Die Rue des Teinturiers, auch Färberstraße genannt, folgt einem schmalen Arm der Sorgue und verdankt ihren Namen der vom 14. bis 19. Jahrhundert blühenden Textil- und Färberindustrie. Von den einst zahlreichen Wasserrädern sind noch vier erhalten, die an die einstige Stoffproduktion erinnern. Heute ist die von Platanen beschattete Gasse mit ihren Cafés, Boutiquen und Galerien eine der stimmungsvollsten Straßen der Stadt.