält der Wirklichkeit stand. Warme, nährstoffreiche Strömungen lassen die Riffe in Rot, Violett und Gelb aufleuchten, dazu kommt eine dichte Fischwelt und ganzjährig angenehme Wassertemperaturen zwischen etwa 25 und 29 Grad. Die klarste Sicht bietet die Trockenzeit von Juni bis Oktober, wenn weniger Regen Sediment ins Meer spült. Damit ist das Land nicht nur für erfahrene Taucher spannend, sondern auch für alle, die zum ersten Mal unter die Oberfläche schauen wollen. Weil das Wasser so warm bleibt, reicht meist ein dünner Neoprenanzug, und die Tauchbasen der Resorts nehmen auch Einsteiger mit auf ihre geführten Ausfahrten.

Das bekannteste Revier ist das Rainbow Reef in der Somosomo-Straße zwischen Taveuni und Vanua Levu, berühmt für die schräg abfallende Steilwand namens Great White Wall, die bei Strömung komplett mit weißen Weichkorallen bedeckt wirkt. Vor Kadavu erstreckt sich das Great Astrolabe Reef, eines der größten Barriereriffe der Welt, mit guten Chancen auf Mantarochen und größere Fische. In der Beqa-Lagune südlich von Viti Levu tauchst du in einem Schutzgebiet, in dem mehrere Haiarten unterwegs sind, darunter kapitale Bullenhaie.

Auch ohne Tauchschein kommst du auf deine Kosten, denn viele Resorts haben ein Hausriff direkt vor der Lagune, das du einfach vom Strand aus erschnorchelst. In den Yasawas ziehen zwischen Mai und Oktober Mantarochen durch die Kanäle bei Naviti, ein Höhepunkt für alle mit Maske und Schnorchel. Anfänger starten am besten mit einem Kurs im ruhigen Wasser der Mamanucas, während erfahrene Taucher die Strömungstauchgänge im Bligh Water und die geschützten Riffe des Namena-Reservats ansteuern, wo das Leben besonders dicht ist.

Route und Reisedauer

Fidschi Rundreise und Inselhüpfen planen

Wie du Inseln sinnvoll verbindest, wie lange du bleiben solltest und welche Route sich für den ersten Besuch bewährt hat.

Eine Fidschi Rundreise bedeutet vor allem Inselhüpfen, und das Rückgrat dafür ist der Katamaran. Der Yasawa Flyer startet täglich am Yachthafen von Denarau bei Nadi und arbeitet sich durch die Mamanuca- und Yasawa-Inseln vor. Mit einem sogenannten Bula-Pass steigst du an verschiedenen Resorts aus und später wieder zu, ganz ohne eigenes Boot. So fügst du mehrere Inseln zu einer durchgehenden Route zusammen und bezahlst die Transfers gebündelt statt jeden einzeln.

Weil der Flug aus Deutschland mit Umstiegen rund 24 bis 30 Stunden dauert, solltest du mindestens zehn bis vierzehn Tage einplanen, damit sich die weite Anreise überhaupt lohnt. Eine bewährte Route beginnt mit zwei bis drei Nächten an der Coral Coast oder auf Denarau, um in Ruhe anzukommen und den Jetlag abzuschütteln. Danach geht es für einige Tage in die nahen Mamanucas und anschließend tiefer in die Yasawas, wo das Tempo mit jeder Insel spürbar langsamer wird und die Wege länger werden.

Hast du zwei bis drei Wochen Zeit, lohnt der Sprung in den Norden nach Vanua Levu und auf die Garteninsel Taveuni, die du mit kurzen Inlandsflügen von Fiji Link oder Northern Air erreichst. Wichtig ist vor allem, die Route nicht zu überladen, denn Bootstransfers und die berühmte Fiji Time kosten mehr Zeit, als der Fahrplan verspricht. Viele Reisende hängen Fidschi zudem als Zwischenstopp an eine Neuseeland- oder Australienreise, was die lange Strecke sinnvoll aufteilt und den teuren Flug besser nutzt.

Küche des Südpazifiks

Essen und Trinken auf Fidschi

Pazifische Wurzeln und indische Einflüsse ergeben eine Küche, die viel abwechslungsreicher ausfällt als erwartet.

Die Küche Fidschis erzählt von zwei Kulturen, die seit über hundert Jahren nebeneinander leben. Aus dem melanesischen Erbe stammt Kokoda, roher Fisch wie Mahi-Mahi oder Walu, der in Limettensaft gart und danach mit Kokosmilch, Zwiebeln und Tomaten angemacht wird, das inoffizielle Nationalgericht der Inseln. Dazu reicht man Wurzelgemüse wie Taro und Cassava sowie Rourou, zarte Taroblätter in Kokoscreme, die viele Gerichte als milde Beilage begleiten und den Speiseplan bodenständig grundieren.

Das zweite Standbein ist die indisch geprägte Küche, denn rund ein Drittel der Bevölkerung hat indische Wurzeln, ein Erbe der Kolonialzeit. Auf Märkten und in einfachen Lokalen bekommst du frisch gebackenes Roti, Currys mit Ziege, Huhn oder Fisch, dazu Dhal aus Linsen und knusprige Samosa, oft kräftig und aromatisch gewürzt. Diese Mischung aus pazifischer und indischer Tradition macht das Essen deutlich abwechslungsreicher, als man es an einem reinen Inselziel im Südpazifik zunächst erwartet.

Ein Erlebnis für sich ist das Lovo, ein Festmahl aus dem Erdofen, bei dem Fleisch, Fisch und Knollen stundenlang auf heißen Steinen unter der Erde garen und in vielen Resorts zusammen mit einer Tanzvorführung serviert werden. Fester Bestandteil des Soziallebens ist Kava, ein erdig schmeckender Aufguss aus der Wurzel eines Pfeffergewächses, der bei Begrüßungszeremonien in den Dörfern gereicht wird. Frische Meeresfrüchte, tropische Früchte wie Papaya und Ananas sowie lokales Bier runden die Tafel ab. Wer abseits der Resorts essen will, wird auf den Wochenmärkten von Nadi und Suva fündig, wo einfache Garküchen Currys, gegrillten Fisch und frisches Obst anbieten.

Urlaub mit Kindern

Fidschi mit Kindern erleben

Warum Fidschi mit Kindern gut funktioniert und welche Inseln sich für einen entspannten Familienurlaub eignen.

Fidschi eignet sich gut für einen Urlaub mit Kindern, was vor allem an der Herzlichkeit der Fidschianer liegt, die dem Nachwuchs mit echter Zuwendung begegnen. Viele Resorts an der Coral Coast und in den Mamanucas sind gezielt auf Familien eingestellt. Sie bieten Kinderclubs mit Programm, flache und geschützte Lagunen zum Planschen und sogenannte Bure-Mamas, einheimische Betreuerinnen, die sich stundenweise um die Kleinen kümmern, damit auch die Eltern einmal in Ruhe durchatmen können.

Bei der Inselwahl gilt für Familien eine klare Faustregel. Je jünger die Kinder, desto kürzer sollte der Bootstransfer ausfallen, denn eine lange Überfahrt bei Wellengang kann den schönsten Anreisetag trüben. Die Mamanuca-Inseln liegen nur eine kurze Fahrt vor Nadi und sind damit deutlich entspannter zu erreichen als die weiter draußen gelegenen Yasawas. Häuser wie Plantation Island oder Castaway und die großen Anlagen an der Coral Coast bündeln ihr Familienangebot praktisch an einem einzigen Ort.

An Programm mangelt es nicht, vom Schnorcheln über Fahrten im Glasbodenboot bis zu Tanzabenden, dem Wasserpark Big Bula auf Denarau und dem Tierpark Kula Wild Adventure Park an der Coral Coast. Achte bei der Buchung allerdings darauf, dass einige der kleineren Inseln als reine Flitterwochen-Ziele ausschließlich Erwachsene aufnehmen. Und plane die lange Anreise mit genügend Puffer, damit die erste Nacht wirklich dem Ankommen gehört und nicht schon dem nächsten frühen Transfer zur Weiterreise. Viele Familienresorts haben zudem flache Pools und einen ruhigen Lagunenabschnitt, in dem schon kleine Kinder ihre ersten Schnorchelversuche wagen können.

Anreise und Transport

Anreise und Fortbewegung auf Fidschi

Wie du am besten anreist, zwischen den Inseln pendelst und was du für die Fortbewegung vor Ort wissen musst.

Die Anreise ist der größte Planungsposten deiner Reise, denn Direktflüge aus Deutschland nach Fidschi gibt es nicht. Übliche Wege führen mit mindestens einem Umstieg über Asien, etwa Hongkong, Singapur oder Seoul, über die USA mit der nationalen Fluglinie Fiji Airways ab Los Angeles oder über die Drehkreuze in Australien und Neuseeland. Insgesamt solltest du je nach Route mit rund 24 bis 30 Stunden Reisezeit rechnen. Ankunftsflughafen ist fast immer Nadi im trockenen Westen von Viti Levu.

Vor Ort übernehmen mehrere Verkehrsmittel das Inselhüpfen. Zwischen den nahen Inseln pendeln Katamarane wie der Yasawa Flyer und die Boote von South Sea Cruises, für größere Distanzen fliegen Fiji Link und Northern Air mit kleinen Maschinen die Nebeninseln an. Besonders abgelegene Resorts erreichst du oft nur per Wasserflugzeug oder Hubschrauber, was zwar bequem und schnell ist, aber als spürbarer Kostenfaktor ins Budget einfließt. Für die Planung heißt das, die Transfers früh mitzudenken und nicht erst vor Ort zu buchen.

Auf Viti Levu selbst kommst du gut mit Bus, Taxi oder Mietwagen voran. Gefahren wird links, und die gut ausgebaute Queens Road verbindet Nadi über die Coral Coast mit der Hauptstadt Suva, während die Kings Road den Norden der Insel erschließt. Bezahlt wird in Fidschi-Dollar, Amtssprachen sind Englisch, Fidschianisch und Fidschi-Hindi, sodass du dich mit Englisch überall gut verständigst. Für die Einreise gelten je nach Nationalität unterschiedliche Regeln, weshalb du die offiziellen Vorgaben kurz vor Abflug prüfen solltest. Ein weit über die Reise hinaus gültiger Reisepass gehört in jedem Fall ins Gepäck.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Partnerangebote in Kürze
Wann reisen

Beste Reisezeit für Fidschi

Fidschi liegt auf der Südhalbkugel, weshalb sich der Reisekalender im Vergleich zu Europa umdreht und die trockene Hauptsaison in unsere Sommermonate fällt.

Das Klima ist ganzjährig tropisch und warm, teilt sich aber in zwei Jahreszeiten. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober bringt kühlere Nächte, weniger Luftfeuchtigkeit und beständige Passatwinde, während die feuchte Zeit von November bis April heiß und schwül ausfällt und die Zyklon-Saison umfasst. Die folgenden Werte beziehen sich auf den touristisch wichtigen Westen von Viti Levu rund um Nadi und die vorgelagerten Inseln, die deutlich trockener sind als die windzugewandte Ostküste um Suva.

Jan31°24°Heiß und schwül, höchste Regenmengen und Beginn der Hauptzyklonzeit.
Feb31°24°Wärmster und feuchtester Monat, das Zyklon-Risiko ist am größten.
Mär31°23°Weiter schwül mit kräftigen Schauern, die Regenzeit klingt langsam aus.
Apr31°23°Übergangsmonat, die Niederschläge lassen spürbar nach.
Mai30°22°Start der Trockenzeit, angenehm warm bei sinkender Luftfeuchtigkeit.
Jun28°20°Trocken und mild mit stetigen Passatwinden, sehr gute Bedingungen.
Jul28°19°Kühlster Monat, trocken und klar, beste Sicht beim Tauchen.
Aug28°19°Trocken und angenehm, stabile Hauptsaison mit viel Sonne.
Sep29°20°Trocken und klar, in den Yasawas ist Mantarochen-Saison.
Okt30°21°Letzter zuverlässig trockener Monat, allmählich wärmer werdend.
Nov31°22°Beginn der feuchteren Jahreszeit, zunehmend schwül und wechselhaft.
Dez31°23°Heiß und feucht, Regen und Zyklon-Risiko nehmen wieder zu.

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die verlässlichste Reisezeit ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober, wenn Passatwinde für geringere Luftfeuchtigkeit und klare Sicht unter Wasser sorgen. Juli und August sind am kühlsten und zugleich am stärksten gebucht, während Mai und November als ruhigere Randmonate oft noch stabiles Wetter bringen. Von Dezember bis April musst du mit Hitze, kräftigen Schauern und dem Risiko tropischer Wirbelstürme rechnen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Fidschi

Wann ist die beste Reisezeit für Fidschi?
Am zuverlässigsten ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober mit kühleren Nächten, wenig Regen und klarer Sicht unter Wasser. Die feuchte Zeit von November bis April ist heiß, schwül und fällt in die Zyklon-Saison. Tauchen lohnt sich grundsätzlich das ganze Jahr.
Wie lange dauert der Flug von Deutschland nach Fidschi?
Direktflüge gibt es nicht. Mit einem Umstieg über Asien, die USA oder über Australien und Neuseeland solltest du inklusive Wartezeiten je nach Route rund 24 bis 30 Stunden einplanen. Ankunftsflughafen ist fast immer Nadi auf der Hauptinsel Viti Levu.
Braucht man für Fidschi ein Visum?
Reisende aus vielen Ländern erhalten für touristische Aufenthalte bei der Ankunft kostenfrei eine Genehmigung. Verlangt werden meist ein über die Reise hinaus gültiger Reisepass sowie ein Weiter- oder Rückflugticket. Prüfe die offiziellen Vorgaben kurz vor der Abreise.
Wie viele Tage sollte man für Fidschi einplanen?
Wegen der langen Anreise lohnen sich mindestens zehn bis vierzehn Tage, um Ankommen, ein bis zwei Inseln und etwas Erholung unterzubringen. Für eine Kombination mit dem Norden rund um Taveuni und Vanua Levu solltest du eher zwei bis drei Wochen ansetzen.
Welche Fidschi Inseln sind die schönsten?
Beliebt sind die nahen Mamanuca-Inseln für einfache Transfers, die ruhigeren Yasawa-Inseln für Abgeschiedenheit und die Coral Coast auf dem Festland. Wer taucht, steuert Taveuni, Kadavu oder Beqa mit ihren berühmten Riffen an.
Wo wohnt man auf Fidschi am besten?
Das hängt vom Reisestil ab. An der Coral Coast und auf Denarau liegen große, gut erreichbare Resorts mit Pools und Kinderclubs, während die Mamanucas und Yasawas mit kleinen Inselresorts direkt am Riff punkten. Wer es besonders exklusiv mag, bucht einen Überwasser-Bungalow über der Lagune, einfache Inselhostels in den Yasawas schonen dagegen das Budget.
Ist ein Fidschi Urlaub teuer?
Fidschi deckt die ganze Bandbreite ab, vom einfachen Inselhostel bis zum exklusiven Resort. Die größten Posten sind der Fernflug und die Boots- oder Flugtransfers zwischen den Inseln. Wer die Nebensaison nutzt und weniger Inseln wechselt, reist deutlich günstiger.
Kann man Fidschi als Pauschalreise oder all-inclusive buchen?
Ja, einige Veranstalter bieten Fidschi als Pauschalreise mit Flug und Resort an, oft kombiniert mit einem Zwischenstopp in Asien, den USA oder Neuseeland. Reine All-inclusive-Verpflegung ist seltener als in der Karibik, weil viele Inselresorts auf Halbpension und eigene Restaurants setzen. Wer mehrere Inseln verbinden will, bleibt mit einer individuell geplanten Route meist flexibler.
Wie kommt man zwischen den Inseln herum?
Für die nahen Gruppen fahren Katamarane wie der Yasawa Flyer und die Boote von South Sea Cruises. Größere Distanzen überbrücken Inlandsflüge von Fiji Link und Northern Air, abgelegene Resorts erreichst du per Wasserflugzeug oder Hubschrauber.
Ist Fidschi für Familien mit Kindern geeignet?
Ja, viele Resorts bieten Kinderclubs, flache Lagunen und einheimische Betreuerinnen. Für kleine Kinder sind die nahen Mamanuca-Inseln mit kurzen Transfers angenehmer als die weiter entfernten Yasawas. Einige Flitterwochen-Inseln nehmen allerdings nur Erwachsene auf.
Kann man auf Fidschi gut tauchen und schnorcheln?
Fidschi gilt als Weichkorallen-Welthauptstadt. Zu den Höhepunkten zählen das Rainbow Reef bei Taveuni, das Hai-Tauchen in der Beqa-Lagune und das Great Astrolabe Reef vor Kadavu. Viele Resorts haben ein Hausriff direkt vor der Lagune.
Was sollte man auf Fidschi essen?
Typisch sind Kokoda, roher Fisch in Limette und Kokosmilch, sowie das Lovo aus dem Erdofen. Durch die indischstämmige Bevölkerung gibt es zudem viele Currys und frisches Roti. Bei Zeremonien wird der traditionelle Kava-Aufguss gereicht.
Fidschi333 Inseln im Herzen des Südpazifiks: Fidschi ist das Versprechen von türkisem Wasser, weißem Sand und einer Herzlichkeit, die zum Sprichwort geworden ist.
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