Region · Österreich

Vorarlberg

Zwischen dem Bodensee und den Dreitausendern der Silvretta drängt sich Österreichs westlichstes Land auf engstem Raum.

5 Städte31 Sehenswürdigkeiten24 Hotels
Überblick

Deine Vorarlberg auf einen Blick

Beste Zeit
Juli/August für Bregenzer Festspiele und Bodensee, Dezember–April für Ski am Arlberg/Montafon
Gut für
Ski (Arlberg), Festspiele und Kultur, Architektur und Käse im Bregenzerwald, Wandern im Montafon
Anreise
Nächste Flughäfen München, Zürich und Innsbruck mit Bahnanschluss; München Hbf–Bregenz in ~2 Std., Zürich Flughafen–Bregenz in ~1,5 Std.
Hauptstadt
Bregenz am Bodensee
Basis
Bregenz (Bodensee/Festspiele) oder Lech/Montafon (Berge)
Tipp
Das ganze Land ist sehr gut per Öffi erschlossen — Auto oft verzichtbar
Die Region

Was Vorarlberg ausmacht

Vorarlberg ist Österreichs kleinstes Flächenland – und packt vom Seeufer bis ins Hochgebirge fast alles zusammen, was die Alpen hergeben. In Bregenz spielt im Sommer die Oper auf der Seebühne über dem Bodensee, dahinter steigt das Land über das Rheintal in die Berge: der Bregenzerwald mit seinen Holzdörfern und dem Bergkäse, das Montafon mit der Silvretta und Gipfeln über 3.000 Meter, Lech Zürs am Arlberg als eine der teuersten Wintersportadressen der Alpen. Das Kleinwalsertal liegt als österreichischer Winkel hinter Oberstdorf und ist nur von Deutschland aus erreichbar. Dazu kommt eine Baukultur aus Holz und Beton, für die Architekten aus der ganzen Welt anreisen. Ein Land der kurzen Wege, das man am besten mit dem Auto und guten Wanderschuhen erschließt.

Reiseführer

Vorarlberg von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Kurz hinter Lindau wird der Bodensee breit, das Autoradio wechselt in den österreichischen Verkehrsfunk, und über der Bregenzer Bucht steht abends noch das Bühnenbild der Festspiele im Wasser. Zwanzig Fahrminuten weiter beginnt schon das Rheintal, und dahinter staffeln sich die Täler wie Kulissen – Bregenzerwald, Montafon, Arlberg. Vorarlberg ist so klein, dass du morgens am See frühstückst und mittags auf einem Dreitausender stehst – und so vielfältig, dass die kurze Strecke dazwischen die halbe Reise ausmacht.

Sehenswürdigkeiten

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Vorarlberg

Am Bregenzer Hafen liegt der Betonkubus des Kunsthauses so nüchtern am Wasser, dass man erst beim Näherkommen begreift, wie viel Licht darin steckt.

Bregenz ist der logische Startpunkt. Im Juli und August spielen hier die Bregenzer Festspiele Oper auf der Seebühne, der größten Freilichtbühne der Welt, die jedes zweite Jahr für ein neues, oft riesenhaftes Bühnenbild direkt im Bodensee errichtet wird – Karten dafür gehen Monate im Voraus weg, buche früh. Ganzjährig lohnt das Kunsthaus Bregenz von Peter Zumthor, ein Milchglas-Betonkubus mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. In der höher gelegenen Oberstadt steht der barocke Martinsturm mit seiner mächtigen Zwiebelhaube; von den alten Gassen geht der Blick über die Dächer auf den See.

Der beste Rundblick kostet eine kurze Seilbahnfahrt: Die Pfänderbahn bringt dich vom Ufer in wenigen Minuten hinauf auf gut 1.020 Meter, und von der Aussichtsterrasse überblickst du den ganzen Bodensee, das Rheindelta und an klaren Tagen die Kette der Schweizer und Bayerischen Alpen. Oben gibt es einen kleinen Wildpark und einen Alpenwildpark-Rundweg, den auch Familien schaffen. Wer will, wandert den Berg auf gut markierten Wegen wieder hinunter nach Bregenz – rund anderthalb bis zwei Stunden abwärts durch Wald und über Wiesen.

Vorarlberg ist außerdem ein Wallfahrtsort für Architekturfans. Über das ganze Land verteilt stehen preisgekrönte Bauten aus Holz und Beton: die Kapelle Salgenreute bei Krumbach, die schlichten Buswartehäuschen desselben Ortes, für die internationale Architekten Entwürfe lieferten, der Werkraum Bregenzerwald in Andelsbuch von Peter Zumthor, das Vorarlberg Museum in Bregenz. In Dornbirn, der größten Stadt des Landes, führt das inatura als lebendiges Naturmuseum durch die Tier- und Pflanzenwelt der Region, gleich daneben öffnet sich die enge Rappenlochschlucht.

Ein letzter Klassiker liegt südlich: die Schattenburg über Feldkirch, eine der besterhaltenen Burganlagen Vorarlbergs, mit Museum und Burgschenke im Innenhof. Von der mittelalterlichen Altstadt mit ihren Laubengängen ist es nur ein Sprung über die Grenze nach Liechtenstein. Wer Zeit hat, plant die Sehenswürdigkeiten nicht als Abhakliste, sondern verteilt sie auf die Täler, durch die er ohnehin fährt – in Vorarlberg liegt selten etwas mehr als eine Stunde auseinander.

Sehenswürdigkeiten in Vorarlberg

Alle 31 Sehenswürdigkeiten
Montafon & Silvretta

Montafon und die Dreitausender der Silvretta

Auf der Bielerhöhe steht der Silvretta-Stausee türkis zwischen den Gipfeln, und wer früh oben ist, sieht die Gletscher des Piz Buin noch ohne die Reisebusse.

Montafon und die Dreitausender der Silvretta
Montafon & Silvretta

Das Montafon zieht sich rund 40 Kilometer von Bludenz nach Südosten tief in die Berge, bis an die Grenze zu Tirol und der Schweiz. Es ist das hochalpine Herz Vorarlbergs: Hier stehen die höchsten Gipfel des Landes, allen voran der Piz Buin mit 3.312 Metern auf der Grenze zur Schweiz, dazu die markante Zimba, die man das 'Matterhorn des Montafons' nennt. Die Talorte Schruns, Tschagguns, Sankt Gallenkirch und Gaschurn reihen sich an der Ill auf und sind im Sommer wie im Winter Ausgangspunkt für die Bergbahnen – die Hochjoch-, Golm- und Silvretta-Montafon-Bahnen bringen dich ohne lange Aufstiege in die Höhe.

Der landschaftliche Höhepunkt ist die Silvretta-Hochalpenstraße, eine mautpflichtige Passstraße, die sich in engen Kehren von Partenen auf die Bielerhöhe hinaufschraubt, dort den Silvretta-Stausee auf gut 2.030 Metern erreicht und weiter nach Galtür in Tirol führt. Wichtig für die Planung: Die Straße ist im Winter gesperrt und in der Regel nur etwa von Anfang Juni bis Mitte Oktober befahrbar – die genauen Termine hängen von der Schneelage ab. Oben lohnt der ebene Uferrundweg um den See, unter einer Kulisse aus Gletschern und Dreitausendern, gut zwei Stunden ohne nennenswerte Steigung.

Im Winter ist das Silvretta Montafon eines der größeren Skigebiete Vorarlbergs, mit Pisten von Sankt Gallenkirch und Gaschurn bis über 2.400 Meter, freundlich für Familien und mit einer eigenen, ruppigeren Freeride-Ecke für Könner. Der Golm bei Tschagguns ergänzt das Angebot mit Rodelbahn und einem langen Alpine Coaster für den Sommer. Anders als am mondänen Arlberg geben sich die Montafoner Orte bodenständig – gute Skifahrer-Adresse zu vernünftigeren Preisen als in Lech oder Zürs.

Als Sommerregion punktet das Montafon mit einem dichten Wandernetz: Der Montafoner Höhenweg verbindet Hütten über mehrere Tage, die Wormser Hütte und die Lindauer Hütte sind beliebte Ziele, und die Rundtour zur Tilisunahütte ins Rätikon-Gebirge zählt zu den lohnendsten Tagestouren. Wer es gemütlicher mag, fährt mit der Bahn hoch und wandert nur bergab. Die Gästekarte vieler Orte, im Sommer als Montafon-Brandnertal-Card, schließt Bergbahnen und Busse ein – ein Blick auf die Konditionen vor der Buchung spart schnell Geld.

Kleinwalsertal

Kleinwalsertal, Österreichs Tal hinter Oberstdorf

Am Ortsschild von Riezlern steht 'Österreich', doch das Handynetz meldet oft noch Deutschland – das Tal ist ein geografischer Sonderfall, den man erst begreift, wenn man drinsteht.

Das Kleinwalsertal ist eine österreichische Besonderheit: Vom übrigen Vorarlberg trennen es hohe Bergketten, eine Straße gibt es nur von Deutschland aus, über Oberstdorf im Allgäu. Man fährt also durch Bayern hinein, kommt aber in Österreich an – ein Tal ohne eigene Straßenverbindung ins eigene Land, was ihm den Status eines Zollausschlussgebiets und über Jahrzehnte eine Doppelwährung bescherte. Heute zahlt man selbstverständlich in Euro, doch die enge Verflechtung mit dem Allgäu prägt das Tal bis heute. Wichtig zu wissen: Weil man über Oberstdorf anreist, braucht man für die Zufahrt keine österreichische Autobahnvignette.

Die drei Orte Riezlern, Hirschegg und Mittelberg reihen sich auf gut zehn Kilometern aneinander und bilden zusammen mit dem benachbarten Oberstdorf das Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal, eines der größeren im deutsch-österreichischen Grenzraum. Im Winter fährt man über die Bergbahnen von Fellhorn und Kanzelwand nahtlos von einem Land ins andere. Familien schätzen die überschaubaren Übungshänge, gute Skifahrer die freien Hänge am Walmendingerhorn und rund um den Ifen, dessen ungewöhnlich schräge Felsplatte das Tal überragt.

Im Sommer ist das Kleinwalsertal ein ruhiges Wandertal. Vier Bergbahnen – Kanzelwand, Walmendingerhorn, Ifen und Heuberg – öffnen die Höhen, von denen Höhenwege und Gipfeltouren ausgehen. Der Rundwanderweg im hinteren Tal Richtung Gemsteltal und Bärgunttal führt an Alpen und Käsehütten vorbei, wo man einkehren und den Alpkäse gleich vor Ort probieren kann. Weil das Tal nur einen Ein- und Ausgang hat, bleibt der Durchgangsverkehr aus – es ist ruhiger, als seine Bekanntheit vermuten lässt.

Praktisch heißt das: Wer das Kleinwalsertal mit dem restlichen Vorarlberg verbinden will, muss über Deutschland fahren, denn eine direkte Bergstraße gibt es nicht. Von Bregenz sind es rund anderthalb Stunden über das Allgäu. Wer eine Rundreise durch Vorarlberg plant, legt das Kleinwalsertal deshalb sinnvoll an den Anfang oder das Ende – zusammen mit einem Abstecher nach Oberstdorf, das ohnehin auf dem Weg liegt.

Skifahren am Arlberg

Skifahren am Arlberg rund um Lech und Zürs

Wenn die erste Gondel am Rüfikopf öffnet und der Pulverschnee vom Vortag noch unverspurt in der Sonne liegt, versteht man, warum der Arlberg seit über hundert Jahren als Wiege des alpinen Skilaufs gilt.

Der Arlberg ist Vorarlbergs Wintersport-Aushängeschild – und mit dem angrenzenden Sankt Anton in Tirol das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Auf Vorarlberger Seite liegen Lech, Zürs, Oberlech, Zug sowie Warth und Schröcken, die seit dem Auenfeldjet 2013 im selben Skipass 'Ski Arlberg' stecken; die durchgehende Pistenverbindung mit Sankt Anton kam erst mit der Flexenbahn im Dezember 2016. Über 300 Pistenkilometer und ausgedehnte Freeride-Gelände machen die Region zur ersten Adresse für ambitionierte Skifahrer. Lech liegt auf 1.450 Metern, Zürs auf 1.720 – die Höhe sorgt für Schneesicherheit, und der Arlberg gilt als eine der schneereichsten Ecken der Ostalpen.

Die berühmteste Runde ist der 'Weiße Ring', eine 22 Kilometer lange Skirunde über die Bahnen und Pisten rund um Lech, Zürs, Oberlech und Zug, die man an einem Tag auf Skiern umrunden kann – jeden Winter wird sie einmal als legendäres Rennen gefahren. Wer abseits der Pisten unterwegs sein will, findet am Arlberg einige der bekanntesten Freeride-Abfahrten der Alpen, sollte dafür aber zwingend einen Bergführer und eine Lawinenausrüstung mitnehmen: Das Gelände ist ernst, und jedes Jahr verunglücken hier Wintersportler, die die Verhältnisse unterschätzen.

Lech und Zürs gehören zu den teureren Wintersportorten der Alpen – hier reihen sich Fünf-Sterne-Häuser und Gourmet-Restaurants, und der Ort begrenzt bewusst die Bettenzahl, um die Pisten nicht zu überlaufen. Wer die gleiche Skiregion günstiger erleben will, quartiert sich in Warth-Schröcken am nördlichen Ende oder gleich unten im Klostertal und Tal ein und fährt mit Bus oder Auto zum Lift. Der Arlbergpass selbst kann bei starkem Schneefall gesperrt sein; als Alternative dient dann der mautpflichtige Arlbergtunnel auf der S16.

Auch im Sommer lohnt der Arlberg, dann jedoch völlig anders: Lech wird zum ruhigen Wanderort, die Bergbahnen bringen Wanderer in die Höhe, und der 'Grüne Ring' führt als mehrtägige Wanderung durch dieselbe Landschaft, die im Winter unter Schnee liegt. Ziele wie der Formarinsee unter der Roten Wand oder der Körbersee, 2017 zum 'schönsten Platz Österreichs' gekürt, zeigen den Arlberg von seiner stillen Seite – ohne Liftbetrieb und zu einem Bruchteil der Winterpreise.

Aktivitäten & Touren in Vorarlberg

Alle 17 Aktivitäten
Wandern im Sommer

Wandern in Vorarlberg zwischen Bodensee und Bergen

Am Lünersee im Brandnertal reicht das Wasser bis an die grauen Wände der Schesaplana, und der Rundweg am Ufer ist so eben, dass ihn selbst müde Beine schaffen.

Wandern in Vorarlberg zwischen Bodensee und Bergen
Wandern im Sommer

Vorarlberg ist ein Wanderland im besten Sinne, weil die Höhenunterschiede auf kleinstem Raum liegen: Vom milden Bodenseeufer bis zu den vergletscherten Gipfeln der Silvretta ist es Luftlinie kaum 50 Kilometer. Wer es gemütlich mag, bleibt im Rheintal oder am See – etwa auf dem Rundweg durchs Rheindelta, ein Vogelparadies am Bodensee, oder auf den Panoramawegen über Dornbirn am Karren und in der Rappenlochschlucht. Für den ersten Höhenmeter reicht oft eine Bergbahn, die einen bequem nach oben trägt, sodass nur der schöne Teil zu Fuß bleibt.

Das ikonischste Wanderziel des Landes ist der Lünersee im Brandnertal, ein türkiser Stausee auf rund 1.970 Metern, den man mit der Lünerseebahn bequem erreicht. Der ebene Uferweg umrundet das Wasser in gut anderthalb Stunden, ringsum ragen die Kalkwände des Rätikon mit der Schesaplana auf, dem höchsten Gipfel dieser Kette. Von hier führen anspruchsvollere Wege weiter auf die Totalphütte und zur Schesaplana selbst – eine ernsthafte Bergtour, die Trittsicherheit und gutes Wetter verlangt.

Wer mehrtägig unterwegs sein will, findet ein dichtes Netz bewirtschafteter Hütten. Der Rätikon-Höhenweg an der Grenze zur Schweiz, die Touren im Verwall hinter dem Montafon und die Wege durchs Große Walsertal, seit 2000 UNESCO-Biosphärenpark, verbinden Hütte an Hütte. Für den Biosphärenpark lohnt der Abstecher zur Rundtour um die Rote Wand oder zum Formarinsee – eine Landschaft aus Almen, Karst und weiten Kesseln, in der noch traditionelle Alpwirtschaft betrieben wird und der Bergkäse direkt auf der Alpe reift.

Ein Wort zur Sicherheit, das in Vorarlberg so ernst gemeint ist wie überall in den Alpen: Wetter und Höhe verlangen Respekt. Im Hochgebirge kann es auch im Hochsommer schneien, Gewitter ziehen am Nachmittag rasch auf, und viele der schönen Touren führen über ausgesetzte Steige. Prüfe den Bergwetterbericht, starte früh, nimm feste Schuhe und warme Kleidung mit – und dreh im Zweifel um. Die Bergrettung rückt hier jedes Jahr zu Unfällen aus, die sich mit etwas Zurückhaltung hätten vermeiden lassen.

Bregenzerwald

Der Bregenzerwald und seine Holzdörfer

In Schwarzenberg steht ein ganzes Dorf aus dunkel gealtertem Holz um den Kirchplatz, und selbst der neue Kindergarten fügt sich so selbstverständlich ein, als hätte er immer dort gestanden.

Der Bregenzerwald ist keine bewaldete Wildnis, wie der Name vermuten lässt, sondern eine sanfte Mittelgebirgslandschaft östlich von Bregenz mit rund zwei Dutzend Dörfern. Berühmt ist die Region für ihre Baukultur: Über Jahrhunderte bauten die Wälder ihre Häuser aus Holz, mit charakteristischen Schindelfassaden, und diese Tradition hat sich zu einer weltweit beachteten modernen Holzarchitektur weiterentwickelt. In Andelsbuch steht der Werkraum Bregenzerwald von Peter Zumthor als Schaufenster des lokalen Handwerks, in Schwarzenberg reiht sich altes Holzdorf an preisgekrönte Neubauten. Wer Architektur mag, fährt die Orte mit offenen Augen ab.

Kulinarisch dreht sich im Bregenzerwald alles um den Käse. Auf der KäseStrasse Bregenzerwald schließen sich Sennereien, Alpen und Gasthäuser zusammen, die den Bregenzerwälder Bergkäse und den würzigeren Alpkäse produzieren – gereift in kühlen Kellern, oft noch von Hand gepflegt. Viele Sennereien lassen sich besichtigen, morgens beim Käsen zusehen inklusive. Das Nationalgericht des Landes, die Käsknöpfle – eine Art Kässpätzle mit Bergkäse und gerösteten Zwiebeln –, isst man hier so authentisch wie nirgends sonst.

Verkehrstechnisch ist der Bregenzerwald erstaunlich gut mit dem Bus erschlossen. Der Wälderbus verbindet die Dörfer dicht getaktet, und mit der Gästekarte fährt man oft kostenlos – ideal, um das Auto stehen zu lassen. Ein Ausflugsklassiker ist das Wälderbähnle, eine historische Schmalspurbahn, die zwischen Bezau und Schwarzenberg an Sommerwochenenden mit Dampf- und Dieselzügen verkehrt, ein Rest der einst längeren Bregenzerwaldbahn.

Im Winter verwandelt sich der hintere Bregenzerwald in ein familienfreundliches Skigebiet. Damüls und Mellau bilden zusammen eine der schneereichsten Skiregionen der Alpen – Damüls hält Jahr für Jahr Rekorde bei den Schneemengen. Anders als am Arlberg sind die Pisten hier breit und übersichtlich, die Preise moderater, und der Ort wirbt gezielt um Familien. Auch Langläufer und Winterwanderer finden im Wald ihre ruhigen Loipen und Wege abseits des Trubels.

Rundreise

Vorarlberg-Rundreise in einer Woche

Vorarlberg ist so kompakt, dass eine Rundreise mehr Talwechsel als Kilometer bedeutet – die längste Etappe bleibt fast überall unter anderthalb Stunden.

Eine Woche reicht für einen guten Querschnitt. Starte in Bregenz am Bodensee mit ein, zwei Tagen für Seebühne, Pfänder und die Oberstadt, dazu einem Abstecher nach Dornbirn mit inatura und Rappenlochschlucht. Von dort geht es ins Rheintal nach Feldkirch mit seiner mittelalterlichen Altstadt und der Schattenburg – ein halber Tag genügt, und du stehst mit einem Schritt in Liechtenstein. Diese ersten Tage bleiben im flachen, milden Landesteil, was gerade bei durchwachsenem Wetter praktisch ist, weil die Berge dann ohnehin in Wolken hängen.

Der zweite Teil führt in die Höhe. Von Feldkirch oder Bludenz fährst du ins Montafon, nimmst dir einen Tag für die Silvretta-Hochalpenstraße auf die Bielerhöhe und den Uferweg am Stausee, und wanderst am nächsten Tag mit einer der Bergbahnen ins Hochgebirge. Als Kontrast folgt der Bregenzerwald mit seinen Holzdörfern, den Sennereien der KäseStrasse und dem Wälderbähnle – hier verlangsamt sich das Tempo, und du isst dich einmal quer durch die Käseküche des Landes.

Wer im Winter reist, dreht die Route zum Skiurlaub: Basis in Lech, Zürs oder – günstiger – im Montafon und in Damüls-Mellau, und statt Passstraßen und Seen stehen Pisten und Loipen im Programm. Die Silvretta-Hochalpenstraße ist dann gesperrt, das Kleinwalsertal aber ganzjährig über Oberstdorf erreichbar. Weil viele Bergstraßen im Winter nur mit Ketten oder Winterreifen befahrbar sind und einzelne Pässe gesperrt sein können, plane die Etappen im Winter großzügiger und höre auf die Verkehrsmeldungen.

Das Kleinwalsertal hängst du am besten an den Anfang oder das Ende, denn es liegt abseits: Weil es nur über Oberstdorf in Deutschland erreichbar ist, führt kein direkter Bergweg vom übrigen Vorarlberg dorthin. Kombiniere es mit der An- oder Abreise über das Allgäu, dann ist der Umweg keiner. So schließt sich die Schleife von Bodensee über Hochgebirge und Käsedörfer bis ins abgeschottete Walsertal, ohne dass du eine einzige Strecke doppelt fährst.

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Unterkünfte

Unterkünfte in Vorarlberg vom Berghotel bis zur Ferienwohnung

Auf dem Balkon des Wälderhauses hängt die Bettdecke aus, unten muht die Kuh der Alpe nebenan, und das Frühstücksei stammt aus dem Stall am Ende der Straße.

Wo du wohnst, hängt vor allem vom Reisestil ab. Bregenz und das Rheintal bieten Stadthotels für alle, die Kultur, See und kurze Wege wollen – von hier erreichst du Festspiele, Kunsthaus und die Ausflugsziele am Bodensee zu Fuß oder mit dem Zug. Wer die Berge sucht, quartiert sich in den Tälern ein: im Montafon in Schruns oder Gaschurn, im Bregenzerwald in Bezau oder Schwarzenberg, am Arlberg in Lech, Zürs oder – deutlich günstiger – in Warth und im Klostertal. Die kurzen Distanzen machen fast jeden Standort zum brauchbaren Ausgangspunkt.

Typisch für Vorarlberg ist die Verbindung von Handwerk und Gastlichkeit. Viele Hotels und Pensionen im Bregenzerwald und Montafon sind moderne Holzbauten von hoher gestalterischer Qualität – hier schlägt sich die berühmte Baukultur bis in die Ferienwohnung durch. Für Familien und Selbstversorger sind Ferienwohnungen und Bauernhöfe die naheliegende Wahl: eigene Küche, Platz für Kinder, oft ein Hofladen mit Käse und Speck vor der Tür. Wie überall in den Alpen vermieten viele Häuser in festen Wochen, und die guten Adressen für die Wintersaison sind früh vergeben.

Ein Vorarlberger Klassiker ist die Hüttenübernachtung. Auf den Bergtouren im Rätikon, Verwall und Silvretta liegen bewirtschaftete Hütten des Alpenvereins, in denen du im Lager oder im Zimmer schläfst, abends zusammen isst und morgens früh zur nächsten Etappe aufbrichst. Für Hütten gilt: unbedingt vorab reservieren, gerade an Wochenenden im Hochsommer, und als Alpenvereinsmitglied zahlst du weniger. Halbpension ist meist sinnvoll, weil es oben keine Alternative zum Küchenzettel gibt.

Ein handfester Spartipp sind die Gästekarten. Viele Regionen geben mit der Übernachtung eine Karte aus, die Bergbahnen, Busse und Eintritte ganz oder teilweise einschließt – im Sommer etwa die Montafon-Brandnertal-Card oder das Bregenzerwald-Angebot mit freier Busfahrt. Rechne vor der Buchung durch, was inbegriffen ist: Ein paar Bergbahnfahrten und die tägliche Busnutzung summieren sich schnell, und mancher Aufpreis für ein Haus mit Karte hat sich nach zwei Tagen amortisiert.

Hotels in Vorarlberg

Alle 24 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

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Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

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Essen & Trinken

Käsknöpfle, Bergkäse und die Küche Vorarlbergs

In der Sennerei zieht der Senner den Käselaib aus der Salzlake, und im Gasthaus nebenan landet derselbe Bergkäse eine Stunde später als goldene Kruste über den Käsknöpfle.

Die Vorarlberger Küche ist Käseküche. Das Nationalgericht sind die Käsknöpfle, eine westösterreichische Verwandte der Kässpätzle: handgeschabte Teignocken, schichtweise mit Bregenzerwälder Bergkäse gebunden und mit gerösteten Zwiebeln überzogen, dazu klassisch ein Apfelmus oder ein grüner Salat. Jedes Wirtshaus hat sein Rezept, und die Diskussion, ob geschabt oder gepresst, ob Sura Kees hineingehört, wird hier ernsthaft geführt. Wer nur ein Gericht in Vorarlberg isst, isst dieses.

Der Käse selbst ist ein Kapitel für sich. Der Bregenzerwälder Bergkäse ist ein geschützter Hartkäse aus Rohmilch, monatelang gereift und würzig-nussig im Geschmack; der Alpkäse entsteht im Sommer direkt oben auf der Alpe aus der Milch der Kühe, die dort weiden. Eine eigene Rarität ist der Montafoner Sura Kees, ein magerer Sauermilchkäse mit strengem Aroma, den man mit Essig, Öl und Zwiebeln als 'saurer Käse' isst – ein Geschmack, an den man sich herantasten muss. Die Sennereien der KäseStrasse verkaufen ab Hof und lassen einen oft beim Käsen zusehen.

Neben dem Käse hält die Küche deftige Alpenkost bereit: Riebel, ein Gericht aus grobem Mais- oder Weizengrieß, in der Pfanne knusprig gebraten und süß mit Apfelmus oder herzhaft gegessen, war einst das Arme-Leute-Essen des Rheintals und steht heute wieder auf den Karten. Dazu kommen Wild aus den Tälern, Forellen und Saiblinge aus den Bergbächen und Seen sowie im Fasching die Funkenküchle, ein in Schmalz gebackenes Hefegebäck. Zum Süßen greift man gern zu Apfelküchle oder zu Bregenzerwälder Rahmstrudel.

Getrunken wird bodenständig: Vorarlberg hat mit dem Mostviertel wenig zu tun, dafür eine lebendige Bierkultur – die Brauereien Mohren aus Dornbirn, Fohrenburger aus Bludenz und Frastanzer aus dem Rheintal gehören zum Landesbild. Wer es hochprozentiger mag, probiert die Obstbrände der Region, aus Zwetschge, Vogelbeere oder Birne gebrannt. Und wenn du in Bludenz vorbeikommst: Die Stadt beherbergt eine große Schokoladenfabrik, deren süßer Duft an manchen Tagen über den Häusern liegt.

Restaurants in Vorarlberg

Alle 25 Restaurants
Anreise & Mobilität

Anreise nach Vorarlberg und unterwegs vor Ort

Kurz hinter Lindau taucht das erste blaue Vignetten-Schild auf, und wer ohne Pickerl auf die A14 fährt, riskiert eine Ersatzmaut, die um ein Vielfaches teurer ist als die Vignette selbst.

Vorarlberg liegt so weit im Westen, dass es für viele Deutsche über den Bodensee näher ist als der Rest Österreichs. Aus dem Norden fährst du über die A96 bis Lindau und weiter auf die österreichische A14 Rheintal/Walgau-Autobahn, die von Bregenz über Dornbirn und Feldkirch bis Bludenz führt. Für alle österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen brauchst du eine Vignette – als Klebe-Pickerl an der Scheibe oder als digitale Vignette –, sonst droht eine empfindliche Ersatzmaut. Ausnahme ist das Kleinwalsertal: Es wird über Oberstdorf angefahren und benötigt keine Vignette.

Mit der Bahn ist Vorarlberg gut erreichbar. Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz liegen an der Strecke, und über die Arlbergbahn mit dem langen Arlbergtunnel besteht Anschluss nach Innsbruck und ins übrige Österreich; von Westen kommen Züge aus Lindau, München und Zürich. Innerhalb des Rheintals verkehrt die S-Bahn dicht getaktet, sodass du die Städtekette Bregenz–Dornbirn–Feldkirch bequem ohne Auto bereist. Die Flughäfen in Zürich, Friedrichshafen, München und Innsbruck liegen alle in Reichweite, wobei Zürich und Friedrichshafen am nächsten sind.

Für die Berge lohnt sich das Auto, aber weniger zwingend als in vielen anderen Alpenregionen, denn Vorarlberg hat ein dichtes Landbusnetz. Der Verkehrsverbund bringt dich in fast jedes Tal, und mit den Gästekarten fährst du in vielen Regionen kostenlos – im Bregenzerwald etwa mit dem Wälderbus, im Montafon mit dem ortsübergreifenden Bus. Wer wandert und nicht auf entlegene Almstraßen angewiesen ist, kommt oft ganz ohne eigenes Auto aus und spart sich Parkplatzsuche und Bergstraßen-Serpentinen.

Ein paar saisonale Dinge solltest du einplanen. Die Silvretta-Hochalpenstraße auf die Bielerhöhe ist mautpflichtig und im Winter gesperrt – sie öffnet in der Regel erst im Juni. Im Winter herrscht in Österreich von November bis April situative Winterausrüstungspflicht, also Winterreifen oder Ketten bei winterlichen Verhältnissen; einzelne Bergpässe wie der Arlbergpass können bei Schnee gesperrt sein, dann weicht man auf den mautpflichtigen Arlbergtunnel aus. Der grenznahe Verkehr zwischen Vorarlberg, der Schweiz und Liechtenstein ist unkompliziert, doch denk daran, dass die Schweiz eine eigene Autobahnvignette verlangt.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

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Städte & Basisorte

Die schönsten Städte in Vorarlberg – und welche Basis zu dir passt

Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für Vorarlberg mit Wetter im Jahreslauf

Vorarlberg hat zwei Hochsaisons: den grünen Bergsommer für Wanderer und Badegäste am Bodensee und den schneereichen Winter für Skifahrer am Arlberg und im Montafon.

Als Alpenland kennt Vorarlberg eine ausgeprägte Doppelsaison. Der Sommer von Juni bis September gehört dem Wandern, den Bergbahnen und dem Baden im vergleichsweise milden Bodensee; der Winter von Dezember bis März bringt den Schnee, für den der Arlberg und Damüls berühmt sind. Dazwischen liegen ruhigere Nebensaisons. Die Werte unten gelten für das Rheintal um Bregenz auf rund 400 Metern – in den Hochtälern und auf den Bergen ist es deutlich kälter, im Winter liegt dort meterhoch Schnee, während es am See oft nur nieselt.

Jan4°-2°Hochwinter, beste Schneelage
Feb6°-1°Skisaison, sonnigere Tage
Mär11°2°Firnschnee oben, Tauwetter im Tal
Apr15°5°Nebensaison, viele Bahnen zu
Mai19°9°Talblüte, Berge noch schneebedeckt
Jun23°13°Wandersaison beginnt, Alpen grün
Jul25°15°Festspiele, warm zum Baden
Aug24°14°Hochsommer, Gewitter am Nachmittag
Sep20°11°stabiles Wetter, klare Fernsicht
Okt14°6°goldener Herbst, Almabtrieb
Nov8°2°Nebel im Tal, Ruhe vor der Saison
Dez4°-1°Skistart, Adventmärkte

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Vorarlberg hat kein 'bestes' Halbjahr, sondern zwei Saisons für zwei Reisen. Für Wandern, Bergseen und den Bodensee sind Juni, Juli und September ideal – warm, stabil und mit klarer Fernsicht, während der August die meisten Nachmittagsgewitter bringt. Für Ski und Winterurlaub am Arlberg oder in Damüls sind Januar und Februar am schneesichersten. April und November sind die Zwischenzeiten, in denen viele Bergbahnen und Betriebe schließen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Vorarlberg

Wie viele Tage braucht man für Vorarlberg?
Für einen guten Querschnitt plane eine Woche: ein, zwei Tage Bregenz und Bodensee, dazu Bregenzerwald, Montafon und ein Tag am Arlberg. Weil die Wege kurz sind, siehst du in Vorarlberg in sieben Tagen mehr als in vielen größeren Regionen.
Braucht man in Vorarlberg eine Vignette?
Ja, für die Autobahnen A14 und Schnellstraßen wie die S16 brauchst du eine österreichische Vignette, als Pickerl oder digital. Ohne droht eine teure Ersatzmaut. Ausnahme ist das Kleinwalsertal, das über Oberstdorf angefahren wird und keine Vignette verlangt.
Warum ist das Kleinwalsertal nur von Deutschland aus erreichbar?
Hohe Bergketten trennen das Tal vom übrigen Vorarlberg, eine Straße gibt es nur über Oberstdorf im Allgäu. Deshalb fährt man durch Bayern hinein, kommt aber in Österreich an – ein Sonderfall, der dem Tal lange sogar eine Doppelwährung bescherte.
Wann ist die beste Reisezeit für Vorarlberg?
Das kommt auf die Reise an: Für Wandern, Bergseen und den Bodensee sind Juni, Juli und September ideal, für Skiurlaub am Arlberg oder in Damüls Januar und Februar. April und November sind ruhige Zwischenzeiten, in denen viele Bergbahnen geschlossen haben.
Was ist der bekannteste Skiort in Vorarlberg?
Lech und Zürs am Arlberg gelten als die berühmtesten und teuersten Wintersportorte des Landes, zusammen mit Sankt Anton bilden sie das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Günstigere Alternativen sind das Montafon und die schneereiche Region Damüls-Mellau im Bregenzerwald.
Kann man in Vorarlberg im Bodensee baden?
Ja, an der Bregenzer Bucht gibt es Strandbäder wie das Strandbad Bregenz, und im Hochsommer erreicht der Bodensee angenehme Badetemperaturen um 20 bis 23 Grad. Der See ist die milde Ergänzung zu den kühlen Bergseen und lohnt sich besonders im Juli und August.
Was sollte man in Vorarlberg unbedingt essen?
Die Käsknöpfle, eine westösterreichische Kässpätzle-Variante mit Bregenzerwälder Bergkäse und gerösteten Zwiebeln, sind das Nationalgericht. Dazu lohnt der Käse selbst – Bergkäse, Alpkäse und der strenge Montafoner Sura Kees –, den viele Sennereien der KäseStrasse ab Hof verkaufen.
Ist die Silvretta-Hochalpenstraße ganzjährig befahrbar?
Nein, die mautpflichtige Passstraße auf die Bielerhöhe ist im Winter gesperrt und in der Regel nur etwa von Anfang Juni bis Mitte Oktober offen, je nach Schneelage. Wer den Silvretta-Stausee sehen will, plant die Fahrt deshalb in die Sommermonate ein.
Kommt man ohne Auto durch Vorarlberg?
Für das Rheintal und viele Täler ja: Die S-Bahn verbindet Bregenz, Dornbirn und Feldkirch dicht, und ein gutes Landbusnetz erschließt Bregenzerwald und Montafon, oft mit der Gästekarte kostenlos. Nur entlegene Almstraßen und flexible Bergtouren sind mit eigenem Auto einfacher.
Was macht man in Vorarlberg bei schlechtem Wetter?
Bei Regen bieten sich das Kunsthaus Bregenz, das inatura in Dornbirn, der Werkraum Bregenzerwald und die Sennereien der KäseStrasse an. Auch eine Schifffahrt auf dem Bodensee oder ein Besuch in Feldkirch mit Schattenburg und überdachten Laubengängen funktioniert, wenn die Berge in Wolken hängen.
Lohnt sich das Montafon auch im Sommer?
Sehr, das Montafon ist im Sommer ein erstklassiges Wandergebiet mit Bergbahnen, Hüttentouren und der Silvretta-Hochalpenstraße auf die Bielerhöhe. Dazu gibt es Alpine Coaster, Klettersteige und Bademöglichkeiten – eine bodenständige, im Vergleich zum Arlberg günstige Sommerregion.
Ist Vorarlberg für Familien geeignet?
Gut geeignet: kurze Wege, familienfreundliche Skigebiete wie Damüls-Mellau und das Silvretta Montafon, der Wildpark am Pfänder, Bergbahnen für bequeme Wanderungen und das Baden im Bodensee. Viele Höfe und Ferienwohnungen sind auf Familien mit Kindern eingestellt.
Wie teuer ist ein Urlaub in Vorarlberg?
Das schwankt stark nach Ort und Saison. Lech und Zürs am Arlberg gehören zu den teuersten Alpenzielen, während das Montafon, der Bregenzerwald und das Rheintal deutlich moderater sind. In der Nebensaison und auf Bauernhöfen oder in Ferienwohnungen lässt sich das Budget spürbar senken.
VorarlbergZwischen dem Bodensee und den Dreitausendern der Silvretta drängt sich Österreichs westlichstes Land auf engstem Raum.
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